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LHG: Kaum Rückgang des Umschlags durch Corona

Lübeck: Die Umschlagmengen der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) einschließlich der vermieteten Terminals blieben mit knapp 21,84 Millionen Tonnen nur um gut zwei Prozent unter dem Vorjahreswert. Gerade die Mengensteigerung in den vergangenen vier Monaten hat zu dem insgesamt moderaten Rückgang beigetragen. Die einzelnen Bereiche haben sich allerdings sehr unterschiedlich entwickelt.

Das Automobilgeschäft lag mit 84.000 Fahrzeugen um gut 20 Prozent über Vorjahr. Auch der Containerumschlag legte zu und erreichte mit 60.000 TEU (Twenty-foot Equivalent Unit) einen Zuwachs von gut acht Prozent. Die meisten Bereiche, darunter auch der aufkommenstarke RoRo-Umschlag, bewegten sich im Bereich des allgemeinen Rückgangs. Deutliche Einbußen verzeichnete allerdings der Bereich Forstprodukte, der aus strukturellen Gründen um 7,5 Prozent nachgab. Die deutlichen Rückgänge im Reiseverkehr erklären sich aus den Corona-bedingten staatlichen Restriktionen.

Die Intermodaltochter Baltic Rail Gate hat nach einer Aufholjagd in den letzten vier Monaten des vergangenen Jahres fast eine Punktlandung hingelegt. Mit 112.700 Einheiten schloss sie nur 0,6 Prozent unter Vorjahr ab.

Geschäftsführer Sebastian Jürgens kommentiert: „Wir setzen trotz aller Belastungen den Weg der notwendigen Umstrukturierungen nicht nur konsequent fort, sondern müssen ihn noch intensivieren. Dabei zeigt sich, dass die Konzentration von Forstproduktemengen auf dem Skandinavienkai der richtige strategische Ansatz ist. Damit schaffen wir freie Flächen auf den übrigen Terminals, die wir optimiert nutzen können. Schwerpunkt wird darüber hinaus der Ausbau von Baltic Rail Gate und der Intermodalverkehre sein.“

Die LHG verzeichnete größere Rückgänge nur bei Forstprodukten. Foto: LHG

Die LHG verzeichnete größere Rückgänge nur bei Forstprodukten. Foto: LHG


Text-Nummer: 142590   Autor: LHG   vom 06.01.2021 um 17.59 Uhr

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