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Impfen: Minister bittet um Geduld

Schleswig-Holstein: Am Dienstag ab 8 Uhr waren die telefonische und die internet-basierte Anmeldung für einen Impftermin in den 15 Impfzentren des Landes freigeschaltet. Um 8.12 Uhr waren alle Termine vergeben. Das Land reagiert: In Zukunft werden nur Termine an über 80-Jährige vergeben. Berufliche Impfungen können dann im Anschluss online gebucht werden.

Gegenüber der vergangenen Woche hat sich das Anmeldevolumen auf die Impftermine leicht gesteigert. Für die 3. Kalenderwoche konnten Termine für mehr als 7.700 impfwillige Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner vergeben werden (insgesamt rund 15.500 Termine). Um 08:12 waren die verfügbaren Termine ausgebucht. Die Anmeldung war telefonisch über die 116 117 und zusätzlich über die neue Nummer 0800 455 655 0 möglich. Ebenfalls war die Terminbuchung wieder über die Seite www.impfen-sh.de möglich, worüber der Großteil der Buchungen durchgeführt wurde. Bisher wurden in Schleswig-Holstein mehr als 31.400 Personen geimpft. Damit gehört Schleswig-Holstein im Verhältnis zur Bevölkerung zu den Ländern mit dem höchsten Anteil an Impfungen. Der Anteil der über 80-jährigen Personen liegt in den Impfzentren bei rund 87 Prozent (Stand Ende vergangener Woche).

"Schleswig-Holstein gehört zu den Bundesländern, dass bisher am meisten impft. Aufgrund der weiterhin begrenzten Impfstoffmenge werden aber viele Menschen noch keinen Termin bekommen können. Ich bitte daher weiterhin um Geduld. Die Situation wird sich dann spürbar entspannen, wenn deutlich mehr Impfstoff verfügbar ist. Zudem prüfen wir, ob weitere Vereinfachungen möglich sind, um die Situation gerade für ältere Menschen zu erleichtern", so Gesundheitsminister Heiner Garg.

Zum Anmeldeverfahren:

Wie angekündigt werden – wie auch in anderen Bundesländern – über 80-jährige Bürgerinnen und Bürger zeitnah zusätzlich ein Informationsschreiben erhalten, um noch einmal das Verfahren zu erläutern.

Zudem ist geplant, bis Anfang Februar Impftermine zunächst über die Hotline nur an die Gruppe der über 80-Jährigen zu vergeben. Die übrigen Termine sollen dann für weitere priorisierte Gruppen zeitversetzt online buchbar bleiben. Damit soll das Verfahren entzerrt werden.

Die Impftermine für die nachfolgende Woche werden am 19. Januar ab 8 Uhr buchbar sein. Eine Ausweitung der buchbaren Termine hängt von der Verfügbarkeit des Impfstoffs ab.

Die mobilen Impfteams, die in Pflegeeinrichtungen impfwillige Bewohnerinnen und Bewohner sowie Personal entsprechend der bundesweiten Priorisierung impfen, wurden noch einmal um vier Impfteams aufgestockt. So sind jetzt im Auftrag des Landes 19 mobile Impfteams, die zu ca. einem Drittel mit je zwei Ärztinnen und Ärzten doppelt besetzt sind, unterwegs zu stationären Pflegeeinrichtungen, um dort die besonders für einen schweren Krankheitsverlauf anfälligen Menschen zu impfen. Ebenfalls können Pflegerinnen und Pfleger dieser Einrichtungen – nach Anmeldung durch die Einrichtung – geimpft werden.

Um den Ansturm zu bewältigen, können in Zukunft nur noch über 80-Jährige Impftermine gegen Corona bekommen.

Um den Ansturm zu bewältigen, können in Zukunft nur noch über 80-Jährige Impftermine gegen Corona bekommen.


Text-Nummer: 142684   Autor: SozMi/red.   vom 12.01.2021 um 14.27 Uhr

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