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41-Jähriger nach Streit ins Wasser gestoßen

Lübeck - Innenstadt: Archiv - 20.01.2021, 10.18 Uhr: Am vergangenen Samstagvormittag, dem 16. Januar, wurde ein 41-jähriger Mann in der Folge eines Gerangels am Uferweg der Willy-Brandt-Allee ins Wasser gestoßen. Der Mann konnte sich unter großer Anstrengung selbst aus dem Wasser herausziehen. Die Polizei ermittelt und sucht Zeugen.

Gegen 9 Uhr waren sich am Uferweg in der Willy-Brandt-Allee auf Höhe des gegenüberliegenden Museumshafens zwei Männer mit ihren Hunden begegnet. Es kam zu einem Streitgespräch, da ein Hund nicht angeleint war und steigerte sich in einem Gerangel. Der offenbar körperlich unterlegene Lübecker nutzte dabei zur Verteidigung sein mitgeführtes Hundeabwehrspray. Dennoch wurde er von dem Kontrahenten ins Wasser der Trave gestoßen.

Der Tatverdächtige ging anschließend weiter in Richtung Drehbrücke. Mit großer Mühe konnte sich der 41-jährige Lübecker aus dem Wasser herausziehen. Eine Passantin wurde von ihm gebeten, die Polizei zu rufen. Leider ging sie weiter, ohne sich um den durchnässten Mann zu kümmern. Der Geschädigte ging zum 1. Polizeirevier in die Mengstraße und erstattete Anzeige. Die Beamten riefen einen Rettungswagen für die Erstversorgung. Eine Behandlung im Krankenhaus war nicht notwendig.

Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben:

Er soll circa 50 bis 60 Jahre alt sein und ungefähr 185 cm groß sein. Der Mann ist von schlanker Statur und trug sogenannte Jagdbekleidung. Bei dem mitgeführten Hund handelt es sich möglicherweise um einen "Ridgeback". Der Hund war braun und von der Größe her mindestens kniehoch.

Das 1. Polizeirevier in Lübeck ermittelt und bittet um Zeugenhinweise unter der Rufnummer 0451/131-0 oder per Mail unter ed.luebeck.1prev@polizei.landsh.de .

Symbolbild.

Symbolbild.


Text-Nummer: 142820   Autor: PD Lübeck/red.   vom 20.01.2021 um 10.18 Uhr

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