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Mehr als 9.000 Lübecker haben Asthma

Lübeck: Archiv - 21.01.2021, 09.56 Uhr: Husten, Engegefühl in der Brust, Atemnot: Asthmaattacken können für Betroffene und deren Angehörige belastend sein und schränken die Lebensqualität ein. Allein in Lübeck leben insgesamt 9.181 Menschen, die an Asthma bronchiale erkrankt sind und eine medikamentöse Therapie erhalten. Das geht aus dem aktuellen "AOK-Gesundheitsatlas Asthma bronchiale" hervor.

"Die gute Nachricht: Asthma kann gut behandelt werden. Mit Medikamenten und unterstützenden Maßnahmen wie regelmäßiger Bewegung ist es meistens möglich, weitgehend beschwerdefrei zu leben", sagt AOK-Serviceregionsleiter Reinhard Wunsch.

In Lübeck leiden 4,2 Prozent der Menschen an Asthma bronchiale. Im Vergleich: In Schleswig-Holstein liegt der Asthmatikeranteil bei 4 Prozent und damit unter dem bundesweiten Durchschnitt von 4,2 Prozent. Am häufigsten wird die Diagnose Asthma bronchiale bei Männern ab 80 Jahren und Frauen im Alter von 70 bis 79 Jahren gestellt. Auffällig ist, dass bei Jungen bis 14 Jahren ebenfalls häufig ein Asthma diagnostiziert wird.

Hingegen erkranken Frauen mit zunehmendem Alter ab 25 Jahren über alle Altersgruppen hinweg häufiger an Asthma als Männer. "Die Ergebnisse zeigen, wie gut die speziellen Behandlungsangebote von den Asthmapatienten in Schleswig-Holstein genutzt werden", sagt Wunsch. Übergewicht und Adipositas (Fettleibigkeit) gelten als bedeutender Risikofaktor für die Entstehung eines Asthmas. Im AOK-Gesundheitsatlas wurde daher auch die regionale Adipositashäufigkeit bestimmt. Diese wurde in fünf gleich große Kategorien eingeteilt. Das Ergebnis: Die Stadt Lübeck ist der Kategorie mit einer niedrigen Adipositashäufigkeit zuzuordnen.

Und welche Gefahren hat das Corona-Virus für Asthmatiker? Der AOK-Gesundheitsatlas geht auch der Frage nach, welche Auswirkungen das Coronavirus auf Asthmapatienten hat. "Erste Studienergebnisse weisen darauf hin, dass bei einem gut kontrollierten Asthma nicht von einem erhöhten Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf ausgegangen werden kann", so der AOK-Chef.

Bei Jungen bis 14 Jahren wird häufig ein Asthma diagnostiziert. Deshalb ist es wichtig, Asthma früh zu erkennen und konsequent zu behandeln. Foto: AOK/hfr.

Bei Jungen bis 14 Jahren wird häufig ein Asthma diagnostiziert. Deshalb ist es wichtig, Asthma früh zu erkennen und konsequent zu behandeln. Foto: AOK/hfr.


Text-Nummer: 142840   Autor: AOK/Red.   vom 21.01.2021 um 09.56 Uhr

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