Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.

Baukindergeld: Land plant Nachfolgeprogramm

Schleswig-Holstein: Archiv - 25.01.2021, 13.49 Uhr: Mit den Begleitprogrammen des Landes zum Baukindergeld haben bislang 231 einkommensschwache Familien das für den Erwerb eines Eigenheims notwendige Eigenkapital erhalten können. Als einkommensschwach gelten Familien, deren Einkommen innerhalb der Grenzen der sozialen Wohnraumförderung liegt. Die Landesregierung wird die Begleitprogramme vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie analog zum Baukindergeld bis zum 31. März 2021 verlängern.

Das gab Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack am letzten Freitag, dem 22. Januar 2021, bekannt. "Ich freue mich, dass in Schleswig-Holstein insgesamt 12.660 Familien vom Baukindergeld des Bundes profitieren. Beim Kauf eines Eigenheims hilft bekanntlich jeder Euro. Wir haben uns mit unseren Begleitprogrammen bewusst darauf konzentriert, einkommensschwachen Familien zum Startkapital für den Erwerb eines Eigenheims zu verhelfen. Ich freue mich, dass 231 Familien davon Gebrauch gemacht haben. Und ich hoffe, dass es bis zum 31. März noch ein paar mehr werden", sagte Sütterlin-Waack. Gerade für diese Gruppe sei die selbstgenutzte Immobilie auch ein ganz wichtiger Baustein ihrer Altersvorsorge.

Nach Auskunft der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) werden die 12.660 schleswig-holsteinischen Familien mit insgesamt 260 Millionen Euro gefördert. Das sind im Durchschnitt 20.000 Euro pro Familie. Demgegenüber erhalten die 231 einkommensschwachen Familien im Durchschnitt aus Bundes- und Landesmitteln insgesamt eine Förderung von 40.000 Euro. "Das ist ein ordentliches Startkapital, um sich den Traum vom Eigenheim zu erfüllen", betonte die Ministerin.

Den Familien stehen zwei Programme der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) zur Auswahl. Beide Programme integrieren das Baukindergeld in Höhe von 12.000 Euro pro Kind, welches von der KfW über eine Laufzeit von 10 Jahren mit einem jährlichen Betrag von 1.200 Euro pro Kind gezahlt wird.

Beim Programm "IB.SH Baukindergeld" finanziert die Bank die 12.000 Euro pro Kind in voller Höhe als zinslosen Kredit vor. Dieser wird anschließend über 10 Jahre mit dem KfW-Baukindergeld getilgt. Beim Programm "IB.SH Baukindergeld Plus" kann bei einem Realzinssatz von 1 Prozent mit einer langfristigen Zinsbindung über 25 Jahre ein Immobiliendarlehen in Höhe von 50.000 Euro pro Kind beantragt werden. Dabei wird das KfW Baukindergeld als verpflichtende zusätzliche jährliche Tilgung in den ersten 10 Jahren der Darlehenslaufzeit gezahlt. Sütterlin-Waack: "Dabei ist zusätzlich nach Ablauf der 25 Jahre eine Härtefallprüfung möglich. Falls die Eltern dann nicht in der Lage sind, marktübliche Zinsen zu zahlen, wird der bisherige Zinssatz belassen. Ich hoffe, dass keine Familie davon Gebrauch machen muss, aber die Möglichkeit besteht", betonte die Ministerin.

Wegen der großen Nachfrage nach den Eigentumsprogrammen der Wohnraumförderung, wird das Programm IB.SH Baukindergeld als Teil der Wohnraumförderung in leicht modifizierter Form über den 31. März 2021 weitergeführt. Das Programm wird für einkommensschwache Familien einen attraktiven Eigenkapitalbaustein für die Finanzierung des Eigentums im Bestand oder im Neubau anbieten. Zurzeit werden die Förderkonditionen des Programmes an die Marktbedingungen angepasst, der voraussichtliche Programmstart wird Mitte 2021 sein.

Darüber hinaus bietet die Investitionsbank mit den Programmen der allgemeinen Wohnraumförderung Finanzierungs- und Eigenkapitalbausteine für alle Familien im Land an. Mit den Programmen diesen Programmen unterstützt die IB.SH pro Jahr über 5.000 Familien mit über 500 Millionen Euro bei der Finanzierung des Eigentums.

Ansprechpartner und weitere Informationen finden sich unter www.ib-sh.de/immobilien.

Sabine Sütterlin-Waack ist 	
Innen- und Gleichstellungsministerin in Schleswig-Holstein.

Sabine Sütterlin-Waack ist Innen- und Gleichstellungsministerin in Schleswig-Holstein.


Text-Nummer: 142910   Autor: IM SH/Red.   vom 25.01.2021 um 13.49 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.