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Arbeitslosenquote steigt in Lübeck auf 8,7 Prozent

Lübeck: Archiv - 29.01.2021, 10.21 Uhr: In der Hansestadt Lübeck waren im Januar 2021 10.073 Arbeitslose gemeldet. Die Arbeitslosigkeit stieg um 588 (6,2 Prozent) an. Das waren 1.468 Personen (17,1 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Der Abstand zum Vorjahr blieb dabei unter dem Höchstwert im Juni von 1.698 (20,6 Prozent).

Die Arbeitslosenquote stieg um 0,5 Prozentpunkte zum Vormonat und um 1,3 Prozentpunkte zum Vorjahr auf 8,7 Prozent an. Unter den kreisfreien Städten verzeichnet die Hansestadt zusammen mit Kiel die niedrigste Quote.

3.370 Arbeitslose und damit 272 (8,8 Prozent) mehr als im Vormonat und 760 (29,1 Prozent) mehr als im Vorjahr waren dem Rechtskreis des SGB III ("Arbeitslosengeld I", Betreuung durch die Arbeitsagentur) zuzuordnen.

Beim Jobcenter Lübeck ("Hartz IV", Rechtskreis SGB II) waren im Januar 2021 6.703 Arbeitnehmende arbeitslos gemeldet, das waren 316 (4,9 Prozent) mehr als im Dezember 2020 und 708 (11,8 Prozent) mehr als im Januar 2020.

Die Kurzarbeit sichert zurzeit viele Jobs. Vom 1. März 2020 bis 25. Januar 2021 sind in der Hansestadt Lübeck 3.298 Anzeigen zur Kurzarbeit für 35.602 Beschäftigte eingegangen. Die meisten Anzeigen gingen mit 1.722 im April ein. Aktuell im Januar lagen 216 Anzeigen für 1.353 Beschäftigte vor. Wie umfangreich die angezeigte Kurzarbeit tatsächlich genutzt wird, zeigt sich erst in den Arbeitszeitabrechnungen, für die Betriebe drei Monate Zeit haben. Nunmehr liegen die Kreisdaten zur Inanspruchnahme für den Monat August vor. 607 Betriebe haben für 4.235 Beschäftigte tatsächlich Kurzarbeitergeld erhalten. Der Anteil dieser Kurzarbeitenden an der Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ergibt eine Kurzarbeiterquote von 4,2 Prozent.

„Die übliche Winterpause in Außenberufen sowie der Kündigungstermin zum Quartalsende ließen die Arbeitslosigkeit zum Vormonat ansteigen. Der Saisonanstieg fiel jedoch geringer als in den Vorjahren aus, weil Unternehmen ihr Personal mit Kurzarbeit halten. Der Arbeitsmarkt hat sich auf dem Niveau von 2018 stabilisiert. Wenn die Maßnahme zur Eindämmung der Corona-Pandemie greifen und der Lockdown gelockert werden kann, können die Unternehmen mit ihrem eingearbeiteten Personal gleich durchstarten. Dann erwarte ich auch wieder eine steigende Nachfrage nach Arbeitskräften, die zurzeit verhalten ausfällt. Wir sind für den Saisonstart gerüstet und unterstützen die Betriebe bei der Personalgewinnung“, erklärt Markus Dusch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Lübeck.

Im Januar gab es in Lübeck 588 Arbeitslose mehr als im Dezember.

Im Januar gab es in Lübeck 588 Arbeitslose mehr als im Dezember.


Text-Nummer: 142980   Autor: Agentur für Arbeit/red.   vom 29.01.2021 um 10.21 Uhr

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