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VfB verliert Kellerduell gegen Duisburg

Lübeck: Archiv - 31.01.2021, 20.18 Uhr: Das wichtige Kellerduell in der 3. Liga ging für den VfB Lübeck am Sonntag beim MSV Duisburg verloren. Die Grün-Weißen, spielerisch mindestens ebenbürtig, durften sich dabei über viel zu leichte Gegentore ebenso ärgern wie über mangelnde Zielstrebigkeit vor dem gegnerischen Tor und einige unglückliche Schiedsrichter-Entscheidungen.

Der MSV zog durch den 3:1 (2:0)-Erfolg an den Lübeckern vorbei. In der extrem engen Abstiegszone der 3. Liga ist es aber weiterhin nur ein Punkt vom neuen Schlusslicht VfB bis zum ersten Nichtabstiegsplatz, den derzeit der 1. FC Kaiserslautern inne hat.

Trainer Rolf Landerl hatte auf die bewährte Methode „Never change a winning team“ gesetzt und die gleiche Mannschaft aufgeboten, die vier Tage zuvor mit 1:0 gegen die SpVgg Unterhaching gewonnen hatte und auch im 18er-Kader nur eine Veränderung (der zuletzt gesperrte Ersin Zehir für Lucas Wolf) vorgenommen.

Gegen abwartende Duisburger, die erst auf Höhe der Mittellinie attackierten, hatten die Lübecker in der Anfangsphase deutlich mehr von der Partie. Aus den klaren Ballbesitzvorteilen entsprangen aber nur in den ersten Minuten auch einige gute Torszenen. Meist ging es dabei über die rechte Seite – so als Cyrill Akono nach einer Riedel-Flanke links am Tor vorbei köpfte (2.) und auch als der aus Mainz ausgeliehene Mittelstürmer nach einer scharfen Hereingabe bei seinem Torschuss aus vier Metern gerade noch abgeblockt wurde (4.). Anschließend war das Spiel der Grün-Weißen aber zu wenig druckvoll, um den MSV in größere Verlegenheiten zu bringen. Auf der anderen Seite tat sich vor dem Lübecker Tor lange Zeit gar nichts. Die VfB-Defensive stand gut, der MSV bekam nur selten die Umschaltmomente, die er sich erhofft hatte.

Das änderte sich Mitte der ersten Hälfte, als gleich die erste Möglichkeit der Gastgeber auch zum Torerfolg führte. Osarenren Okungbowa war im Strafraum weggerutscht, was etwas Unordnung verursachte. Die folgende Engin-Flanke lenkte Tommy Grupe per Kopf zur anderen Seite, wo Arne Sicker freistehend mit Wucht abzog und flach genau ins lange Eck traf (26.). Aus dem Tor gewann der MSV Mut und Sicherheit, Federico Palacios ließ nach einer Ecke eine weitere Torchance aus (31.). Kurz vor der Pause schien der VfB sich wieder gefangen zu haben. Durch den kurz darauf angeschlagen ausgewechselten Marvin Thiel (40.) und Thorben Deters (42.) hatten die Lübecker zwei Schusschancen. Doch erneut überraschend traf auch diesmal der MSV. Nach einer Stoppelkamp-Ecke kam Dominik Schmidt völlig frei zum Kopfball und erzielte das 2:0 (45./+3). Zusätzlich ärgerlich aus Lübecker Sicht: Der Treffer fiel knapp 60 Sekunden, nachdem die angezeigten zwei Minuten Nachspielzeit abgelaufen waren.

Im zweiten Abschnitt haderten die Gäste erneut mit Schiedsrichter Mitja Stegemann: Als Schmidt im Duell mit Yannick Deichmann den Fuß stehen ließ, hätte es eigentlich Elfmeter geben müssen – doch der Pfiff blieb aus (55.). Der nun deutlich offensiver ausgerichtete VfB war nun wieder am Drücker. Doch zu selten wurde Leo Weinkauf im Duisburger Tor ernsthaft geprüft. Okungbowa scheiterte im Anschluss an einen Boland-Freistoß am Keeper (57.). Der Schuss von Thorben Deters nach einer guten Kombination war zu mittig angesetzt (66.). Nachdem die Duisburger einen Konter noch ausgelassen hatten (Stoppelkamp, 62.), nutzte Palacios den nächsten nach einer Engin-Vorlage zum 3:0 (74.).

Entschieden war die Partie allerdings noch nicht: Die Duisburger wirkten weiterhin nicht ganz sattelfest. Doch weiterhin machte der VfB aus spielerisch guten Ansätzen zu wenig. Einzig ein Deters-Schuss stellte Weinkauf vor ein paar Schwierigkeiten. Immerhin half ein ruhender Ball: Nach einer Boland-Ecke erzielte Okungbowa mit einem wuchtigen Schuss das 3:1 (83.). Doch ein weiterer Treffer, der den MSV vermutlich noch einmal in größere Schwierigkeiten gestürzt hätte, gelang trotz erkennbarer Bemühungen nicht mehr.

Der VfB steht jetzt auf dem letzten Tabellenplatz.

Der VfB steht jetzt auf dem letzten Tabellenplatz.


Text-Nummer: 143014   Autor: VfB   vom 31.01.2021 um 20.18 Uhr

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