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Handball: VfL feiert Arbeitssieg in Fürstenfeldbruck

Lübeck: Archiv - 07.02.2021, 08.52 Uhr: Was für ein Krimi! Der VfL Lübeck-Schwartau gewann 35:34 (20:22) beim TuS Fürstenfeldbruck und feierte den dritten Auswärtssieg der Saison. In einer temporeichen und intensiven Partie hatte der Aufsteiger Sekunden vor dem Ende die Chance auf den Ausgleich. Die Schweden Julius Lindskog Andersson (6 Tore) und Carl Löfström (9) waren die erfolgreichsten Torschützen der Lübecker.

Der Aufsteiger aus Fürstenfeldbruck präsentierte sich von Beginn an als der erwartet unangenehme Gegner für den VfL. Zwar fanden Lindskog Andersson und Co offensiv gute Lösungen gegen die aggressive 3-2-1-Deckung der Panther, doch den Angriff bekamen die Lübecker in der ersten Hälfte nicht in den Griff. Immer wieder tauchte ein FFB-Spieler frei am Kreis auf oder kam aus dem Rückraum unbedrängt zum Abschluss. Die Folge: Es entwickelte sich ein wahres Torfestival in der ersten Hälfte. Denn auch der VfL zeigte sich treffsicher und blieb den Gastgebern auf den Fersen. Besonders die Schweden-Achse Lindskog Andersson/Löfström überzeugte. Der Halbzeitstand von 22:20, er hätte in vielen Spielen schon der Endstand sein können. „Wir haben in der ersten Hälfte gar nicht stattgefunden, haben uns zwar Chancen herausgespielt, diese aber nicht konsequent genug genutzt“, sagte VfL-Trainer Piotr Przybecki.

Auch im zweiten Durchgang drückte Fürstenfeldbruck aufs Tempo - und blieb zunächst in Führung. Der bewegliche FFB-Angriff bereitete dem VfL weiterhin große Schwierigkeiten. Erst nach dem 26:26-Ausgleich von Lindskog Andersson (43.) brachte Löfström die Lübecker erstmals in Führung (44.). Waschul erhöhte nach Anspiel von Lindskog Andersson auf 28:26 (45.). Jetzt war das Przybecki-Team die dominierende Mannschaft und baute die Führung angeführt vom überragenden Lindskog Andersson weiter aus. Kretschmer traf zweimal in Folge aus spitzem Winkel, Glabisch per Tempogegenstoß - 31:27 (48.). Und auch Dennis Klockmann fand jetzt zu seiner gewohnten Form und entschärfte gleich zwei freie Würfe in Folge. Doch die Gastgeber gaben sich nicht auf und ließen sich auch von Versteijnens Treffer zum 34:28 nicht schocken. Nur zwei Minuten später war der FFB nach vier Treffern in Folge beim 34:32 wieder in Schlagdistanz. Es blieb spannend bis zum Ende: 18 Sekunden vor Schluss hatte Fürstenfeldbruck die Chance auf den Ausgleich, doch der Wurf von Horner landete im VfL-Block.

Der VfL Lübeck-Schwartau feierte einen hart erkämpften 35:34-Erfolg beim TuS Fürstenfeldbruck und nahm die zwei Punkte mit auf die lange Heimreise. „Wir haben uns zum Glück im zweiten Durchgang gesteigert und uns den Sieg am Ende erarbeitet“, resümierte Przybecki. „Ich habe aber auch erwartet, dass es hier ganz schwer wird. Fürstenfeldbruck war der erwartet unangenehme Gegner.“

Die Lübecker brachten die Punkte aus Fürstenfeldbruck mit an die Trave.

Die Lübecker brachten die Punkte aus Fürstenfeldbruck mit an die Trave.


Text-Nummer: 143144   Autor: VfL   vom 07.02.2021 um 08.52 Uhr

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