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Stadtverkehr: Schutzkonzept für Busfahrer

Lübeck: Archiv - 08.02.2021, 17.41 Uhr: Am 1. Februar wurde einem Busfahrer ins Gesicht geschlagen (wir berichteten). Der Stadtverkehr Lübeck stellt klar, dass die tatsächliche Anzahl von tätlichen Übergriffen auf das Fahrpersonal in der Region Lübeck sehr gering ist.

„Jeder einzelne Vorfall ist schlimm und einer zu viel“, sagt Gerlinde Zielke, Sprecherin der Stadtverkehr Lübeck GmbH und der LVG. Aber es kommt nicht so häufig vor, dass unser Personal gewaltsam angegriffen wird“. Die Statistik beweise, dass es in den letzten Jahren durchschnittlich sechs bis sieben Vorfälle pro Jahr gab, in denen Fahrerinnen und Fahrer gewaltsam angegriffen wurden.

„Diese Tatsache ist vor allem einem guten Sicherheitskonzept zu verdanken, das auf Betreiben von Betriebsrat, Geschäftsführung und Aufsichtsrat im Interesse unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und unserer Fahrgäste entwickelt wurde.“, erläutert Ulrich Pluschkell, Vorsitzender des Aufsichtsrates von Stadtverkehr und LVG.

Gerade in der jüngsten Vergangenheit wurden fast alle Fahrzeuge mit Schutzwänden ausgestattet, die eine zusätzliche Barriere zwischen Fahrpersonal und Fahrgästen bilden. Sie schützen damit das Fahrpersonal nicht nur vor derzeitigen Corona-Viren, sondern sind ein Hauptbestandteil des Sicherheitskonzeptes.

Zudem werden Fahrerinnen und Fahrer regelmäßig im Umgang mit schwierigen Personen trainiert, so das Unternehmen. "Dabei spielen die Themen Eigensicherung und Deeskalation eine große Rolle. Alle Fahrzeuge sind außerdem mit Video-Kameras ausgestattet, die eine hohe Abschreckungswirkung haben, weil sie eventuelle Straftaten gerichtsfest dokumentieren. Und: wenn doch einmal eine gefährliche Situation entsteht, so gibt es in allen Bussen einen sehr kurzen Draht über die Leitstelle zur Polizei, die dann sofort eingreifen kann."

Der Stadtverkehr verweist auf sein Sicherheitskonzept für Busfahrer.

Der Stadtverkehr verweist auf sein Sicherheitskonzept für Busfahrer.


Text-Nummer: 143169   Autor: Stadtverkehr/red.   vom 08.02.2021 um 17.41 Uhr

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