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Zoll verhindert Einfuhr mangelhafter Masken

Schleswig-Holstein: Archiv - 16.02.2021, 10.06 Uhr: Die Regeln zum Tragen von medizinischen Mund-Nasen-Schutzmasken sollen den Endverbraucher während der Corona-Pandemie vor Gesundheitsrisiken schützen. Die Gewährleistung des Schutzes durch die Schutzgüter ergibt sich aus den geltenden Produktsicherheitsvorschriften. Dabei wirkt der Zoll bei der Überwachung und Einhaltung der in der EU geltenden Vorschriften mit. Im Rahmen von Kontrollen wird aber immer wieder festgestellt, dass diverse Schutzgüter nicht der Norm entsprechen.

So wurden allein in den letzten zwei Monaten von den Mitarbeitern des Zollamts Hamburgs über 7,5 Millionen nicht-konformer Masken aus China angehalten. "Häufige Mängel waren unter anderem fehlende Hinweise zur Produktkategorie und deren Schutzwirkung oder auch eine fehlende CE-Kennzeichnung", so die Pressesprecherin Sandra Preising vom Hauptzollamt Hamburg. "Sobald Zweifel an der Konformität der Waren bestehen, wird die Hamburger Behörde für Justiz und Verbraucherschutz informiert. Diese entscheidet abschließend über die Einfuhrfähigkeit der Ware und den weiteren Werdegang", führt die Pressesprecherin weiter aus.

In den überwiegenden Fällen haben die Zollbeteiligten die Möglichkeit zur Nachbesserung, welche auch größtenteils in Anspruch genommen wird. Nach durchgeführter Nachbesserung wird die Ware nochmals auf Konformität geprüft. Aber auch die Überführung in ein anderes Zollverfahren, zum Beispiel die Wiederausfuhr, oder eine Vernichtung ist möglich.

"Die Kollegen und Kolleginnen leisten mit den Kontrollen von Schutzgütern, vor allem derzeit von Mund-Nasen-Schutzmasken während der Corona-Pandemie, einen großen Beitrag zum Schutz der Gesundheit des Endverbrauchers", erklärt die Pressesprecherin Sandra Preising abschließend.

Das Zollamts Hamburg hat über 7,5 Millionen nicht-konformer Masken aus China  angehalten. Foto: Archiv/Zoll

Das Zollamts Hamburg hat über 7,5 Millionen nicht-konformer Masken aus China angehalten. Foto: Archiv/Zoll


Text-Nummer: 143298   Autor: HZA Hamburg   vom 16.02.2021 um 10.06 Uhr

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