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Große Nachfrage nach dem Fahrdienst zum Impfzentrum

Lübeck: Seit Montag bietet die Stadt Personen einen kostenlosen Transport zum Impfzentrum an, die sonst die MuK nicht erreichen können. Die Nachfrage ist groß. 655 Anrufe sind beim Bereich Soziale Sicherung eingegangen. 70 Lübecker bekamen bisher Taxi-Gutscheine, für 110 wurde ein Transport mit den Johannitern oder dem DRK organisiert.

Matthias Wulf, stellvertretender Bereichsleiter Soziale Sicherung, und seine Kollegen haben viel zu tun. Vier Mitarbeiter nehmen nur Telefonanrufe entgegen. Aktuell werden die Lübecker angeschrieben und über den Fahrdienst informiert, die über 84 Jahre alt sind. Die Schreiben kommen damit immer ein paar Tage später als die Hinweise auf die Impfmöglichkeit.

Der Fahrdienst richtet sich nur an Personen über 80 Jahre. Wer schwerbehindert ist oder nur liegend transportiert werden kann, bekommt einen Transportschein über seinen Arzt. Wer so mobil ist, dass er vor die Haustür kommen kann, erhält von der Stadt Taxi-Gutscheine. Dabei gilt die Regel: Wer nicht mehr als die doppelte Grundsicherung zur Verfügung hat, kann diesen kostenlos erhalten.

Viele ältere Menschen haben aber bereits das Problem, sich selber anzukleiden oder die Wohnung zu verlassen. Sie bekommen dann Hilfe vom DRK oder den Johannitern. Die Helfer unterstützen auch beim Treppen steigen und haben einen Rollstuhl dabei, falls jemand am betreffenden Tag besonders schlecht unterwegs ist.

Auch im Impfzentrum gibt es Unterstützung: Es gibt ein Team von zehn Ehrenamtlern, die bei der Orientierung oder dem Ausfüllen der Formulare helfen, berichtet Nils Lüdemann, Leiter des Lübecker Impfzentrums.

Der Fahrdienst zum Impfzentrum stößt auf große Resonanz. Die Stadt bittet um Verständnis, wenn die Hotline zeitweise schwer zu erreichen ist. Foto: VG

Der Fahrdienst zum Impfzentrum stößt auf große Resonanz. Die Stadt bittet um Verständnis, wenn die Hotline zeitweise schwer zu erreichen ist. Foto: VG


Text-Nummer: 143373   Autor: VG   vom 19.02.2021 um 11.48 Uhr

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