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Pegel in Travemünde in 100 Jahren um 17 Zentimeter gestiegen

Lübeck - Travemünde: Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrum Geesthacht haben die Pegel an Nord- und Ostsee untersucht. In Travemünde stieg der durchschnittliche Pegel innerhalb von 100 Jahren um 17 Zentimeter an, davon entfallen elf Zentimeter auf die Zeit seit 1970.

Der aktuelle jährliche Meeresspiegel liegt in Travemünde bei 5,13 Meter. Gemessen wird er bereits seit etwa 1855. Damals lag er bei gut 4,80 Meter. Geht der Anstieg so weiter, wird der Pegel im Jahr 2100 rund 19 Zentimeter höher sein als jetzt. Beschleunigt sich der Anstieg weiterhin, sind es dann bereits 26 Zentimeter.

Weltweit steigt der Meeresspiegel durch den Klimawandel an. Oft werden damit Schicksale von Menschen weit entfernter Regionen assoziiert. Doch wie sieht es an unseren Küsten aus? Wie stark ist der Meeresspiegel in den letzten 100 Jahren an Nord- und Ostsee angestiegen? Steigt er immer schneller? Und was bringt die Zukunft? Diese Fragen beantwortet der neu entwickelte Meeresspiegel-Monitor unter Berücksichtigung aktueller Wasserstandsdaten.

„Durch die regelmäßige Aktualisierung der Auswertungen können wir nun früh erkennen, ob der Meeresspiegelanstieg auch bei uns an Fahrt aufnimmt und wo uns ein ,Weiter so‘ hinführen könnte“, sagt Küstenforscherin Insa Meinke, die den Monitor zusammen mit ihren Kollegen am Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG) entwickelt hat. Der Monitor ist frei verfügbar unter www.meeresspiegel-monitor.de. Er richtet sich an alle Menschen, die an der Küste wohnen, entscheiden und langfristig planen.

Die Wissenschaftler erwarten einen Anstieg des Pegels von bis zu weiteren 26 Zentimeter bis zum Jahr 2100. Foto: Karl Erhard Vögele/Archiv

Die Wissenschaftler erwarten einen Anstieg des Pegels von bis zu weiteren 26 Zentimeter bis zum Jahr 2100. Foto: Karl Erhard Vögele/Archiv


Text-Nummer: 143401   Autor: Helmholtz Zentrum/VG   vom 21.02.2021 um 14.10 Uhr

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