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Handball: Knappe Niederlage in Gummersbach

Lübeck: Archiv - 21.02.2021, 20.11 Uhr: Der VfL Lübeck-Schwartau unterlag am Sonntag dem VfL Gummersbach knapp mit 31:29 (18:14). In einer sehenswerten Partie boten die Lübecker dem Aufstiegsaspiranten bis zum Ende einen Kampf um die Punkte. Am Ende setzte sich Gummersbach auch dank der individuellen Klasse von Schneider (8 Tore) und Bozovic (8) durch.

Ein ganz anderes Gesicht wollten die Lübecker nach der Niederlage in Emsdetten beim Auswärtsspiel in Gummersbach zeigen - und das gelang dem Team von Piotr Przybecki. Die Abwehr aggressiv, der Angriff treffsicher. Löfström brachte sein Team mit 5:3 in Führung (10.).

Es war ein Spiel auf Augenhöhe und ein sehenswertes Handballspiel. Nach einer Viertelstunde wechselte VfL-Coach Przybecki kräftig durch, brachte mit Raguse, Hansen und Potratz gleich drei Neue. Trotzdem blieben Lübecker zunächst vorne, Löfström besorgte das 9:8 (19.). Doch eine Auszeit der Gummersbacher brachte das Przybecki-Team aus dem Konzept und die Gastgeber gingen dank eines Drei-Null-Laufs mit 11:9 in Führung (22.). In der Schlussphase der ersten Halbzeit schlichen sich immer wieder technische Fehler im Spiel der Gäste ein, dazu zeigte Puhle im Tor der Gummersbach jetzt seine Klasse (9 Paraden in der ersten Halbzeit). Die Gastgeber konnten sich in dieser Phase absetzen, Bozovic traf zum 16:12 (29.). In den letzten 90 Sekunden der ersten Hälfte wurde es wild: Przybecki brachte den siebten Feldspieler und Gummersbach kam nach den Toren der Lübecker zu einfachen Treffern ins leere Gehäuse. Mit 18:14 für den VfL Gummersbach ging es in die Pause.

Wie schon im ersten Durchgang erwischten Waschul und Co. den besseren Start. In Überzahl agierend gewann die offensive Abwehr die Bälle und sorgte so für einfache Tore - Löfström verkürzte zum 19:18 ins verwaiste Tor der Gummersbach (35.). Kurz darauf feuerte Jasper Bruhn einen Schlagwurf zum Ausgleich in die Maschen. Doch der Tabellenzweite ließ sich nicht einschüchtern und legte jetzt wieder einen Drei-Null-Lauf hin. Schneider baute die Führung wieder auf 23:20 aus (42.). Die Schwartauer blieben in Schlagdistanz, konnten den Rückstand aber nicht entscheidend verkürzen. Auch nach 51 Minuten waren es drei Tore Rückstand, Lindskog-Andersson traf zum 27:24. Und doch sollte es noch einmal spannend werden. Lindskog Andersson (8 Tore) traf dreieinhalb Minuten vor dem Ende zum 29:28-Anschlusstreffer, doch die Hoffnungen auf einen Punktgewinn wurden schnell wieder zerstört. Gummersbach setzte sich mit zwei schnellen Treffern wieder auf 31:28 ab (58.). Am Ende verlor der VfL Lübeck-Schwartau nach einer ordentlichen Leistung und einem umkämpften Spiel knapp mit 31:29 beim VfL Gummersbach.

Trainer Piotr Przybecki: „Wir haben ein Kampfspiel gesehen, wir wollten nach dem Spiel in Gummersbach ein anderes Gesicht zeigen. Wir haben in der ersten Halbzeit zu viele Gegentore kassiert. Leider hatten wir auch nicht so viele gehaltene Bälle - und trotzdem sind wir noch einmal rangekommen am Ende. Auf dieser Leistung können wir sicherlich aufbauen.“

Sein Kollege aus Gummersbach Gudjon Valur Sigurdsson: „Wir sind extrem glücklich, dass wir dieses Spiel gewonnen haben. Wir haben heute beide nicht besonders schön gespielt, es gab viele technische Fehler im Spiel. Ich war natürlich froh, dass wir uns am Ende der ersten Halbzeit absetzen konnten, mir war aber auch klar, dass Lübeck noch einmal zurück kommt. Heute zählen für mich nur die zwei Punkte.“

Die Lübecker machten es dem Favoriten nicht leicht.

Die Lübecker machten es dem Favoriten nicht leicht.


Text-Nummer: 143406   Autor: VfL   vom 21.02.2021 um 20.11 Uhr

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