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Grüne zur Stadtgrabenbrücke: Auch Lindenplatz neu ordnen

Lübeck: Archiv - 24.02.2021, 14.56 Uhr: Die Ausschreibung für die konkrete Planung der Stadtgrabenbrücke als Fußgänger- und Fahrradweg zwischen Altstadt und Hauptbahnhof wird aller Voraussicht nach am Donnerstag in der Sitzung der Bürgerschaft beschlossen. Die Grüne Fraktion begrüßt den Schritt als Auftakt einer fuß- und fahrradfreundlicheren Infrastruktur in dem Quartier, fordert aber weitere Verbesserungen.

Dazu erklärt Bruno Hönel, Fraktionsvorsitzender der Lübecker Grünen:

(")Schon im Grünen Wahlprogramm von 2013 steht auf Seite 1 im Abschnitt ‚Veränderung in der Verkehrs- und Umweltpolitik‘ der Bau der Stadtgrabenbrücke zur Vermeidung des Unfallschwerpunkts Lindenplatz für den Fahrrad- und Fußgängerweg zwischen Altstadt und Hauptbahnhof. Lange gab es dafür im Rathaus keine Mehrheit, es fehlte das Geld, andere Projekte waren wichtiger. Umso mehr freuen wir uns, dass diese langjährige Grüne Forderung zwischenzeitlich mehrheitsfähig geworden ist und die Umsetzung nun konkret wird. Hier zeigt sich mal wieder, dass Veränderungen nicht über Nacht passieren, es sich aber lohnt dran zu bleiben. Mit langem Atem werden wir uns weiterhin dafür einsetzen, die Alternativen zum Autoverkehr in Lübeck zu stärken, insbesondere durch eine bessere Fuß- und Radwegeinfrastruktur.(")

Arne-Matz Ramcke, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion:

(")Der Bau der Stadtgrabenbrücke für den Fuß- und Radverkehr wird endlich konkreter. Das ist eine gute Nachricht für alle Lübecker sowie Gäste, die mit der Bahn nach oder aus Lübeck weg fahren. Sowie natürlich für die Menschen, die von oder durch St. Lorenz einen sicheren Weg Richtung Altstadt suchen.

Das allein reicht aber nicht. Deshalb beantragen wir zusätzlich einen Gestaltungswettbewerb für eine fußgänger- und fahrradfreundlichere Neuordnung der Verkehre im Bereich Lindenteller und Puppenbrücke unter Einbeziehung des Areals um die neue Stadtgrabenbrücke herum.

Denn der Lindenteller ist der am stärksten frequentierte Kreisverkehr im ganzen Bundesland und mit dem Fahrrad bis heute mitunter gemeingefährlich. Der Lindenteller und die Puppenbrücke bilden mit dem Holstentor das Entree zur Altstadt. Dieser Weg wird leider auch weiterhin vom Autoverkehr dominiert und bietet weder Fußgängern noch Radfahrenden eine gebührende Berücksichtigung. Hier bedarf es einer generellen Neuordnung des Verkehrsraums – mehr Spuren beziehungsweise Raum für den Fuß- und Radverkehr, kürzere Ampelphasen für die Fußgänger.

Die Stadtgrabenbrücke wird also dringend gebraucht und bildet als eine wichtige Alternativroute, die Grundlage für einen sichereren Weg von und zur Altstadt.(")

Verkehrspolitiker Arne-Matz Ramcke fordert, auch den Fuß- und Radverkehr in der Umgebung neu zu planen.

Verkehrspolitiker Arne-Matz Ramcke fordert, auch den Fuß- und Radverkehr in der Umgebung neu zu planen.


Text-Nummer: 143463   Autor: Grüne   vom 24.02.2021 um 14.56 Uhr

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