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Tarifrunde: IG Metall droht mit Warnstreiks

Lübeck: Archiv - 27.02.2021, 14.12 Uhr: Nachdem am Freitag die vierte Verhandlungsrunde in der Metall-Elektroindustrie im Bezirk Küste erfolglos verlaufenen ist und bislang keine Annäherung mit der Arbeitgeberseite absehbar ist, wird am kommenden Montag zwischen 13 und 16 Uhr eine Banneraktion der IG Metall Lübeck-Wismar vor dem Holstentor stattfinden.

„Wir fordern ein Volumen von vier Prozent für Entgeltsteigerungen und Möglichkeiten zur Beschäftigungssicherung“, so Henning Groskreutz, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Lübeck- Wismar. „Unsere Mitglieder wollen in den Betrieben, die dank ihrer Arbeitskraft und dem Engagement der Beschäftigten sich in der Krise teilweise sehr gut entwickelt haben, auch an der wirtschaftlichen Entwicklung beteiligt werden! Die letzte Erhöhung der Entgelte war im Jahr 2018. Eine weitere Nullrunde ist nicht zu vermitteln.“

In der Nacht zu Dienstag endet die Friedenspflicht. „Da bisher von der Arbeitgeberseite leider kein akzeptables Angebot auf den Tisch gelegt wurde, werden wir die Beschäftigten in den kommenden Wochen zu Warnstreiks unter Coronabedingungen aufrufen, um unsere Forderungen zu unterstreichen“, so Groskreutz weiter.

Henning Groskreutz übergab Anfang Dezember die Forderungen an Arbeitgebervertreter Robert Focke. Foto: IG Metall/Archiv

Henning Groskreutz übergab Anfang Dezember die Forderungen an Arbeitgebervertreter Robert Focke. Foto: IG Metall/Archiv


Text-Nummer: 143510   Autor: IG Metall   vom 27.02.2021 um 14.12 Uhr

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