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Stadtteilverein: Verkehr in Kronsforde sicherer machen

Lübeck - St. Jürgen: Archiv - 28.02.2021, 12.36 Uhr: Der Vorstand des gemeinnützigen Stadtteilvereins Initiative für Lübecks ländlichen Raum beklagt seit vielen Jahren die Untätigkeit der Straßenverkehrsbehörde, notwendige Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit anzuordnen. Jetzt hat der Verein offiziell Anträge gestellt, die Situation zu verbessern.

"Nun ist es schon fast vier Jahre her, als wir uns zu einem gemeinsamen Ortstermin mit Vertretern der Straßenverkehrsbehörde an der Landesstraße 92 in Kronsforde getroffen haben", so der Vorstand Sigrid Jedamzik, Dirk Schmidtke, Rainer Wiedemann, Veit Morgenroth und Detlev Stolzenberg. "Leider sind unsere Forderungen immer noch nicht berücksichtigt worden. Aktuell stellt sich die Gefahrenlage für Verkehrsteilnehmer besonders erheblich dar."

Der Stadtteilverein Initiative für Lübecks ländlichen Raum hat folgende Anträge nach Straßenverkehrsrecht an die Straßenverkehrsbehörde gestellt:

Tempo 70 auf der Freien Strecke der L 92 zwischen Kronsforde und Bliestorf

Auch wenn es sich hier nach den rechtlichen Definitionen nicht um einen Unfallschwerpunkt handelt, sind im Laufe der vergangenen Jahre in Höhe des Forsthauses vier Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Die Einmündung der Niedernstraße liegt in einer Kurve, dennoch gilt dort weiterhin Tempo 100. Immer wieder kommt es dort zu schweren Verkehrsunfällen. Wanderwege im Kannenbruch erfordern für Erholungssuchende die Querung der Landesstraße. Außerdem kommt es aufgrund dort häufig zu Wildunfällen. Bushaltestellen sind auf der freien Strecke vor dem Forsthaus vorhanden. Im gesamten Abschnitt zwischen Kronsforde und Bliestorf ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 70 zwingend notwendig. Dies wird hiermit beantragt.

Aufhebung der Benutzungspflicht für Radfahrer auf dem Radweg entlang der Kronsforder Hauptstraße innerhalb der Ortsdurchfahrt Kronsforde

Die Benutzung des Radweges stellt aufgrund der Schäden, die durch die Baumaßnahmen im vergangenen Jahr aufgetreten sind, und des fehlenden Sicherheitsstreifens bzw. Hochbords, eine Gefahr für die Nutzer dar. Dieser Radweg entlang der L 92 ist Hauptzubringer zur Grundschule Niederbüssau und muss unverzüglich saniert werden. Der Radweg wird häufig als Parkstreifen zweckentfremdet. Die zugesagte und im Haushalt geordnete Baumaßnahme wurde aus unerklärlichen Gründen in 2020 nicht durchgeführt. Wann wird die verkehrssichere Wiederherstellung des Radweges erfolgen? Bis dahin ist die Benutzungspflicht für Radfahrer aufzuheben.

Lückenschluss vom Radweg an der L 92 zur Fußgängerampel an der Grundschule Niederbüssau

Hier fehlen zwischen Ende des Radweges und der Fußgängerampel rund 80 Meter Fuß- und / oder Radweg, die im Rahmen eines sicheren Schulweges zwingend hergestellt werden müssen. Die Gründe hierfür wurden wiederholt dargelegt. Der unbefestigte und unbeleuchtete Weg durch die landwirtschaftlichen Felder stellt in der dunklen und feuchten Jahreszeit keine Alternative zum beleuchteten Geh- und Radweg an der L 92 dar. Die Querung der Straße ist dort jedoch, aufgrund der Einmündung und der Lage an der freien Strecke, gerade für den Schülerverkehr äußerst gefährlich. Bitte sorgen Sie dafür, dass der Lückenschluss des Gehweges bis zur Fußgängerampel erfolgt.

Sanierung des Radweges Kronsforder Landstraße, entlang der L92, zwischen Krummesser Baum und Malmöstraße

Die vielen Schäden auf diesem Radweg machen die Benutzung unzumutbar. Gesundheitliche Beeinträchtigungen und Schäden an den Fahrrädern sind die Folgen. Obwohl der Landesbetrieb die Sanierung wiederholt ankündigt hat, passiert seit Jahren nichts. Auch hier stellen wir den Antrag, die Benutzungspflicht des Radweges aufzuheben, da die Gefahrenlage für Nutzer größer ist, als die gut ausgebaute und ausreichend breite Landesstraße zu nutzen.

Aufstellung von Ortsschildern in den bebauten Bereichen mit direkten Grundstückszufahrten entlang der L 92

Die Kriterien für die Aufstellung von Ortsschildern zur Markierung der geschlossenen Ortsschaften mit Tempo 50 entlang der L 92 sind in den direkt angebauten Bereichen in der Gemarkung Niederbüssau und Schiereichenkoppel erfüllt. Zusätzlich fehlen auf der mit Wohnhäusern bebauten Straßenseite Gehwege. Immer wieder kommt es zu Unfällen und Gefahrenlagen für Anlieger. Deshalb stellen wir für diese Teilabschnitte den Antrag, die Festlegung einer geschlossenen Ortschaft mit entsprechenden Ortstafeln vorzunehmen.

Fahrradfahrverbot auf der Straße Altenfeld

Die ausgefahrenen Schlaglöcher in der Anliegerstraße Altenfeld führen dazu, das Fahrzeuge, auch Radfahrer, in Schlangenlinien fahren, um einigermaßen erschütterungsfrei die Wegstrecke zurück zu legen. Der Zustand der Straße hat inzwischen Ausmaße angenommen, die besondere Gefahrensituationen für Radfahrer bedeuten. Es ist deshalb die straßenverkehrliche Anordnung notwendig, dass Radfahrer absteigen müssen, um sich und andere nicht zu gefährden. Dies wird hiermit beantragt.

Außerdem ist die Staubentwicklung an dieser Wohnstraße in der trockenen Jahreszeit nicht hinzunehmen. In diesem Jahr soll der landwirtschaftliche Straßenabschnitt Altenfeld / Gutsweg eine neue Asphaltdecke erhalten. Das dort Sanierungsbedarf erkannt wird, nicht aber bei der Schlaglochpiste im Bereich der Wohnhäuser ist für die dort lebenden Menschen nicht nachzuvollziehen.

Der Stadtteilverein Initiative für Lübecks ländlichen Raum beantragt mehrere Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit im Bereich Kronsforde. Foto: STE/Archiv

Der Stadtteilverein Initiative für Lübecks ländlichen Raum beantragt mehrere Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit im Bereich Kronsforde. Foto: STE/Archiv


Text-Nummer: 143527   Autor: Initiative/red.   vom 28.02.2021 um 12.36 Uhr

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