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Zweiter Streiktag der Servicekräfte an der Uni-Klinik

Lübeck: Archiv - 02.03.2021, 21.02 Uhr: Die Mitglieder der GDS in der Service Stern Nord GmbH am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein bestreikten am Dienstag das Unternehmen den zweiten Tag in Folge. Es wurden sogenannte Wellenstreiks durchgeführt. Am Standort Lübeck beteiligten sich 105 Mitarbeiter.

Konkret kam es in den Bereichen Reinigung (außer OP- und Intensiv-Reinigung), Hauswirtschaft, Zentrallager, LKW – Transporte, Pforte, Lager sowie Hub stundenweise zu Arbeitsniederlegungen.

"Wir sind vom Zusammenhalt, der Solidarität und der Kampfbereitschaft der Beschäftigten sehr beeindruckt, so Steffen Beckmann, Vorstandsvorsitzender der Gewerkschaft der Servicekräfte. "Vom Arbeitgeber erfolgte bisher keine Reaktion. Seine Aktivitäten beschränken sich lediglich darauf, die Streikteilnehmer akribisch zu erfassen und sie aufzufordern, am Arbeitsplatz zu verbleiben, so wurde uns von einigen Kolleginnen und Kollegen berichtet. Man versucht hier also, Streikwillige von der Ausübung ihrer grundgesetzlich verbrieften Rechte abzuhalten. Statt mit unserer Gewerkschaft an einer Lösung des Tarifkonfliktes zu arbeiten und ein verhandelbares Angebot vorzulegen, bemüht er sich auf teilweise recht groteske Weise, unsere Arbeitskampfmaßnahmen zu behindern. Wir hoffen dennoch auf ein Einlenken des Arbeitgebers, bereiten allerdings bereits eine Urabstimmung vor, die unmittelbar durchgeführt wird, sollte der Arbeitgeber weiterhin auf seinem Standpunkt verharren. Die Belegschaft der Service Stern Nord GmbH hat klar gemacht, dass sie hinter den von der Tarifkommission aufgestellten Forderungen steht und bereit ist, für deren Durchsetzung zu kämpfen, sollte sich der Arbeitgeber bis zur nächsten Verhandlungsrunde nicht bewegen. In den nächsten Tagen werden weitere Warnstreiks folgen, um dem Arbeitgeber zu zeigen, dass unsere Mitglieder in der Service Stern Nord GmbH nicht gewillt sind, eine weitere Ungleichbehandlung an den Standorten des UK S-H noch länger hinzunehmen. Auch während der Streiks sind die Patientinnen und Patienten am UK S-H keinerlei Risiken ausgesetzt. Eine Notfallversorgung ist jederzeit sichergestellt."

In Lübeck beteiligten sich 105 Mitarbeiter an dem Warnstreik. Foto: GDS

In Lübeck beteiligten sich 105 Mitarbeiter an dem Warnstreik. Foto: GDS


Text-Nummer: 143581   Autor: GDS/red.   vom 02.03.2021 um 21.02 Uhr

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