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Pro Bahn: Busse und Bahnen in Lübeck verknüpfen

Lübeck: Archiv - 06.03.2021, 13.00 Uhr: Der Fahrgastverband Pro Bahn fordert Lübeck dazu auf, das Liniennetz im Busverkehr neu zu organisieren. Ein erster Schritt müsse die Verbesserung des Nahverkehrs im nördlichen Bereich sein. Dazu gehöre auch eine bessere Einbindung der Bahnhaltepunkte.

Der Fahrgastverband Pro Bahn fordert die Hansestadt Lübeck als Aufgabenträger für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sowie die Stadtverkehr Lübeck (SL) und die Lübeck-Travemünder Verkehrsgesellschaft (LVG) als im Stadtverkehr Lübeck aktive Verkehrsunternehmen auf, sich die Eigenbetriebe der Landeshauptstadt Kiel (EBK) und die Kieler Verkehrsgesellschaft (KVG) zum Vorbild zu nehmen und das Angebot im Stadtverkehr Lübeck konsequent und kontinuierlich auszubauen.

Darüber schlägt der Fahrgastverband Pro Bahn vor, das Angebot mit dem Ziel eines klaren und transparenten Liniennetzes neu zu ordnen. „Ein konsequenter und kontinuierlicher Ausbau des Angebotes signalisiert Fahrgästen und Menschen, die Fahrgäste werden möchten, dass ihr Anliegen nach einem attraktiven, pünktlichen und zuverlässigen ÖPNV ernsthaft verfolgt wird“, so Stefan Barkleit, Vorsitzender des Pro Bahn-Landesverbandes Schleswig-Holstein/ Hamburg. „Insbesondere in der aktuellen Situation rund um das Corona-Virus schafft eine solche Strategie Vertrauen in die im SPNV und im ÖPNV aktiven Aufgabenträger und Verkehrsunternehmen.“

Konkret schlägt der Fahrgastverband vor, mit dem Ausbau und der Neuordnung des Angebotes auf der Verkehrsachse Lübeck Innenstadt – Lübeck-Kücknitz – Lübeck-Travemünde zu starten und ein Grundangebot im 15-Minuten-Takt mit folgenden Linien einzuführen:

• Lübeck-Innenstadt – Lübeck-Kücknitz, Roter Hahn als Grundnetz-Linie
• Lübeck-Innenstadt – Lübeck-Kücknitz – Lübeck-Travemünde als Schnellbus-Linie im Streckenabschnitt Lübeck-Innenstadt – Lübeck-Kücknitz (in Lübeck-Travemünde alternierende Linienführung über Moorredder und Vogteistraße/ Kurgartenstraße)

Des Weiteren schlägt der Fahrgastverband Pro Bahn vor, in Lübeck-Kücknitz und Lübeck-Travemünde neue Stadtteil-Linien im 30-Minuten-Takt mit folgenden Linien einzuführen:

• Siems – Moränenweg – Bhf. Kücknitz, Waldhusener Weg – Solmitzstraße – Hirtenbergsweg (Stadtteilverkehr Lübeck-Kücknitz)
• Distelkrog – Moorredder – Gneversdorfer Weg – Teutendorfer Weg – Priwallfähre – Pötenitz (Stadtteilverkehr Lübeck-Travemünde)
• Warnsdorf – Hafenbahnhof – Strandbahnhof – Kaiserallee – Distelkrog (Stadtteilverkehr Lübeck-Travemünde)

„Unser Konzept setzt auf ein klares und transparentes Liniennetz im Stadtverkehr Lübeck mit einer attraktiven Verknüpfung und einem attraktiven Anschluss zwischen Bahn und Bus an den Bahnstationen Lübeck-Kücknitz Waldhusener Weg, Lübeck-Kücknitz und Lübeck-Travemünde Strand“, erläutert Julian Gebler, Pro Bahn-Regionalverband Lübeck, „sowie einer attraktiven Verknüpfung und einem attraktiven Anschluss zwischen der Grundnetz-, der Schnellbus-Linie und den Stadtteil-Linien an den Haltestellen Siems, Solmitzstraße und Teutendorfer Weg.“

Daher fordert der Fahrgastverband Pro Bahn, die Haltestellen an den Bahnstationen Lübeck-Kücknitz Waldhusener Weg, Lübeck-Kücknitz und Lübeck-Travemünde Strand möglichst nah an den Bahnsteiganlagen und die einzelnen Haltestellen Solmitzstraße und Teutendorfer Weg möglichst nah aneinander zu errichten.

Pro Bahn fordert eine Neuausrichtung des Lübecker Liniennetzes.

Pro Bahn fordert eine Neuausrichtung des Lübecker Liniennetzes.


Text-Nummer: 143662   Autor: Pro Bahn/red.   vom 06.03.2021 um 13.00 Uhr

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