Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.

Polizei kündigt Gurt- und Handy-Kontrollen an

Schleswig-Holstein: Archiv - 07.03.2021, 15.48 Uhr: Die Landespolizei wird in der kommenden Woche verstärkt die richtige Sicherung von Fahrzeuginsassen (Gurtpflicht) kontrollieren. Zweiter Schwerpunkt der Kontrollaktion ist das Thema Ablenkung, also die verbotswidrige Nutzung von Handy, Smartphone und Co. am Steuer.

"Wir wollen sensibilisieren und die Verpflichtung zum Anlegen des Sicherheitsgurtes ins Bewusstsein rufen. Es ist unser Ziel, auch auf die besonderen Gefahren für Kinder als Mitfahrende aufmerksam zu machen. Wir werden deshalb eine Woche lang im ganzen Land verstärkt kontrollieren und Verstöße gegen die Gurtpflicht konsequent ahnden", erklärt Uwe Thöming, der im Landespolizeiamt Schleswig-Holstein zuständig für die Verkehrssicherheitsarbeit ist.

Ein besonderes Augenmerk gilt der ordnungsgemäßen Sicherung von Kindern in Kraftfahrzeugen, da der Anteil von Kindern, die als Mitfahrer in Kraftfahrzeugen verletzt wird, seit Jahren anhaltend hoch ist. Verstöße gegen die Gurtpflicht werden mit 30 Euro Verwarnungsgeld geahndet, wer Kinder im Fahrzeug nicht sichert, muss mit bis zu 70 Euro Bußgeld und einem Punkt in Flensburg rechnen.

Wie werden Kinder richtig gesichert?

Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr, die kleiner als 1,50 Meter sind, dürfen in Kraftfahrzeugen nur mitgenommen werden, wenn geeignete Rückhalteeinrichtungen benutzt werden. Diese sind unter Beachtung der Größenvorgaben an der ECE-Kennzeichnung erkennbar.

Schwerpunkt Ablenkung

Ablenkung ist eine zunehmende und oft unterschätzte Gefahr im Straßenverkehr. Diesem Umstand hat der Verordnungsgeber Rechnung getragen und den Sanktionsrahmen des § 23 Abs. 1a StVO über Mobil- und Autotelefone hinausgehend auf elektronische Geräte der Kommunikation, Information oder Organisation deutlich erweitert und die Sanktionshöhe auf mindestens 100 Euro drastisch erhöht. "Wer bei 50 km/h nur zwei Sekunden auf sein Smartphone schaut, ist fast 30 Meter im Blindflug unterwegs", warnt Uwe Thöming vom Landespolizeiamt. "Diese 30 Meter fehlen als Reaktions- und Bremsweg."

Die Polizei kündigt Kontrollen mit den Schwerpunkten Gurt-Pflicht und Handynutzung an.

Die Polizei kündigt Kontrollen mit den Schwerpunkten Gurt-Pflicht und Handynutzung an.


Text-Nummer: 143675   Autor: LPA/red.   vom 07.03.2021 um 15.48 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.