Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.

Queere Jugendarbeit: SPD-Antrag zum Konzept beschlossen

Lübeck: Archiv - 09.03.2021, 10.24 Uhr: Ein SPD-Bürgerschaftsantrag zum Konzept "Queere Jugendarbeit in Lübeck" wurde beschlossen: 160.000 Euro fließen in die Arbeit des Jugendnetzwerkes lambda::nord, um unter anderem lesbische, schwule, bisexuelle-, transsexuelle und intersexuelle junge Menschen zu unterstützen.

Ziel ist die Erarbeitung eines Konzeptes und der Aufbau beziehungsweise die Erweiterung von Strukturen sowie der Abschluss eines Budgetvertrages ab 2022 in gleicher Größenordnung: "Wir nehmen die LSBTIQ* Gemeinschaft in Lübeck verstärkt wahr, weil die Beratungsstelle lambda::nord e.V. in Lübeck fachlich versierte Arbeit macht. Diese vorhandenen Strukturen wollen wir für eine stetige Verbesserung einer selbstbestimmten Gesellschaft in Lübeck nutzen", erklärt die jugendpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Kristin Blankenburg den Antrag.

Mit dem Beschluss der Bürgerschaft soll die Verwaltung federführend mit den in Lübeck agierenden queeren Vereinen, Verbänden und Netzwerken zusätzlich einen Aktionsplan entwickeln. Ziele: Gleichstellung von LSBTIQ*, über die Lebensrealitäten von LSBTIQ* aufklären, die Diskriminierungen von LSBTIQ* abbauen und LSBTIQ* sichtbarer machen.

Grund: Die einzelnen Queer-Gruppen sind häufig von lebensbedrohlicher Diskriminierung betroffen: "Insbesondere die jungen Menschen benötigen bei der Identitätsfindung sowie der Stärkung des Selbstbewusstseins eine vertrauensvolle Anlaufstelle, die es in Lübeck mit der nötigen fachlichen Expertise und Empathie gibt. Diese wichtige gesellschaftliche Aufgabe wollen wir mit unserem Antrag fördern. Die dort geschaffenen Schutzräume und die emotionale Begleitung unterstützen unter anderem die jungen Menschen bei ihrem oftmals schwierigen Outing und die Vernetzung der Community", betont Kristin Blankenburg.

Die SPD-Fraktion will für die LSBTIQ*-Gemeinschaft eine sensibilisierte Öffentlichkeit schaffen und die Akzeptanz fördern: "Durch mehr gesellschaftliche Beteiligung soll ein Bewusstsein für die queere community geschaffen werden, damit vorhandene Angebote ausgeweitet und bei neuen Angeboten die Belange von LSBTIQ* mitgedacht werden. Die Vielfalt der Bereiche, zum Beispiel Jugend, Alter, Behinderung, Sport, Herkunft, Familie, Gesundheit, Arbeit und Kultur zeigt den Umfang der Aufgabe", heißt es in dem Bürgerschaftsbeschluss.

Kristin Blankenburg ist die jugendpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. Foto: SPD

Kristin Blankenburg ist die jugendpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. Foto: SPD


Text-Nummer: 143714   Autor: SPD Fraktion/Red.   vom 09.03.2021 um 10.24 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.