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Haushaltsberatungen: Kirchenkreissynode am Mittwoch

Ostholstein: Am Mittwoch, dem 17. März werden die 66 Synodalen des Kirchenkreises Ostholstein online zu den Haushaltsberatungen für das Jahr 2021 zusammentreffen. Ursprünglich für Dezember 2020 geplant, war die Synode verschoben worden, um auf die aktuellen Schätzungen zur Kirchensteuerentwicklung eingehen zu können. Coronabedingt ist von deutlichen Mindereinnahmen auszugehen.

Für 2021 rechnet der Kirchenkreis Ostholstein im Vergleich zur Vorjahresprognose mit einem Minus bei der Kirchensteuer in Höhe von knapp zwei Millionen Euro, sodass nunmehr Einnahmen in Höhe von 12,9 Millionen Euro veranschlagt werden. Um die sinkenden Einnahmen abzufedern, ist im Haushaltsplanentwurf vorgesehen, 1,3 Millionen Euro aus den Rücklagen zur Stützung zu verwenden, was die Sparzwänge etwas abmildert: "Die Kirchengemeinden und der Kirchenkreis müssen jeweils rund zehn Prozent ihrer Ausgaben einsparen", erläutert Verwaltungsleiter Dr. Matthias Hoffmann, der auf Fragen der Synodalen zum Zahlenwerk in zwei vorausgegangenen Online-Runden eingegangen war. Die Einsparungen seien keine leichte Aufgabe, in dieser Situation jedoch unumgänglich, so Hoffmann.

Der zweite wichtige Punkt auf der Tagesordnung betrifft Änderungen im Pfarrstellenplan, die vor dem Hintergrund des Personalplanungsförderungsgesetzes der Nordkirche und eines entsprechenden Beschlusses der Kirchenkreissynode von 2019 vorgenommen werden. Der aktuelle Beschlussentwurf sieht die Ruhendstellung mehrerer Pfarrstellen vor, die dadurch nicht zur Wiederbesetzung zur Verfügung stehen. Der Kirchenkreis ist seitens der Nordkirche gehalten, zwischen Fehmarn und Stockelsdorf bis zum Jahr 2025 eine Reduzierung um bis zu 13 Pfarrstellen vorzunehmen. Die aus Pensionierungen, Wegbewerbungen und Todesfällen resultierenden Ruhendstellungen sind ein erster Schritt, um diese Vorgaben einzulösen.

Außerdem wird sich bei der Online-Synode Nils Baudisch (Jahrgang 1989) den Synodalen vorstellen. Er übernimmt ab 1. Mai die Stelle des Geschäftsführers des Diakonischen Werkes, dessen Gründung auf der Synode im August 2020 beschlossen worden war. Er hatte zuletzt einen Lehrauftrag an der Evangelischen Hochschule in Hamburg und leitete zuvor die Flüchtlings- und Migrationsarbeit Norderstedt des Diakonischen Werks Hamburg-West/Südholstein.

Für 2021 rechnet der Kirchenkreis Ostholstein mit einem Minus bei der Kirchensteuer von knapp zwei Millionen Euro.

Für 2021 rechnet der Kirchenkreis Ostholstein mit einem Minus bei der Kirchensteuer von knapp zwei Millionen Euro.


Text-Nummer: 143757   Autor: KK OH   vom 11.03.2021 um 10.52 Uhr

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