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IG Metall: Warnstreik bei Mankenberg

Lübeck: Archiv - 12.03.2021, 12.17 Uhr: Die Verhandlungen über einen neuen Tarifvertrag in der Metall-Elektroindustrie im Bezirk Küste haben noch zu keinem Ergebnis geführt. Die Warnstreiks in den Betrieben gehen nun schon zwei Wochen. Am Freitag legten 42 Beschäftigte der Mankenberg GmbH in Lübeck für 30 Minuten die Arbeit nieder.

„Viele Kolleginnen und Kollegen haben jetzt Sorge um ihre Zukunft. Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Arbeitgeberseite seit Beginn der Verhandlungen im Dezember 2020 keinen Schritt hin zu einer Lösung unternommen hat. Deshalb erhöhen wir jetzt den Druck“, so Henning Groskreutz, 1. Bevollmächtigter der IG- Metall-Lübeck Wismar.

„Unsere Forderung ist zeitgemäß. Teilhabe an den Unternehmensumsätzen da wo es die Situation zulässt, Arbeitsplatzsicherung und Zukunftsperspektive da wo es notwendig ist. Dahinter stehen die Kolleginnen und Kollegen“, erklärt Jens Arnert, Beschäftigter bei Mankenberg.

„Wer in einer Krise versucht den Tarifvertrag auszuhöhlen und ohne Mitbestimmung der Kolleginnen und Kollegen an die Sonderzahlungen gehen will, die sich die Belegschaft mehr als verdient hat, muss damit rechnen, dass dies nicht unbedingt auf großes Verständnis stößt“, so Sebastian Jessenberger, Betriebsratsvorsitzender der Mankenberg GmbH.

42 Mitarbeiter traten für 30 Minuten in einen Warnstreik. Foto: IG Metall

42 Mitarbeiter traten für 30 Minuten in einen Warnstreik. Foto: IG Metall


Text-Nummer: 143785   Autor: IG Metall   vom 12.03.2021 um 12.17 Uhr

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