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Alkoholisierte 17-Jährige beleidigt Bundespolizisten

Lübeck: Archiv - 15.03.2021, 10.56 Uhr: Am Sonntagmorgen, dem 14. März, sprachen Beamte der Bundespolizei im Lübecker Hauptbahnhof gegen 1.15 Uhr eine junge Frau an. Sie hatte Tränen in den Augen und wirkte stark alkoholisiert. Bei der Überprüfung ihrer Personalien stellte sich heraus, dass die "junge Dame" noch nicht volljährig war.

Aufgrund des Alters und der alkoholbedingten Ausfallerscheinungen wurde sie in Schutzgewahrsam genommen und mit zum Dienstverrichtungsraum der Bundespolizei am Lübecker Hauptbahnhof genommen. Ein dort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 2 Promille.

Die Beamten nahmen daraufhin Kontakt mit dem Bereitschaftsdienst des Jugendamtes in Lübeck auf. Das schien der Jugendlichen aber nicht zu gefallen und sie fing an, sich selber mit der Hand ins Gesicht zu schlagen und die Beamten zu beleidigen. Beruhigende Worte halfen jetzt nicht mehr, sodass sie zum eigenen Schutz gefesselt werden musste. Dabei versuchte sie sich immer wieder loszureißen und erschwerte dadurch die Maßnahmen der Polizei.

Aufgrund der gegebenen Umstände wurde von einer Unterbringung in einer Jugendeinrichtung abgesehen und ein Krankenwagen angefordert. Daraufhin beruhigte sich die 17-Jährige wieder und ihr wurden die Handfesseln abgenommen. Anschließend wurde sie zur weiteren Untersuchung mit dem Rettungswagen in das Universitätsklinikum in Lübeck verbracht.

Sie wird sich nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung rechtfertigen müssen.

Die 17-Jährige wurde zum Dienstverrichtungsraum der Bundespolizei am  Lübecker Hauptbahnhof gebracht.

Die 17-Jährige wurde zum Dienstverrichtungsraum der Bundespolizei am Lübecker Hauptbahnhof gebracht.


Text-Nummer: 143828   Autor: BPI Kiel/Red.   vom 15.03.2021 um 10.56 Uhr

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