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Senator dankt ehrenamtlichen Helfern im Impfzentrum

Lübeck: Aktuell finden Impfungen besonders für ältere Menschen statt. Und die müssen sich vor einem Besuch im Impfzentrum nicht fürchten. Neben dem Fahrdienst gibt es im Zentrum ehrenamtliche Helfer, die bei den Wegen unterstützen. Am Donnerstag bedankte sich Sozialsenator Sven Schindler bei den Helfern.

Seit Anfang Februar 2021 bietet die Hansestadt Lübeck einen Fahrdienst zum Impfzentrum in der Musik- und Kongresshalle (MuK) für mobilitätseingeschränkte Lübecker, die 80 Jahre und älter sind, an. Mehr als 1500 Anrufe sind beim Bereich Soziale Sicherung bisher eingegangen. Für 440 Personen wurden bedarfsgerecht 1760 Fahrten vermittelt: 37 Prozent erhielten Taxigutscheine und 63 Prozent wurden an den Fahrdienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und der Johanniter Unfallhilfe vermittelt.

Während des Impfprozesses unterstützen ehrenamtliche Freiwillige diese Menschen, helfen beim Ausfüllen der notwendigen Papiere und stellen die Begleitung der zumeist mobilitätseingeschränkten Lübecker sicher.

„Die Resonanz auf das Angebot der Hansestadt Lübeck ist durchweg positiv“, resümiert Sozialsenator Sven Schindler. „Insbesondere dadurch, dass wir mit Unterstützung der ehrenamtlichen Freiwilligen eine Rundum-Betreuung beim Impfen anbieten können, erhalten wir viele dankbare und lobende Rückmeldungen von Menschen, die diesen Gang alleine nicht geschafft hätten. Deshalb freue ich mich heute umso mehr, mich im Namen der Stadt für das Engagement und den freiwilligen Einsatz bei den Ehrenamtlichen zu bedanken.“ Als Anerkennung und Dankeschön für ihren Einsatz überreichte der Senator eine süße Überraschung an die anwesenden Ehrenamtlichen.

Auf die Frage, warum sie sich ehrenamtlich engagieren, antwortet zum Beispiel Michael Janke: „Mein Engagement für Andere basiert auf einem Satz aus einer Rede des amerikanischen Präsidenten J.F. Kennedy ‚Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann - fragt, was ihr für euer Land tun könnt‘. Diesen Satz habe ich in meiner Schulzeit in den 60iger Jahren des letzten Jahrhunderts zur Kenntnis genommen und mich seither bemüht danach zu leben … und ganz nebenbei, ich helfe gerne, in der Hoffnung, dass auch mir geholfen wird, wenn es irgendwann nötig ist.“ Ulrike Potschkat-Haack sagt: „Ich freue mich, dass ich endlich Zeit habe, über die ich halbwegs selbst entscheiden kann. Sich impfen lassen ist im Zusammenhang mit dem Coronavirus wichtiger denn je. Ich hoffe, ich kann mit meiner Art positiv wirken, auf aufgeregte, ängstliche, unentschlossene Menschen.“ Und Jannes Peine erklärt seine Motivation so: „Ich engagiere mich freiwillig im Impfzentrum, weil ich Solidarität mit hilfsbedürftigen Menschen für selbstverständlich halte.“

Die ehrenamtliche Betreuung hat die Feuerwehr Lübeck im Rahmen der Projektleitung zum Impfzentrum gemeinsam mit dem Bereich Soziale Sicherung und der Freiwilligenagentur ePunkt organisiert. „Wir haben unsere Unterstützung sofort zugesagt und hatten innerhalb von zwei Tagen ein tolles, ehrenamtliches Team zusammengestellt, das auf die Bedürfnisse der älteren Menschen vor Ort eingestellt ist.“ sagt Katja Nowroth von ePunkt, die für die Koordinierung des Freiwilligenteams verantwortlich ist.

„Wer mit dem Taxi oder Fahrdienst kommt, wird zwar am Eingang des Impfzentrums abgesetzt und am Ausgang abgeholt, damit ist jedoch der Gang durch die einzelnen Stationen des Impfzentrums, gerade für mobilitätseingeschränkte Personen, noch nicht bewältigt“, führt Thomas Köstler, Leiter der Feuerwehr Lübeck aus. „Es bedarf der persönlichen Betreuung dieser Menschen, die im normalen Ablauf nicht gegeben ist. Die Begleitung durch die Ehrenamtlichen ist nicht nur eine persönliche und oftmals auch mentale Unterstützung für die Impflinge, sondern hilft auch, die vorgesehenen zeitlichen Abläufe einzuhalten. Damit wird das Zusammenspiel aller Beteiligten erleichtert – herzlichen Dank dafür!“

Für einen reibungslosen Ablauf wird gebeten, folgende Hinweise zu beachten

· Sofern Sie auf Unterstützung angewiesen sind, können Sie gerne mit einer Begleitperson kommen.

· Bitte kommen Sie nicht zu früh zu Ihrem Termin. Im Impfzentrum gelten die Abstandsregeln, die gewahrt werden müssen. Das gelingt besser, wenn Sie pünktlich zum Termin erscheinen.

· Die Terminvergabe erfolgt ausschließlich über die vom Land Schleswig-Holstein eingerichteten Buchungsverfahren. Bitte rufen Sie nicht im Impfzentrum an, um einen Termin zu buchen bzw. zu stornieren.

· Irrtümlich online gebuchte Termine können und sollen selbst storniert werden. Klicken Sie in der Anmeldebestätigungsmail auf „Termine verwalten“. Sie gelangen so auf die Website und klicken dort auf „Termine > Termine absagen.

· Personen über 80 Jahre, die sich telefonisch angemeldet haben, und wieder abmelden wollen – zum Beispiel im Krankheitsfall –, können falls sie telefonisch nicht durchkommen auch über die E-Mail-Adresse impftermine@sozmi.landsh.de ihren Termin stornieren oder eine Umbuchung anfragen.

Um die freiwillige Leistung des Fahrdienstes der Hansestadt Lübeck in Anspruch nehmen zu können, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden:

· Die Person muss bereits einen Impftermin in der MuK erhalten haben. Die Hansestadt Lübeck selbst kann keine Termine vergeben!

· Es müssen erhebliche gesundheitliche Einschränkungen vorliegen, so dass die Person die Wohnung nicht alleine verlassen kann.

· Eine anderweitige Unterstützung der Person wie zum Beispiel durch Familienmitglieder, Freunde oder Bekannte ist ausgeschlossen.

· Die Gewährung von Taxigutscheinen ist einkommensabhängig.

Die Versendung der Briefe mit allen Informationen zum Fahrdienst erfolgt im selben Rhythmus wie auch das Land die Briefe mit den Zugangsdaten zu den Impfterminen verschickt.

Senator Sven Schindler bedankte sich am Donnerstag für die ehrenamtliche Hilfe im Impfzentrum. Foto: Hansestadt Lübeck

Senator Sven Schindler bedankte sich am Donnerstag für die ehrenamtliche Hilfe im Impfzentrum. Foto: Hansestadt Lübeck


Text-Nummer: 143898   Autor: Presseamt Lübeck/red.   vom 18.03.2021 um 14.50 Uhr

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