Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.

Hauptausschuss gibt Geld für Travemünder Woche frei

Lübeck: Am Dienstag hat der Hauptausschuss der Bürgerschaft mit der Mehrheit von SPD, CDU und Freie Wähler / GAL die Freigabe der rund 500.000 Euro für die Travemünder Woche 2021 freigegeben. Damit ist auch eine entsprechende Entscheidung der Bürgerschaft sehr wahrscheinlich.

Wir veröffentlichen die Mitteilung der SPD-Fraktion im Wortlaut:

(")Regatten für Menschen mit Handicap, Jugendweltmeisterschaften oder Dickschiffe aus der ganzen Welt in sicherem Abstand zueinander auf der Ostsee – die Travemünder Woche ist das zweitgrößte Segelsportereignis der Welt und hat eine riesige Strahlkraft für die Hansestadt Lübeck. Es ist das Segelevent, wo die Hälfte der Teilnehmer unter 18 Jahre alt sind und die Zuschauer von Land aus die Segelwettbewerbe auf der Ostsee tatsächlich mitverfolgen können.

Frank Schärffe, Geschäftsführer der Travemünder Woche gGmbH, machte im Lübecker Hauptausschuss klar, dass es noch viele offene Fragen gibt – so wie Zahl der Teilnehmer oder der Besucher bzw. die Frage, ob die TW überhaupt stattfinden kann: „Wenn uns Corona einen Strich durch die Rechnung macht und die Travemünder Woche wegen zu hoher Infektionszahlen ausfallen muss, dann ist das so,… aber es wäre schade, wenn die Stadt nicht alles versucht haben würde, wenn es eine Chance gibt!“

SPD-Bürgermeister Jan Lindenau sagte sinngemäß, die Stadt Lübeck wolle nicht einfach 500.000 Euro versenken oder verschenken, sondern nur ein mögliches Defizit von bis zu maximal 500.000 Euro im Falle eines Falles decken,… „damit schaffen wir die Voraussetzungen, um überhaupt eine mögliche Durchführung der Travemünder Woche diesmal sowie auch langfristig und nachhaltig zu sichern.“

SPD-Fraktionschef Peter Petereit stellte die Bedeutung der Travemünder Woche heraus: „Für uns in Lübeck ist Sport ein wichtiges Thema für Kinder, Jugendliche und Erwachsene – der Segelsport hat für uns als Stadt am Wasser eine vitale Bedeutung – auch weil der Segelsport mit seinen Lübecker Vereinen positive Effekte auf die Schwimmreife von Kindern hat.“

Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion Peter Reinhardt ergänzte: „Wir Lübecker wollen unsere Traditionsveranstaltung erleben, und wir wollen doch alle auch ein bisschen Hoffnung darauf, mal wieder rauszukommen. Für diese Hoffnung steht auch die Travemünder Woche sozusagen symbolisch, und es soll ja auch keine Massenveranstaltung werden, sondern ein wichtiges weltweit strahlendes Ereignis an der frischen Luft mit frischer Brise, das wir über die Pandemiezeit hinaus retten und erhalten wollen!“

Am Ende stimmten die Fraktionen von SPD, CDU und FreieWähler&GAL gemeinsam dafür, die Travemünder Woche zu unterstützen – mit bis zu 500.000 EUR für die Durchführung des Sportprogramms - und damit die Existenz der TW zu sichern. Nun ist eine Zustimmung in der Lübecker Bürgerschaft sehr wahrscheinlich. Fazit: Die SPD setzt auf Segel-Sport: Heißt Flagge!(")

Der Hauptausschuss der Bürgerschaft hat sich für die finanzielle Unterstützung der Travemünder Woche entschieden. Foto: Karl Erhard Vögele/Archiv

Der Hauptausschuss der Bürgerschaft hat sich für die finanzielle Unterstützung der Travemünder Woche entschieden. Foto: Karl Erhard Vögele/Archiv


Text-Nummer: 143996   Autor: SPD/red.   vom 23.03.2021 um 22.46 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.