Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.

Pflegeberufekammer: Travebogen bedauert verpasste Chance

Lübeck: Das Lübecker Palliativnetz Travebogen bedauert das Abstimmungsergebnis zum Fortbestand der Pflegeberufekammer in Schleswig-Holstein. 91,77 Prozent der Mitglieder hatten in einer zweiwöchigen Abstimmung gegen den Erhalt der Einrichtung, die sich für die Belange der Pflegenden einsetzt, gestimmt. Jetzt muss der Landtag entscheiden, wie es mit der Pflegeberufekammer weitergeht.

"Die Pflegeberufekammer ist eine große Chance, den gesamten Berufsstand aufzuwerten. Jetzt scheint sie vertan. Die Kammer hat eine tolle und wichtige Arbeit geleistet", würdigt Travebogen-Geschäftsführer Thomas Schell. Die Kammer wird aktuell aus Pflichtbeiträgen der Mitglieder, alle Pflegenden in Schleswig-Holstein, finanziert. Der Pflichtbeitrag von durchschnittlich 119 Euro im Jahr gilt als Hauptkritik an der Kammer.

Der Travebogen hatte daher als Arbeitgeber bereits die Beiträge für alle seine Mitarbeitenden übernommen. "Ich bin gespannt, wie die Gegner der Kammer die Vertretung der Pflege in Zukunft besser organisieren möchten", betont Schell. Hier sei auch die Politik gefordert, Lösungen anzubieten. Denn ohne Pflegeberufekammer werde es umso schwieriger, die Herausforderungen in Gegenwart und Zukunft in der Pflege zu bewältigen.

Thomas Schell ist Geschäftsführer des Lübecker Palliativnetz Travebogen

Thomas Schell ist Geschäftsführer des Lübecker Palliativnetz Travebogen


Text-Nummer: 144033   Autor: Travebogen   vom 26.03.2021 um 09.14 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.