Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.
Grüne Lübeck
Grüne Lübeck

DKSB: Kinder müssen bei Pandemie Priorität haben

Schleswig-Holstein: Archiv - 26.03.2021, 10.24 Uhr: Der Kinderschutzbund Landesverband Schleswig-Holstein begrüßt die für die heutige Landtagssitzung geplante Debatte zur besseren Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in der Pandemie. Es sei gut, dass dieses vordringliche Thema jetzt endlich auf so breiter Basis im schleswig-holsteinischen Landtag angekommen wäre, betonte die Geschäftsführerin des DKSB LV SH Susanne Günther.

"Seit Beginn der Corona-Krise drängt der Kinderschutzbund darauf, bei der Planung politischer Maßnahmen die Bedürfnisse und den Schutz von Kindern und Jugendlichen stärker im Blick zu behalten – es ist gut, dass dieses vordringliche Thema jetzt endlich auf so breiter Basis im schleswig-holsteinischen Landtag angekommen ist", betont die Geschäftsführerin des DKSB LV SH Susanne Günther.

"Dieses gemeinsame Ziel vor Augen muss jetzt die Grundlage sein, um Kinder und Jugendliche zukünftig besser zu unterstützen. Ein elementarer und dringend notwendiger Schritt dabei ist die verlässliche Einbeziehung der Perspektive von Kindern und Jugendlichen in den Prozess der politischen Entscheidungsfindung", fordert Günther.

Der Kinderschutzbund SH setzt sich schon seit langem für mehr Partizipation von Kindern und Jugendlichen bei sie betreffenden Entscheidungen ein. "Kinder und Jugendliche wissen am besten, was ihnen guttut. Es wäre deshalb nur folgerichtig, sie in die Planung miteinzubeziehen, um so ihre Bedürfnisse besser wahrnehmen und diese bei politischen Entscheidungen begründet berücksichtigen zu können", sagt Nina Becker von der Fachstelle Kinderrechte und Partizipation des DKSB SH und bedauert, dass es bis jetzt leider nur sporadisch zur Einbeziehung jugendlicher Vertreter gekommen sei.

"Ein Missstand, den Emma Döhler als Mitglied des DKSB SH -Jugendrates nur bestätigen kann: "Bisher wurden wir gerade im schulischen Bereich meist nur informiert, statt wirklich mit einbezogen. Dabei gäbe es genug Jugendliche, die sich gerne zu den uns betreffenden Themen aktiv einbringen würden", erzählt die 19-Jährige. Für Jugendliche sei es wichtig, unter entsprechenden Hygieneschutzbedingungen neben Schule auch wieder Freizeitmöglichkeiten mit Gleichaltrigen wahrnehmen zu können, sagt Döhler.

"Für Kinder und Jugendliche sind Freiräume jenseits schulischer Verpflichtungen und ein Austausch innerhalb ihrer Peer-Group ungemein wichtig – für ihr psychisches Wohlbefinden und ihre soziale Entwicklung. Weshalb hier, genau wie in anderen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens auch, zügig kreative Lösungen und Modellprojekte entwickelt werden müssen", erklärt DKSB SH Geschäftsführerin Susanne Günther. "Aber das ist nur eins der zahlreichen Themen, an denen Kinder und Jugendliche grundsätzlich beteiligt werden sollten. Nur durch eine fest installierte Beteiligungskultur in politischen Entscheidungsprozessen kommen wir unserem vorrangigen Ziel näher: Kinder und Jugendliche besser zu unterstützen – und zwar nicht nur in der Pandemie, sondern auch darüber hinaus", mahnt Susanne Günther.

Der Kinderschutzbund Landesverband Schleswig-Holstein will bessere Unterstützung für Kinder und Jugendliche.

Der Kinderschutzbund Landesverband Schleswig-Holstein will bessere Unterstützung für Kinder und Jugendliche.


Text-Nummer: 144035   Autor: KSB SH/Red.   vom 26.03.2021 um 10.24 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.