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Ver.di kritisiert Einstellung der Corona-Tests in Kitas

Schleswig-Holstein: Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) reagiert mit scharfer Kritik an den Planungen, ab der nächsten Woche die bisherige Praxis für Corona-Tests in Kitas und Schulen im Land zu verändern. Bislang konnten sich Mitarbeitende in Kitas über niedergelassene Ärzte, Apotheker und Testzentren, bis zu zweimal wöchentlich auf eine Corona-Infektion testen lassen.

Nach einem Rundbrief an die Bürgermeister des Landes durch den Städteverband, solle dieses Verfahren nun abgelöst werden, indem auf eigene Schnelltests sowie die Teilnahme an den üblichen Tests in den Testzentren gesetzt werde.

"Das ist für die Berufsgruppe, die an der vordersten Gefährdungslinie steht, ein Schlag ins Gesicht und führt die Bemühungen, die Pandemie in den Kitas des Landes schnell und erfolgreich zu erkennen und einzudämmen, in die Anfangszeit der Krise zurück", so Conny Töpfer, stellvertretende Landesleiterin von ver.di Nord. Zeitgleich, stelle auch die Apothekerkammer in einem Rundschreiben an die Mitglieder fest, dass es ab dem 2. April 2021 keine Tests mehr in Kitas und Schulen geben könne.

"Es ist wirklich ein unfassbarer Vorgang, wenn jetzt die Corona-Tests in die eigenen Hände und die eigene Organisation von Kitamitarbeiter und Lehrer gelegt wird. Gerade die Kolleginnen und Kollegen, die sich jederzeit um die Kinder gekümmert und den Betrieb aufrecht erhalten haben, werden nun benachteiligt. Um sich und andere nun zu schützen, müssen die Tests auf wesentlich fehleranfällige Selbsttest beziehungsweise einmal in der Woche mit Anstellen beim Bürgertest in der Freizeit geregelt werden, das ist unverständlich und falsch", so Töpfer weiter.

ver.di Nord fordert die Landesregierung auf, hier einzuschreiten und für Menschen ,die in vorderster Linie mit vielen unkontrollierbaren Kontakten arbeiten, die Tests weiterhin in hoher Qualität zur Verfügung zu stellen.

Zukünftig soll auf eigene Schnelltests sowie die Teilnahme an den üblichen Tests in den Testzentren gesetzt werden.

Zukünftig soll auf eigene Schnelltests sowie die Teilnahme an den üblichen Tests in den Testzentren gesetzt werden.


Text-Nummer: 144125   Autor: Ver.di Nord   vom 30.03.2021 um 11.51 Uhr

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