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Luca App jetzt auch in Ostholstein

Ostholstein: Archiv - 01.04.2021, 12.14 Uhr: Auch an der Ostsee Schleswig-Holstein startet nun die Kontaktnachverfolgung via „Luca App“. Die beteiligten Kreise Ostholstein und Plön haben die Nutzung bestätigt, die Anbindung an die Gesundheitsämter ist erfolgt. Damit ist eine bequeme, einheitliche Regelung für die ganze Urlaubsregion zwischen Glücksburg und Travemünde sowie in der Holsteinischen Schweiz gefunden worden, da sich auch der Kreis Rendsburg-Eckernförde dem Luca-System angeschlossen hat.

„Wir freuen uns, dass Gäste sowie Einheimische von diesem einfachen Service profitieren können und wir einen Aufenthalt bei uns so unbeschwert und sicher wie möglich gestalten können“, sagt Reinhard Sager, Landrat des Kreises Ostholstein und Vorstandsmitglied des Ostsee-Holstein-Tourismus e. V. (OHT).

Einzelne Städte, wie etwa Lübeck, starteten schon vorab mit der App. Nun sind auch die übrigen Gesundheitsämter angebunden, so dass weitere Orte und deren Leistungsträger „Luca“ vollumfassend nutzen können. Besucher von Veranstaltungen oder Einrichtungen und Restaurants checken anhand eines QR -Codes ein und werden bei einem Coronafall unkompliziert benachrichtigt. Auch ohne Smartphone ist die Nutzung der App möglich.

„Nach einem Jahr leben mit der Pandemie sehnen sich viele Menschen nach einem Stück Normalität. Ich würde mir sehr wünschen, dass durch den Einsatz von Schnelltests und der Luca-App zeitnah kleine Spielräume möglich werden, wie zum Beispiel Urlaub in einer Ferienwohnung, ein Restaurant- oder Kinobesuch. Das wäre auch für viele Betriebe überlebenswichtig“, sagt Stephanie Ladwig, Landrätin des Kreises Plön und ebenfalls Vorstandsmitglied des OHT.

„Die Sicherheit der Einheimischen, der Gäste und der Beschäftigten hat bei uns oberste Priorität. Wir können Corona nur zusammen bewältigen. Durch die digitale Kontaktverfolgung endet das Eintragen in ausliegende Listen, ein datenschutzkonformer Scan reicht schon aus“, so Katja Lauritzen Geschäftsführerin des OHT. „Auf diesen Aspekt weist auch bereits der Tourismuskodex hin, so dass es nur folgerichtig ist, hier nachzusteuern“, so die Geschäftsführerin.

Die Funktion der Luca-App ist einfach: Besucher scannen am Eingang einen QR-Code. Somit wird erfasst, wer sich wann wo aufgehalten hat, beispielsweise in der Gastronomie, einer Freizeiteinrichtung oder einem Geschäft. Die App ist an die Gesundheitsämter der jeweiligen Kreise angedockt, so dass die Kontaktnachverfolgung gesichert ist, sollte ein Coronafall auftreten. So werden Infektionsketten schnell erkannt und gestoppt. Außerdem bietet „Luca“ ein Kontakttagebuch. Wer kein Smartphone hat oder sich die App nicht herunterladen möchte, kann sich anhand eines analogen Armbands mit QR-Code registrieren oder über die Webversion über bereitgestellte Endgeräte wie Tablets oder das Handy einloggen. Dabei geht es nicht nur um die Erfassung von Informationen im Bereich Gastronomie und Beherbergung, sondern auch um Veranstaltungen, die von den örtlichen Tourismusbetrieben und anderen Veranstaltern angeboten werden.

„Es gilt nun, möglichst alle Betriebe an dem System zu beteiligen und Gäste und Einheimische zu motivieren, die App zu nutzen. Wir fordern daher auf, die App auch in kleinen und großen touristischen Einrichtungen einzuführen und bieten dabei gerne unsere Unterstützung an“, so Joachim Nitz von der Timmendorfer Strand Niendorf Tourismus GmbH.

Bei Ausflügen an die Lübecker Bucht kann jetzt einheitlich die Luca App genutzt werden. Foto: Harald Denckmann

Bei Ausflügen an die Lübecker Bucht kann jetzt einheitlich die Luca App genutzt werden. Foto: Harald Denckmann


Text-Nummer: 144166   Autor: OHT   vom 01.04.2021 um 12.14 Uhr

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