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Einzelhandel: Das sind die neuen Regeln in Lübeck!

Lübeck: Für eine Woche, bis zum 11. April 2021, gelten für den Einzelhandel und Kulturbereich verschärfte Regeln. Die Hansestadt Lübeck hat eine entsprechende Allgemeinverfügung veröffentlicht, die Einzelheiten regelt.

Auf der Grundlage eines Runderlasses des Landes vom 19. März 2021 und nach den Beratungen der Landesregierung Schleswig-Holstein vom 31. März 2021 hat die Hansestadt Lübeck eine neue Allgemeinverfügung zu Einschränkungen im Einzelhandel und bei Kultur- beziehungsweise Freizeiteinrichtungen erlassen. Die Allgemeinverfügung tritt am 5. April in Kraft und ist zunächst auf eine Woche befristet.

Kunden dürfen demnach Verkaufsstellen des Einzelhandels nur nach vorheriger Terminreservierung betreten. Die Einzelhändler haben dies vor dem Einlass zu kontrollieren und haben die Kontaktdaten der Kunden zu erheben. Ferner haben die Einzelhändler durch geeignete Maßnahmen sicher zu stellen, dass wartende Kunden vor den Geschäften die Abstandsregelung einhalten.

Diese einschränkenden Regelungen gelten nicht für Lebens- und Futtermittelangebote, Wochenmärkte, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Poststellen, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Zeitungsverkauf, Tierbedarfsmärkte, Blumenläden, Gärtnereien, Gartenbaucenter, Baumärkte, Buchläden sowie Lebensmittelausgabestellen (Tafeln).

Die Betreiber von Einkaufszentren haben hinsichtlich der Verkehrsflächen außerhalb von Verkaufsstellen des Einzelhandels in Abstimmung mit den Händlern sicherzustellen, dass wartende Kunden vor den Geschäften die Abstandsregelung einhalten können und eine richtungsweisenden Besuchersteuerung erfolgt.

Auch für den Zutritt in die Innenbereiche von Kultur- und Freizeiteinrichtungen gilt, dass der Zutritt nur nach Terminreservierung und Kontakterhebung möglich ist. Die Stadtbibliothek Lübeck bietet in diesem Zusammenhang weiter das „Bestellen- und Abholen“-Verfahren an.

Die Allgemeinverfügung im Wortlaut: bekanntmachungen.luebeck.de

Die Einschränkungen gelten zunächst eine Woche. Ob sie verlängert werden, entscheidet die Landesregierung am Mittwoch.

Die Einschränkungen gelten zunächst eine Woche. Ob sie verlängert werden, entscheidet die Landesregierung am Mittwoch.


Text-Nummer: 144220   Autor: Presseamt Lübeck/red.   vom 05.04.2021 um 18.47 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Volker A.

schrieb am 06.04.2021 um 02.45 Uhr:
Es muss mir mal einer Erklären wo der Unterschied in der Infektionsgefaht zwischen einem Tierbedarfsmarkt und z.B. einen Angelladen liegt..... der eine muss die Kunden Dokumentieren andere nicht......

CarlaCorona

schrieb am 06.04.2021 um 09.55 Uhr:
Ich kann mich meinem Vorkommentator nur anschließen. Das alles ergibt hinten und vorne keinen Sinn. Reine Phantasie: Was wäre wenn morgen alle Einzelhändler, Gastronomen und alle, die viel Geld und Zeit in Hygienekonzepte investiert haben, sagen, sie tragen diesen unlogischen Irrsinn nicht mehr mit? Hätte die Bundesregierung überhaupt eine Handhabe, wenn alle geschlossen und einig agieren? Würde die Regierung dann endlich in Schwung kommen mit der Impfstoffbeschaffung? Oder würde Herr Spahn sich weiterhin für unfehlbar halten und Frau Merkel weiterhin die Hände in den Schoß legen und darauf warten, daß Frau Von der Leyen in Brüssel das Kind schon schaukelt? In den USA sind bereits 30 Prozent der Bevölkerung geimpft. Umgerechnet auf die Bevölkerungsstärke Deutschlands hätte dies gereicht, um uns allen unsere Grundrechte zurückgeben zu können ...

Gebt uns endlich genug Impfstoff! Und weicht von Eurer Bürokratie und Ideen ab! Lasst jeden impfen, der es kann und darf! Jetzt!

markus.k68

schrieb am 06.04.2021 um 10.23 Uhr:
ABGELEHNT, da die Unterscheidungen nicht (mehr) nachvollziehbar sind.

Andreas

schrieb am 06.04.2021 um 10.39 Uhr:
Ich dachte der Plan war, Verschärfungen erst wieder dann, wenn die Inzidenzzahlen über 100 gehen? Ich komm da nicht mehr mit. Wieviele Tests werden zur Zeit pro Woche gemacht? Und wieviele in der Woche davor? Sollte die Anzahl der Tests nicht identisch sein, dann macht ein Vergleich doch überhaupt keinen Sinn?

Angelika Hönicke

schrieb am 06.04.2021 um 15.00 Uhr:
Da bei diesen Massnahmen, mal wieder,jede Logik fehlt bleibt nichts anderes übrig,als die Händler vor Ort NICHT zu unterstützen. Es lebe der Onlinehandel !! Auf das die Innenstadt nun komplett ausstirbt!

Andreas

schrieb am 06.04.2021 um 18.40 Uhr:
@ Volker A.: der Unterschied besteht darin, dass Haustiere Futter brauchen und das bekommt man im Shop für Tierbedarf. Der Angelshop dagegen hilft keinem Tier oder Menschen zu überleben bzw. gesund zu bleiben und muß daher anders betrachtet werden. Gar nicht so schwer, den Unterschied zu erkennen, oder?

Dennis

schrieb am 06.04.2021 um 20.26 Uhr:
@Andreas
Und Blumenläden, Baumärkte sind natürlich lebensnotwendig ^^

Jan H

schrieb am 07.04.2021 um 08.44 Uhr:
Eins noch wenn noch jemand hinter den Lebensmittelgeschäften herzieht die Geschäfte müssen auflbeien weil sonst keiner irgednwelche Lebensmittel hätte was meinste das wäre auch noch geschlossen was dann los wäre könnte Man sich denken schön das Politiker das Denken übernehmen durch euch wäre es eine Katastrohphe lg Jan