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AfD: Auch Grundschulen haben Raumbedarf

Lübeck: Mit Schreiben vom 24. März 2021 hat sich das pädagogische Personal der Grundschule am Koggenweg an den Bürgermeister und die Bürgerschaft gewandt. Grund ist die akute Raumnot der Schule. "Dieser Bedarf ist seit Jahren bekannt, aber die Politik zieht immer wieder andere Projekte vor", sagt AfD-Fraktionschef David Jenniches.

Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende der AfD in der Lübecker Bürgerschaft David Jenniches:

(")Das Schreiben ist ein Hilferuf. Es ehrt die Autoren, dass sie sich für ihre Schüler zu Wort melden. Viele der Schüler kommen aus prekären Verhältnissen, oft mit Migrationshintergrund. Die Fähigkeit, die Interessen der eigenen Kinder im politischen Betrieb geltend zu machen, ist in solchen Familien oft kaum vorhanden. Anders schaut es bei anderen Schulen aus: so steht z.B. hinter den Altstadtgymnasien eine engagierte und eloquente Elternschaft, die Zeit und Mühe nicht scheut, für die Interessen dieser Schulen einzutreten. Arme und bildungsferne Familien dagegen wählen eher nicht und sind wohl auch weniger bereit, Bürgerinitiativen und Elternvereine zu bilden.

Problematisch wird es, wenn die Politik hartnäckigste Forderung mit dringendstem Bedarf gleichsetzt. Das war in der Vergangenheit vielleicht der Fall. Am Tag nach dem Erhalt des Schreibens beauftragte die Bürgerschaft den Bürgermeister, ein Konzept für den Kauf eines Karstadtgebäudes zur Nutzung auch durch die Altstadtgymnasien vorzulegen. Es besteht die Gefahr, dass dieses Projekt in der Verwaltung Kapazitäten und Gelder bindet, die dann für die Grundschule am Koggenweg fehlen. Der Bedarf der Altstadtgymnasien ist berechtigt. Aber Grundschulkinder aus prekären Familien sollten nicht hinter Gymnasiasten (und ihren politisch aktiveren Eltern) zurückstehen müssen. Die AfD-Fraktion wird sich dafür einsetzen, dass Dringlichkeit des Bedarfs und nicht Lobbystärke entscheidend sind.(")

David Jenniches befürchtet, dass die Forderungen entsprechend der Lobbyarbeit und nicht nach dem Bedarf erfüllt werden.

David Jenniches befürchtet, dass die Forderungen entsprechend der Lobbyarbeit und nicht nach dem Bedarf erfüllt werden.


Text-Nummer: 144224   Autor: AfD/red.   vom 06.04.2021 um 10.27 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Johannes Pfeiffer

schrieb am 06.04.2021 um 11.46 Uhr:
Man kann dem Beitrag nur zustimmen.

Muhammad

schrieb am 06.04.2021 um 12.58 Uhr:
Liest sich total gut, wie fürsorglich sich die AfD kümmern will. Wahrscheinlich überlesen viele Leser die stereotype Abwertung von Menschen mit Migrationshintergrund, denen weitgehend die Fähigkeit abgesprochen wird, sich für die Belange ihrer eigenen Kinder einzusetzen - im Gegensatz zur engagierten und eloquenten Elternschaft der Altstadtgymnasien.
Menschen mit Migrationshintergrund sind demnach also wenig engagiert, wenig eloquent, unfähig im Vertreten eigener Interessen, arm und bildungsfern.
Beiträge wie dieser von Herrn Jenniches führen dazu, dieses 1. zu manifestieren und 2. das ins Bewusstsein der Bürger zu bringen.
Am Ende ist das Ganze - wie üblich - nichts als geschmacklose fremdenfeindliche Propaganda, hübsch verpackt, um Anschlussfähigkeit zu erzeugen. Wer hier bei der AfD plötzlich eine soziale Ader entdeckt zu haben glaubt, irrt.

Johannes Pfeiffer

schrieb am 06.04.2021 um 16.41 Uhr:
@Muhammed:

Den Migranten wird gar nichts abgesprochen.
Die betreffende Schule liegt in einem Stadtteil, dessen Migrantenanteil prozentual in einem sehr hohem zweistelligen Bereich liegt.
Entsprechend hoch ist der Migrationshintergrund bei der betreffenden Schule.
Es ist nun mal Fakt, dass die Elternschaften der Gymnasien der Innenstadt aus anderen Verhältnissen stammen, welche es oftmals erleichtern Interessen durchzusetzen.
Anders herum gesagt: Das Kind eines Bürgerschaftsmitglieds wird mit höherer Wahrscheinlichkeit ein Innenstadtgymnasium besuchen, als eine Schule im betreffenden Stadtteil des Artikels.
Wer nun den betreffenden Stadtteil und seine soziokulturelle Entwicklung kennt, weiß auch, dass u.a. durch eine in der Vergangenheit und bis heute anhaltende einseitige Belegung einer über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Wohngroßsiedlung in deren Umfeld die benannte Schule liegt zu großen sozialen Problemen führte und weiterhin führt. Die von ihnen benannte Armut und Bildungsferne spielt dabei leider eine große Rolle, das ist Fakt und wird auch in offiziellen Berichten der Stadt und von Wohlfahrtsverbänden so benannt.
Sind diese somit nun alle "rassistisch", weil das Problem und die Versäumnissen konkret benannt werden?

Weiter im Text: die Stadt ist seit fast 40 Jahren bemüht durch Projekte, Investitionen, politische Konzepte usw. den im Volksmund als "sozialen Brennpunkt" titulierten Stadtteil aufzuwerten. Es wurde in städtische Verwaltungsbüros, viel Geld für soziale Projekte, kurzfristig eine Polizeistation usw. investiert, um die Probleme und die Fehler der vergangenen Stadtentwicklungsplanung in den Griff zu bekommen.
Daran haben sicher NICHT die Migranten schuld, da hat die Politik vor 40, 50 Jahren großen Mist gebaut.
Fakt ist aber auch, dass Menschen mit geringem Einkommen, geringer Bildung und in schwierigen Wohnverhältnissen es insgesamt natürlich schwieriger haben, als Menschen die am Golfplatz in Travemünde oder auf einem netten Grundstück an der Wakenitz aufwachsen.

Bei allen Bauchschmerzen, die man mit der AfD haben kann:
Wenn Herr Jennichs äußert, das Wasser nass ist, sollte man das auch mal als Tatsache anerkennen.
Alles andere verklittert die Realität.

Andre Warnke

schrieb am 06.04.2021 um 16.42 Uhr:
@Muhammad vom 06.04.2021 um 12.58 Uhr

Das Interpretieren Sie da persönlich hinein, so wie es oft getan wird, wenn man sich als Gruppe oder Einzelner einfach so "fühlt"

Und das dürfte nicht selten so ,bei den von Ihnen angeführten Menschen so sein. Ob das immer an den "Anderen " liegt, sei einmal dahingestellt.

Fakt ist nachweislich,daß viele Migranten die Eltern sind ,zu Hause nur die Heimatsprache mit den Kindern sprechen , den Lehrer oder Sozialarbeiter als Ratgeber ablehnen, weil er einen anderen Glauben und modernere ,westliche Ansichten hat und vielfach einfach , wenn man Fehlverhalten anspricht, dies auf seinen Rassismus u. a. Eigenschaften zurückführt.

Dies ist aber eine reine Annahme von Ihnen. Viele hören nur *AFD* und denken mit einem "Automatismus" an etwas Schlechtes und das man sie immer kritisiert.

Ich möchte nur einmal auf die vielen zugewanderten Mitglieder in der AFD aufmerksam machen, die das anders sehen:

Leyla Bilge, Achille Demagbo, Piotr Bystron, oder Paul Viktor Podolay, die ALLE zugwandert sind und einmal Asylsuchende waren.

Diese Frage sollte man vielleicht einmal stellen:
Was haben die anders gemacht bei der Integration und warum haben die i. d. R. solche Probleme nicht , beschweren sich nicht darüber in Deutschland zu sein , sind sogar dankbar und vermuten nicht hinter jedem "Busch" eine böse falsche Motivation des Gegenüber?
Ich kann Ihnen versichern,daß Herr Jenniches ein vernünftiger und nicht extremer Politiker ist, der grundsätzlich neutral ist.

Er hat sicher eine Einstellung zur Politik, die andere Prioritäten setzt, als die , die Sie persönlich vielleicht gerne hätten. Das ist aber weder verboten , noch hat es etwas mit grundsätzlicher Ablehnung von gesellschaftlichen Schichten zu tun.

Uns allen würde es in der Türkei, Syrien, dem Irak, o.ä. wohl ähnlich gehen: Wir würden uns nie ausreichend vertreten und gehört und vielleicht oft zu Unrecht in den Fokus gerückt sehen.

Klaus Kalb

schrieb am 06.04.2021 um 16.44 Uhr:
@ Muhammad

den Nagel auf den Kopf getroffen, Danke dafür

Klaus Pohlmann

schrieb am 06.04.2021 um 17.03 Uhr:
@ Muhammad

Es ist für mich auch bezeichnend, wenn man als Migrant der hier lebt, die Regierung mit seiner Stimme in der Türkei mit beeinflußt und dort die Politik für die sogenannte Heimat mitbestimmt ,dabei für einen Mann seine Stimme abgibt, der sich für die "Interessen seines Volkes einsetzt", das dann aber bei einem Herrn Jenniches und seiner Partei kritisiert, die nichts anderes macht , als primär "die Interessen des Volkes zu vertreten" und erst dann sekundär andere.

Bei einem wird geklatscht und das tun nicht gerade wenige, reden von "Heimat" und "Volk(!)" und andere werden bei gleicher Wortwahl 24 Stunden/365 Tage im Jahr kritisiert.

Muhammad

schrieb am 06.04.2021 um 17.35 Uhr:
@ Johannes Pfeifer: Ich hatte dem Beitrag von Herrn Jenniches eine latente Fremdenfeindlichkeit unterstellt. Den Begriff des Rassismus haben Sie in die Diskussion eingeführt.... Warum eigentlich?

@ Klaus Pohlmann: Was hat mein Beitrag mit der Türkei zu tun? Wie kommen Sie darauf?

Johannes Pfeiffer

schrieb am 06.04.2021 um 20.11 Uhr:
@Muhammad
Sie äußerten "Ich hatte dem Beitrag von Herrn Jenniches eine latente Fremdenfeindlichkeit unterstellt. Den Begriff des Rassismus haben Sie in die Diskussion eingeführt.... Warum eigentlich?"

Nun, schaue sie doch mal im Duden unter dem Begriff Rassismus nach.
Dann werden Sie feststellen, dass Fremdenfeindlichkeit oft synonym für Rassismus verwendet wird, zumindest aber als eine Erscheinungsform von selbiger angesehen wird.

Unabhängig davon gebe ich ihnen aber Recht:
Der Vorwurf der AfD, dass alle Migranten arm sind stimmt nicht.
Wenn man sich die Fahrer diverser kostspieliger Luxusautos im Straßenverkehr ansieht, wird man häufig feststellen, das diese nicht nur von alten Deutschen, sondern auch von zum Teil sehr jungen Migranten gefahren werden.
Es ist also falsch, wenn die AfD behauptet alle Migranten sind arm, oder können sich nicht für ihre Interessen einsetzen.
Somit stimme ich ihrem Kommentar sogar teilweise zu.

Luke Vader

schrieb am 06.04.2021 um 21.49 Uhr:
Im Beitrag der AfD ging es um 2 verschiedene Schulen in einer Stadt und deren Ungleichbehandlung durch die Politik, wobei sich die Schüler der einen Schule eher aus der höheren Schicht und die der anderen Schule eher der unteren Schicht rekrutieren.
Die Bildung von Schichten in der Bevölkerung wird am Durchschnittseinkommen ermittelt und Bildung ist nun mal das Fundament um in den Schichten aufsteigen zu können und Bildung ist auch das Fundament um seine Interessen erfolgreich durchsetzen zu können.
Wer will nun etwas dagegen sagen, daß die Eltern der Einen Schule den Eltern der anderen Schule im Durchschnitt gesehen leider unterlegen sind, doch nur jemand, der die unangenehmen und menschenverachtend klingenden Tatsachen nicht hören oder lesen will .... und wahrscheinlich auch gar nicht wissen will, sonst klappt das mit der "Nazikeule" rausholen nicht mehr so gut.
Die AfD immer sofort in die "böse" rechte Ecke stellen ist doch viel bequemer, als sich mit ihr mal unvoreingenommen auseinanderzusetzen.
Wer die politische Geschichte Deutschlands kennt, der weiß, daß die Grünen auch in ihren Anfängen eine sehr "bedenkliche" Partei waren und nun sieht es so aus, als könnten sie den Laden hier bald übernehmen, leider zu spät, in vielen Bereichen hätte man früher auf sie hören müssen, die Klimakatastrophe können sie nun nicht mehr aufhalten, zu spät an die Macht gekommen :-(
In den 90gern hätten wir es noch schaffen können, wenn wir damals konsequent begonnen hätten, damals hießen die heutigen Grünen noch Bündniß 90 !

Muhammad

schrieb am 07.04.2021 um 10.32 Uhr:
@ Luke Vader: gar kein schlechter Ansatz.... auch, wenn Sie mich nicht direkt ansprechen: ich würde mich auch lieber unvoreingenommen mit der AfD und ihren Vorschlägen auseinandersetzen. Wenn Sie meinen ersten Kommentar noch mal lesen, habe ich überhaupt nicht in Frage gestellt, dass das Engangement für die betroffene Schule nötig und richtig wäre.
Das einzige, was ich kritisiert habe, ist die Voreingenommenheit der AfD gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund.
Insofern, Luke Vader, können wir uns sehr gern darauf einigen, Unvoreingenommenheit zum Ideal der politischen Kultur zu erklären. Aber dann seien Sie bitte auch so konsequent, die Voreingenommenheit der AFD (ich hatte den Begriff "stereotype Abwertung" verwendet) zu kritisieren.

Luke Vader

schrieb am 07.04.2021 um 17.24 Uhr:
@Muhammad
Die überwältigende Mehrheit der Menschen in Deutschland ohne Migrationshintergrund ist voreingenommen gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund, von diesen ist sich aber nur die Hälfte dessen wirklich bewußt und insgesamt werden es nur sehr wenige zugeben, da es nicht salonfähig ist.
100% der Politiker sind auch nur Menschen, habe noch keine andere Lebensform in der Politik gesehen.
In Sachen Voreingenommenheit ist, an dieser Stelle muß ich fast lachen, die AfD noch die ehrlichste Partei von Allen aber genau mit denen schimpfen sie, warum !
Wenn wir ein großes menschliches interkulturelles Problem haben ist es nicht unbedingt die Voreingenommenheit sondern die Unehrlichkeit.
Voreingenommenheit läßt sich schnell durch gepflegte Gespräche miteinander
beseitigen, Unehrlichkeit macht Gespräche miteinander sinnlos !

Andre Warnke

schrieb am 08.04.2021 um 11.18 Uhr:
@ Luke Vader

...."Die überwältigende Mehrheit der Menschen in Deutschland ohne Migrationshintergrund ist voreingenommen gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund, von diesen ist sich aber nur die Hälfte dessen wirklich bewußt und insgesamt werden es nur sehr wenige zugeben, da es nicht salonfähig ist...

Haben Sie auch eine wissenschaftliche Quelle für ihre unbewiesenen Behauptungen? Woher wissen Sie, was "andere denken?"

Das ist Ihre steile These, die Sie weder belegen, noch beweisen können. Gerade was die Moitivation Ihrer angenommenen "Voreingenommenheit" betrifft.
Die "meisten Menschen in Deutschland haben Erfahrungen sammeln" können, weil sie mitten in der Gesellschaft leben, vielfach mit vielen unterschiedlichen Personengruppen zusammenarbeiten ( wie auch ich) und deren Ansichten haben nicht unbedingt etwas mit reiner zu tun.

Die "meisten ohne Migrationshintergrund" leben weder in einer Blase, noch in einer Parallelgesellschaft, die Werte, Gesetze , oder unsere demokratische Gesellschaftsordnung , sowie Regeln als unnötige Einschränkungen ansehen.

Eigenartigerweise haben damit Personen aus meinem Umkreis , die Kroaten, Griechen, Spanier oder Portugiesen sind, keine Probleme. Aus meiner Sicht nach 30 Jahren Deutschland, sind diese sind nicht mit dem "Anklagevirus oder "Forderungsvirus" der grundsätzlich nur an "Andere" betrifft infiziert.

Ich lebe in einer Gegend, in der die Vielfalt bezüglich der Nationen und Herkünfte groß ist. Und dort kann man nach vielen Jahren analysieren, daß es fast immer mit den gleichen Gruppen Probleme gibt, während andere Menschen im Zusammenleben, einfach problemlos und zugänglich sind und auf andere Menschen , die einen anderen Glauben haben, nicht herabblicken, sondern auf sie zugehen und Gemeinsamkeiten sehen, um das Zusammenleben angenehmer zu machen. Die besuchen nicht aus Grundsatz "ihren Schneider, ihr Cafe`, ihren Barbier, ihre Tankstelle " und haben nur Kontakt zu Menschen ihrer Herkunft, oder Nationalität, was logischerweise schon von selbst zu einer "Ausgrenzung" und Einschränkung führt.

Man kann nicht einfach blind etwas wie Voreingenommenheit unterstellen. Das könnte ich anhand Ihres Kommenatares , auch Ihnen gegenüber in Richtung Menschen ohne Migrationshintergrund machen.

Martina Riemann

schrieb am 08.04.2021 um 12.05 Uhr:
@Luke Vader
*Die überwältigende Mehrheit der Menschen in Deutschland ohne Migrationshintergrund ist voreingenommen gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund, von diesen ist sich aber nur die Hälfte dessen wirklich bewußt...*

Ach so, ich bin so voreingenommen und habe es Jahrzehnte nicht bemerkt, ich Dummerchen.
Gut, das Sie das so offen sagen. Ich habe da nicht soviel Lebenserfahrung wie Sie in Dubai und andern Ländern sammeln können. Gut das Sie mich aufgeklärt haben.

(Grüße von M. Riemann, (54) Betriebswirtin mit 17 Jahren Aufenthalt im Ausland)

Luke Vader

schrieb am 08.04.2021 um 21.00 Uhr:
Reden sie mit den Menschen ohne Migrationshintergrund, reden sie mit sehr sehr vielen von ihnen HIER in Deutschland und sie werden erfahren, was ich erfahre, täglich.
Wissenschaftliche Beweise benötigen sie dann nicht mehr bzw und in weiteren Bereichen unseres Lebens werden sie dann erfahren, daß die Wissenschaft schon so manches Mal bewiesen hat, was ihre Auftraggeber bewiesen haben wollten.
Zu den meisten Gutachten gibt es auch Gegengutachten, auch hier entscheidet die Finanzkraft des Auftraggebers sehr oft, welches Gutachten das "richtige" ist.

... und was soll der Hinweis auf Auslandserfahrungen ? Wer nicht hier sondern da ist, kann gut erfahren, was da los ist aber dann nicht hier :-)

Luke Vader

schrieb am 08.04.2021 um 21.17 Uhr:
@ Warncke
@ Riemann

P.S. Zugegebenermaßen habe ich ihre Texte noch ein zweites Mal lesen müssen, um zu verstehen, daß sie beide denken, daß hier ein Mensch mit Migrationshintergrund schreibt, da waren sie beide "voreingenommen."

Vater aus Sudetendeutschland geflüchtet, Mutter aus Köln, geboren und aufgewachsen und lebend hier in Lübeck, groß, blauäugig aber nicht blond, dafür aber 5 Jahre lang Schnauzbart getragen ..... und in Dubai war ich noch nie und will da auch nicht hin !
Dafür WAR ich aber lange Zeit voreingenommen und viel zu viele "Biodeutsche" sind es immer noch !!!

Andre Warnke

schrieb am 12.04.2021 um 21.39 Uhr:
@Luke Vader 08.04.2021 um 21.17 Uhr:

......Dafür WAR ich aber lange Zeit voreingenommen und viel zu viele "Biodeutsche" sind es immer noch !!!

Sie haben Ihre subjektive Meinung nun schon mehrfach hier auf nicht nachvollziehbare Weise eingebracht.

Auf meine Bitte für Ihre unbewiesene Behauptung eine Studie oder Beweise vorzulegen, haben Sie lediglich mit einer Wiederholung Ihrer persönlichen Meinung geantwortet.
Das zeugt nicht von belastbaren und nachweisbaren Fakten, sondern von heißer Luft, zu deutsch Luftnummer.

Ich stütze meine gegenteilige Behauptung auf 30 Jahre Lebenserfahrung, zum großen Teil als Ausbilder (in NRW) und in der Partnerschaft zu Organisationen, mit entsprechenden Erfahrungen. Und die lasse ich mir von Theoretikern und politisch ,sowie ideologisch einseitig Denkenden nicht nehmen.
Dr. Hans Georg Maaßen , ehemaliger Leiter des VfS sagte einmal vor einiger Zeit ganz klar, das das "Hauptproblem" in der Politik bezüglich der Migration ist, das man politisch mehr von *Wunschdenken*, als von Realitäten ausgeht. Und das man Probleme nur lösen kann , wenn man sie auch anspricht und Menschen nicht mit Denkverboten und Sprechverboten belegt.
Genau so ist es.