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Glasfaser: Start im zweiten Ausbaugebiet

Lübeck - St. Jürgen: Im Hochschulstadtteil sind 80 Prozent der Haushalte an das neue Glasfasernetz der Stadtwerke Lübeck angeschlossen, jetzt beginnt die Markterkundung im benachbarten Bornkamp. Sollten sich mindestens 55 Prozent der Anwohner für die Glasfaser entscheiden, beginnt der Ausbau für das schnelle Internet noch in diesem Jahr.

Anwohner Sebastian Gartz hat im Moment die gleichen Probleme wie viele Lübecker. Er arbeitet oft im Homeoffice, aber Videokonferenzen brechen häufig ab. "Wenn abends alle Netflix schauen, ist es besonders schlimm." Er wirbt bei seinen Nachbarn für die Glasfaser. Sein weiteres Argument: Falls man in ein paar Jahren sein Haus verkaufen möchte, ist ein Glasfaser-Anschluss ein wichtiges Argument.

Kurz nach dem Start der Vermarktung haben sich bereits elf Prozent der 550 Haushalte für den Glasfaser-Anschluss entschieden, obwohl in der Pandemie keine Haustürbesuche oder große Veranstaltungen gemacht werden können. Bis zum 4. Mai müssen es 55 Prozent sein, damit sich die Verlegung auch wirtschaftlich lohnt. Deshalb räumt das Unternehmen Rabatte ein. So entfallen die Kosten für den Hausanschluss in Höhr von rund 1000 Euro, die ersten 100 Kunden bekommen den Router gratis und es gibt Sondertarife.

Bürgermeister Jan Lindenau wirbt für die schnellen Internetanschlüsse: "Wir müssen die Stadt zukunftsfähig machen." Er freut sich auch schon auf die nächste Ausbaustufe. Die ist in seinem Wohnbezirk St. Lorenz Süd geplant. Er habe schon 26 Nachbarn vom Glasfaser-Anschluss überzeugt, so Lindenau.

Bürgermeister Jan Lindenau, Vertriebsleiter Jürgen Kellner und Dr. Jens Meier, Geschäftsführer der Stadtwerke Lübeck, werben für die Glasfaser-Anschlüsse. Foto: VG

Bürgermeister Jan Lindenau, Vertriebsleiter Jürgen Kellner und Dr. Jens Meier, Geschäftsführer der Stadtwerke Lübeck, werben für die Glasfaser-Anschlüsse. Foto: VG


Text-Nummer: 144233   Autor: VG   vom 06.04.2021 um 14.42 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Doppelmoral

schrieb am 06.04.2021 um 16.24 Uhr:
Eigentlich traurig, dass in einem verhältnismäßig jungen Baugebiet wie dem Bornkamp nicht von Anfang an Glasfaser verlegt wurde. Die Technik stand 2005 jedenfalls schon zur Verfügung. Aber gut, besser spät als nie. Drücke für die Anlieger die Daumen, dass es klappt.

Aber eine ganz andere Frage: Da treffen sich auf dem Foto Personen aus drei verschiedenen Haushalten und dann auch noch OHNE MASKE! Wie passt das denn mit der aktuellen Corona-Verordnung zusammen? Es soll doch auf jeden unnötigen Kontakt verzichtet werden...

Zum Zeitpunkt meines Kommentars ist jedenfalls KEIN Archivbild-Hinweis unter dem Foto.

Anmerkung der Redaktion:
Das Stehen im Abstand von über 1,5 Meter im Außenbereich ohne Masken ist in Lübeck (fast überall) erlaubt. Die Masken wurden für das Foto abgenommen.

HaJo

schrieb am 06.04.2021 um 18.08 Uhr:
Hier noch der direkte Link: https://glasfaser-luebeck.de/gebiete/bornkamp/ (falls hl-live Leerzeichen einfügt, diese entfernen)

Der nächste Online-Infoabend findet am 12.04.2021 um 19:00 Uhr statt. Anmeldung über die Website.

Der Router wird direkt an die Glasfaser angeschlossen, es ist kein zwischengeschaltetes Glasfasermodem, wie bei einigen anderen Anbietern nötig.

Auch wenn ich augenblicklich mit der angebotenen VDSL-Geschwindigkeit über Kupfer zufrieden bin, habe ich mich für Glasfaser entschieden. Nachträglich wird es deutlich teurer. Die Kündigungsfrist des laufenden Vertrages ist kein Problem, da die Gebühren bei den Stadtwerken Lübeck erst anfallen, wenn die Portierung abgeschlossen ist.

@Doppelmoral: immerhin haben die Stadtwerke damals Mehrspartengebäudeeinführungen installieren lassen. Diese Leerrohre gehen vom Gebäudeinnern bis auf den Weg davor. Darin liegen neben Strom, Gas, Wasser auch Telekommunikationsleitungen. Es wurde aber nur von der Telekom und den Kabelnetzbetreibern bestückt. Für eine dritte Leitung ist noch Platz. Dies erleichtert immerhin den direkten Anschluss ans Haus, zumal viele Gebäude nicht unterkellert sind.

Peter Klein

schrieb am 07.04.2021 um 09.15 Uhr:
Hat Herr Lindenau nicht mal versprochen dass der Ausbau mit Glasfaser 2025 abgeschlossen sein soll? Bis jetzt ist ja nur der Hochschulstadtteil fertig. So wird es vor 2050 garantiert nichts. Oder weiß er dass ein Großteil leider kein LWL haben will?

HaJo

schrieb am 07.04.2021 um 11.26 Uhr:
@ Peter Klein: War von Herrn Lindenau FTTH (fibre to the home)gemeint? Bei uns ist schon vor ein paar Jahren der DSLAM per Glasfaser angebunden worden und hat so VDSL ermöglicht.

Haben Sie vielleicht eine Quellenangabe für Herrn Lindenaus Versprechen?

Es ist aber nicht nur der Hochschulstadtteil fertig. Spontan fällt mir das Baugebiet "St. Hubertus-Park" ein. Es wurde schon 2013(?) mit FTTH erschlossen. Es gibt aber noch einige andere Gebiete in und um Lübeck und Gebäude des Lübecker Bauvereins.