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SPD: Eine gerechte Verkehrswende ist das Ziel!

Lübeck: Am Donnerstag stellte Bürgermeister Jan Lindenau die Gutachten zum Öffentlichen Personennahverkehr in Lübeck vor (wir berichteten). Neben Taktverdichtungen soll auch die Tarifzone 3 abgeschafft werden. Die SPD-Fraktion unterstützt die Pläne. Die 4,2 Millionen Euro pro Jahr seien gut angelegtes Geld.

Zum jetzt vorliegenden Gutachten zur Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) in Lübeck erklärt Ulrich Pluschkell, verkehrspolitischer Sprecher der SPDBürgerschaftsfraktion: "Vor drei Jahren hatte die Lübecker Bürgerschaft auf Antrag der SPD einen Bericht verlangt mit dem Ziel, den Tarif für die Benutzung von Bus und Bahn gerechter zu gestalten. Vor allem sollten die Vororte Moisling, Kücknitz, Schlutup und Travemünde in die zentrale Tarifzone 6000 mit der Preisstufe 2 einbezogen werden. Der jetzt auch vom Bürgermeister vorgeschlagene Wegfall der Preisstufe 3 ist gerecht, weil er für die Menschen in den Lübecker Vororten das Busfahren billiger macht. Dann kostet eine Monatskarte nur noch 62,00 Euro statt 79,30 Euro. Das spürt man schon in der Geldbörse – außerdem ist es ökologisch sinnvoll!"

Pluschkell weiter: "Zudem hatten SPD und CDU im Herbst 2019 in der Bürgerschaft beantragt, den ÖPNV in Lübeck nachhaltig auszuweiten. Die jetzt vorliegenden Gutachten bestätigen unsere Beschlüsse für eine Verkehrswende. Die Taktung von Bussen und Bahnen in Lübeck muss den Bedürfnissen der Menschen angepasst werden. Das Liniennetz soll erweitert werden, gerne auch durch neue nachfrageorientierte Mobilitätsformen wie das Lübecker Nachtshuttle LüMo. Die Busse müssen häufiger und pünktlicher fahren, und die Fahrtzeiten müssen verkürzt werden. Diesen Forderungen wird der Bürgermeister mit seiner Vorlage weitgehend gerecht. Die damit verbundenen Mehrkosten von jährlich 4,2 Millionen Euro sind gut angelegtes Geld."

Der umweltpolitische Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion Dr. Marek Lengen ist begeistert von den Vorschlägen des Bürgermeisters zur Verbesserung des ÖPNV: "Die Abkehr vom Individualverkehr bringt den Klimaschutz voran. Daher ist es sinnvoll, die Attraktivität des ÖPNV zu steigern! Einmal mehr handelt der Bürgermeister in dem Sinne, unsere Stadt wirtschaftlich, sozial und gerade auch ökologisch besser aufzustellen. Bus- und Bahnfahren wird nun für viele Menschen aus den Lübecker Vororten günstiger. Das hilft den Menschen und dem Klima!"

Die SPD unterstützt die Planungen des Bürgermeisters beim Busverkehr. Foto: SPD

Die SPD unterstützt die Planungen des Bürgermeisters beim Busverkehr. Foto: SPD


Text-Nummer: 144244   Autor: SPD/red.   vom 07.04.2021 um 15.20 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Luke Vader

schrieb am 07.04.2021 um 16.39 Uhr:
Ist es angesichts der Überschrift wirklich gerecht, wenn man für die Strecke Moisling-Travemünde zukünftig das gleiche zahlt wie für die Strecke Buntekuh-Innenstadt.
Gerechtigkeit ist für mich gleiches Kosten/Nutzen Verhältniß für Alle und nicht gleiche Kosten für unterschiedlichen Nutzen !

Die Maßnahme selbst finde ich korrekt aus zahlreichen Gründen, jedoch hierbei von Gerechtigkeit zu sprechen ist die Bedeutung von Gerechtigkeit nicht zu kennen.

Wer hier dennoch Gerechtigkeit sieht wird es auch als gerecht empfinden, wenn 2 Autofahrer mit 60kmh im 50ger Bereich geblitzt werden und das Gleiche zahlen.
Der eine war Lagerarbeiter mit einem VW-Polo,
der Andere war Konzernvorstand mit einem Porsche 944, voll gerecht oder was ??

Jan H

schrieb am 07.04.2021 um 18.43 Uhr:
Das ist wunschdenken was die Tarife angeht es wird sowieso nicht umgesetzt weil es wäre ja total unlogisch erst erhöhen sie die Tickets und jetzt den Tarif ändern ich glaube es erst wenn ich es sehe

Thomas Behning

schrieb am 08.04.2021 um 12.14 Uhr:
Was ist denn daran "gerecht"? Das ist schnöde sozialistische Umverteilung, ohne Prüfung der Wirtschaftlichkeit

Angelika Bog

schrieb am 08.04.2021 um 13.42 Uhr:
Eine "gerechte" Verkehrswende".
Vokabular aus dem kommunistischen bzw. sozialistischen Irrenhaus.
Die SPD reduziert sich mit vollem Recht zur Splitterpartei.

T.J.

schrieb am 08.04.2021 um 20.30 Uhr:
Wie hier schon geschrieben gerecht ist die Neue Version auch nicht. Gerecht wäre wie Früher ein Preis-Tarif für ganz Lübeck. Mit den Tarif und weniger Fahrkarten wir war waren die Busse noch voll immer weniger wurde es mit den Zonen Tarif nächstes mit den SH -Tarif mit den Komplizierten Karten System. Der SH Tarif war Gut gedacht aber Schlecht Umgesetz zu viele eigne Fahrkarten und nicht mit den DB Tarif vereinbar. Den nächsten Verlust an Fahrgästen brachte die Linien Reform aus Düngung der Linien was die Lübecker Politik unter Sparen beim Stadtverkehr verstand. Dieses andauernde Sparen hat viele bewogen lieber mit den Auto zufahren .Andere Städte geben für ihren ÖPVN Geld aus Lübeck denkt nur ans Sparen.