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Müllplatz im Hochschulstadtteil wird aufgelöst

Lübeck - St. Jürgen: Eigentlich war es eine gute Idee: Am Heizkraftwerk im Hochschulstadtteil wurde ein großer Containerplatz für Wertstoffe geschaffen. Daraus entwickelte sich allerdings ein Müllplatz. Die Entsorgungsbetriebe reagieren jetzt und lösen den Platz auf.

Bild ergänzt Text

Die Idee war gut: Die große Ansammlung von Container sollte den Weg zu einem Wertstoffhof ersparen. Allerdings wurde der Platz gerne anders verwendet. Abfälle aller Art wurden heimlich abgelagert. Unbekannte stopften auch ihre anderen Abfälle in irgendwelche Container. Die Grenze war für die Entsorgungsbetriebe erreicht, als eine ganze Ladung Altpapier durch Fremdstoffe aus diesen Containern unbrauchbar wurde, berichtet Cornelia Tews, Sprecherin der Entsorgungsbetriebe.

Seit einigen Tagen wird der Platz aufgelöst. Die großen Papiercontainer sind bereits entfernt, der Rest folgt in den kommenden Tagen. Auch der private Aufsteller der Altkleider-Sammlung wird den Standort wohl aufgeben. Dann wird noch einmal gründlich sauber gemacht - und unter anderem der dort illegal entsorgte Kühlschrank entfernt.

"Der Platz liegt verkehrsgünstig an der Bundesstraße, ist aber schlecht einsehbar", vermutet Cornelia Tews als einen der Gründe für die Verunreinigungen. Für die Anwohner gebe es ausreichend Container für Wertstoffe in der Umgebung:
Cornelia-Schorer-Straße
Paul-Ehrlich-Straße / Ecke Cornelia-Schorer-Straße
Maria-Agnesi-Straße / Grace-Hopper-Straße
Lise-Meitner-Weg
Grace-Hopper-Straße / Carl-Gauß-Straße
Carl-Gauß-Straße / André-Ampére-Straße

Die großen Papiercontainer sind bereits entfernt worden, einige Umweltverschmutzer stört das offenbar nicht. Fotos: STE

Die großen Papiercontainer sind bereits entfernt worden, einige Umweltverschmutzer stört das offenbar nicht. Fotos: STE


Text-Nummer: 144247   Autor: VG   vom 07.04.2021 um 16.19 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Luke Vader

schrieb am 07.04.2021 um 17.05 Uhr:
Wobei uns nun klar sein sollte, daß jetzt erst recht der Platz für illegale Müllentsorgung genutzt werden wird, stehen ja zukünftig keine Container mehr im Weg :-)
Der Platz selbst ist das Problem, schlecht einsehbar und nachts schlecht beleuchtet, kaum kontrolliert, mit KFZ sehr gut und unauffällig erreichbar, einladend für jeden Umweltsünder !

Wieland Wagner

schrieb am 07.04.2021 um 17.49 Uhr:
Vielen Dank an all die unsozialen Menschen, die nicht nur dort, sondern auch an anderen Containern ihren gesamten Hausmüll abladen.
Auch bei uns im Stadtteil wurden bereits Container entfernt, weil dort immer wieder Müll aller Art abgelagert wurde.
Es ist zum kotz..n, das wegen einiger weniger Unbelehrbarer die Allgemeinheit darunter zu leiden hat.

JH

schrieb am 07.04.2021 um 18.05 Uhr:
Und wo, meint der geneigte Bürger, wird der Müll nunmehr entsorgt? Wohl nicht an/ in der vorgesehenen Plätzen.....

Tom

schrieb am 07.04.2021 um 18.26 Uhr:
Warum gibt es keine Container für Wertstoffe im Bornkamp?

Rettet Lübeck

schrieb am 07.04.2021 um 18.51 Uhr:
Wieso Das?
Die sollten Ihn auch mal Mehr Merkmals in der Woche Lehren den würde es Nicht immer so aussehen. Den denn Container für Kleidung wert nur ab und zu Lehrgemacht und Die großen Papiercontainer müssen wieder Ihn.
Sonns wert das immer so aussehen

Chris

schrieb am 07.04.2021 um 21.51 Uhr:
@rettet Lübeck

Häääh?

K.Lukai

schrieb am 07.04.2021 um 22.09 Uhr:
Einerseits kann ich die Versorgungsbetriebe verstehen, das sie nicht den Mpll von Assis entsorgen wollen, die zu blöd und zu faul sind ihren Kram auf die Deponie zu bringen. Ich kenne die Stelle, und es ist keinesfalls "billiger" Müll. Da waren durchaus auch Verpackungen von teuereren Geräten dabei.

Andererseits verstehe ich die Entsorgungsbetriebe auch nicht, warum sie dort keine Kamera aufstellen. (Daneben steht ein Heizkraftwerk, da ist doch wohl mal ein Kabel dafür übrig. Ein Anfangsverdacht als Berechtigungsgrundlage gibts auch, also alles kein Problem.)
Da die meisten dort mit dem Auto anreisen dürften, sollte die Verfolgung ja kein Problem darstellen.

Nun landet der Müll halt woanders. Oder immer noch da. Oder an den benannten Stellen. Durch ignorieren und weglaufen werden die Assis nicht weniger, sondern mehr.

ein Anwohner

schrieb am 07.04.2021 um 22.18 Uhr:
... Für die Anwohner gebe es ausreichend Container für Wertstoffe in der Umgebung:
Cornelia-Schorer-Straße
Paul-Ehrlich-Straße / Ecke Cornelia-Schorer-Straße
Maria-Agnesi-Straße / Grace-Hopper-Straße
Lise-Meitner-Weg
Grace-Hopper-Straße / Carl-Gauß-Straße
Carl-Gauß-Straße / André-Ampére-Straße...

Eine ausreichende Anzahl an Container gibt es eben nicht für die Anwohner!
Schon vor Auflösung des Platzes war dies ein Problem.

Michael

schrieb am 07.04.2021 um 22.33 Uhr:
@Tom:

Weil es in anderen, nicht von der Stadt Lübeck geförderten Stadtteile ebenso wenige, derartige Container gibt.

Von der Hansestadt Lübeck privilegiert Behandelte wohnen zwar im Hochschulstadtteil und im Bornkamp, aber nicht immer bekommen diese, was sie wollen.

"You can't always get what you want"

Hoher Norden

schrieb am 07.04.2021 um 23.31 Uhr:
@ Rettet Lübeck :
Meine Frage : Wollten sie den Container was beibringen (Lehren)
oder sollten diese öfters Entleert werden?

Micha

schrieb am 08.04.2021 um 07.00 Uhr:
...ich glaube nicht, dass das Problem damit gelöst wird...hier in kücknitz wird der Müll auch einfach in der Natur abgelegt, siehe sandfeld etc...manche Leute haben einfach keinen Anstand und Verantwortungsbewußtsein mehr...

Fassungslos

schrieb am 08.04.2021 um 07.50 Uhr:
Ich kann mich dem "Dank" an das rücksichtslose Volk, welches dort neben Papier und Glas auch Restmüll, Sondermüll und Elektroschrott entsorgt hat nur anschließen. Der Platz war gut gelegen. Sämtliche Tonnen bei uns am Mehrfamilienhaus sind zu klein bzw. es wurden zu wenige aufgestellt. Der Vermieter reagiert nicht. So konnte man wenigstens sein Papier und Glas zügig entsorgen.

Ich hoffe die Entsorgungsbetriebe können von diesem Rückbau profitieren. Meine Befürchtung ist jedoch, das der Platz weiter als Müllkippe verwendet wird. Der Abbau der großen Altpapiercontainer vor Ostern hat die Leute auch nicht daran gehindert, ihr Papier einfach so auf einen Haufen zu werfen.
Die großen orangenen Papiercontainer waren immer voll. Wie sollen die anderen mini Sammelstellen in der Gegend das auffangen? Wird dann mehrmals die Woche geleert?

Zumindest haben die Kleingärtner und Berufsschüler dann jetzt ein paar Parkplätze mehr...

Alter Stadtbewohner

schrieb am 08.04.2021 um 08.09 Uhr:
Dies ist auch ein Ärgernis in Dänischburg. Der Platz gleicht permanent einer Müllkippe. Die Anwohner warten bereits auf die ersten Ratten im Garten und zwischen den spielenden Kindern. Wie so immer es ist, können sich einige Wenige nicht an die Regeln halten. Also entweder Videoüberwachung oder gänzlich abschaffen.
Es trifft wie immer die Rechtschaffenden. Leider

Malte

schrieb am 08.04.2021 um 08.24 Uhr:
Es ist bei uns genauso. Ein Grill steht dort mal, Plastik wird aus Kartons nicht entfernt usw. Es ist so traurig, wie wenig manche Leute zu der Gesellschaft beitragen mögen, aber gleichzeitig alles ausnutzen was sie bietet.

Irgendwann geht es nur noch mit Kameras oder Zugangskontrollen oder wir dürfen alle bis zum Recyclinghof fahren, nur um Papier und Flaschen zu entsorgen. Danke liebe Mitbürger.

Martin

schrieb am 08.04.2021 um 08.28 Uhr:
Immer da, wo die Vorgärten und Ideale am saubersten sind...

Mischa

schrieb am 08.04.2021 um 08.50 Uhr:
"Für die Anwohner gebe es ausreichend Container für Wertstoffe in der Umgebung"

Das mag ja vielleicht für die Anwohner des Hochschulstadtteil gelten, für die Anwohner des "Kommunistenviertels" (Rosa-Luxemburg-Str., Erich Klann Str. usw), Vorrader Str. Julius Brecht Str., Damaschkestr. usw gilt das nicht.

Die Container in der Julius Brecht wurden vor Jahren ersatzlos entfernt. Die Container in der Kronsforder Allee, gegenüber Autohaus Abraham, ebenso.

Sicher haben jetzt die meisten einen Papiercontainer vor der Tür, nur alles was Glas ist, landet notgedrungen im Restabfall.

Malik

schrieb am 08.04.2021 um 09.03 Uhr:
Müll ist ein Geschäft und Trennung kostet Geld. Ein jeder soll trennen, was der Andere zu Geld machen möchte, so spart man schlußendlich Unkosten. Der Fehler ist leicht zu erkennen, Fremdstoffe aussortieren kostet Bares, deshalb werden die Container abgezogen. Würde das Interesse wirklich der Umwelt gelten, beginne man in Herstellung und Versand den Verpackungsmüll zu vermeiden - das entlastet den Haushalt, ist aber zu teuer!

Rainer Müller

schrieb am 08.04.2021 um 09.06 Uhr:
Die Müllentsorgung in Wäldern, abgelegenen Straßen oder in Industriegeländen ist doch ein alltäglicher Vorgang. Da müssen sich viele an die eigene Nase fassen und ihr Handeln hinterfragen. Sie müssen bloß entlang der Straßen schlendern oder nach einem schönen Sommerabend über eine Grillwiese laufen.

Dazu kommt noch der von der Stadt verordnete Schwachsinn mit den gelben Säcken. Die liegen zu Hauf mit allerlei anderem Müll zu großen Stapeln z.B. an der Schwartauer Allee. Ein warer Segen für die Ratten und den Verkehr, wenn bei Wind die hauchdünnen Säcke auf die Straße oder Radwege fliegen.
Wer so in seinem Müll leben kann, der braucht sich über Microplastik in den Weltmeeren keine Gedanken machen

Dissident

schrieb am 08.04.2021 um 09.20 Uhr:
das Foto zeigt und belegt klar das wirkliche Problem:
Der Papiercontainer (viel zu klein) quillt über, die Leute legen ihre Kartonage daneben/davor ab.
Ursache: Es wurde zu wenig, zu selten geleert/abgeholt!
Oder glaubt irgend jemand ernsthaft, dass die Leut nun brav wieder ihr Zeugs nach Hause zurück schleppen? Und es tagsdrauf evtl. nochmal versuchen???

Fassungslos

schrieb am 08.04.2021 um 11.17 Uhr:
@Dissident
Nicht glauben, aber erwarten. Leider sind Teile der Einwohner rücksichtslose, unbelehrbare....
Das Foto entstand übrigens, nachdem bereits der Großteil der Container abgebaut wurde. Dort bestand kein Mangel an Altpapiercontainern. Allerdings haben einige Bürger es auch zu der Zeit nicht für notwendig gehalten ihre Kartons zu zerkleinern und in die Container zu werfen. Statt dessen lagen die Kartons neben den leeren Containern. Oft inklusive Styropor und teilweise Altgeräten, welche man kostenlos bei den Wertstoffhöfen oder im Handel abgeben könnte.

Nicht schön

schrieb am 08.04.2021 um 15.30 Uhr:
Nicht einsehbare Kameras aufstellen und bei Müllabladern 1000 Euro Strafe. Es geht nicht anders.