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Außengastronomie kann in Lübeck am 12. April öffnen

Lübeck: Die Außengastronomie in Lübeck kann wie angekündigt unter strengen Auflagen ab dem 12. April öffnen. Dies hat die Landesregierung am Mittwoch noch einmal bestätigt. Die Regelungen für den Einzelhandel bleiben in Lübeck auch in der kommenden Woche gleich.

„Die Inzidenz in Schleswig-Holstein liegt landesweit seit knapp drei Monaten unter 100, aktuell bei 62. Das macht es möglich, dass wir auch hier unser Regelwerk konsequent anwenden, vorsichtige Öffnungen vornehmen und der Gastronomie in Schleswig-Holstein jetzt diese wichtige Perspektive bieten können“, so Ministerpräsident Daniel Günther. „Wir halten uns damit an den Grundsatz: außen geht mehr als innen. Unser Ziel ist zudem, dass durch die dann möglichen Treffen unter strengen Auflagen im Außenbereich die Zahl der Ansteckungen im privaten Umfeld sinkt.“

Der Zugang zur Außengastronomie richtet sich dabei nach den aktuell geltenden Kontaktbeschränkungen – demnach dürfen maximal fünf Personen aus zwei Haushalten an einem Tisch sitzen, Kinder unter 14 werden nicht mitgezählt. Die Gastronomen müssen Kontaktdaten erheben, und die Abstände müssen in allen Bereichen gewährleistet sein. FFP2-Masken oder medizinische Masken sind Pflicht, lediglich am Tisch dürfen die Gäste diese abnehmen. „Auch wenn vorherige Schnell- oder Selbsttests für den Besuch der Außengastronomie nicht verpflichtend sind, raten wir diese aber dringend an“, sagte Buchholz. Die entsprechende Verordnung, die der Gastronomie ein wichtiges Stück Planungssicherheit gebe, wird zum kommenden Wochenende veröffentlicht.

Die Landesregierung hat ebenfalls über das weitere Vorgehen in den Bereichen Kitas, Krippen, Horte und Einzelhandel entschieden. Die einzelnen Schritte zu Öffnungen oder Verschärfungen werden derzeit grundsätzlich im Wochenrhythmus getroffen und gelten aktuell ab Montag, 12. April (bis einschließlich 18. April). Grundlage der Entscheidungen sind insbesondere die Lagebewertungen der Gesundheitsämter und die entsprechenden Erlasse der Landesregierung zu ergänzenden Maßnahmen bei Überschreitungen der Inzidenzen von 50 bzw. 100. Bei einer deutlich erhöhten Infektionsdynamik können Maßnahmen auch kurzfristiger veranlasst werden als zum wöchentlichen Stichtag.

In Ostholstein ist der Einzelhandel geöffnet. Dabei kann weiterhin für die ersten 800 Quadratmeter Verkaufsfläche zunächst ein Kunde bzw. eine Kundin je zehn Quadratmeter bedient werden. Die Kundenzahl für eine 800 Quadratmeter übersteigende Verkaufsfläche wird auf eine Person je 20 Quadratmeter begrenzt. Die Außengastronomie kann unter den genannten Auflagen öffnen.

In Lübeck, Stormarn und Herzogtum Lauenburg dürfen Kunden Geschäfte des Einzelhandels nur nach vorheriger Terminvereinbarung betreten ("Click & Meet"). Das kann auch auf Zuruf vor der Tür geschehen. Dabei ist die Kundenzahl auf eine Person je zehn Quadratmeter Verkaufsfläche begrenzt. Übersteigt die Verkaufsfläche 800 Quadratmeter, wird die Kundenzahl für die 800 Quadratmeter übersteigende Verkaufsfläche auf eine Person je 20 Quadratmeter begrenzt. Die Kontaktdaten müssen erhoben werden. Innenbereiche von Freizeit- und Kultureinrichtungen dürfen nur nach vorheriger Terminreservierung betreten werden.

Im Kreis Segeberg bleiben die Verkaufsstellen des Einzelhandels – ausgenommen des täglichen Bedarfs – für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Ausgabe von im Fernabsatz gekauften oder bestellten Waren ist zulässig (Click & Collect), sofern die Kunden hierzu geschlossene Räume nur einzeln betreten oder die Ausgabe außerhalb geschlossener Räume erfolgt. Das Betreten von Verkaufsstellen des Einzelhandels und von Wochenmärkten ist nur durch eine Person pro Haushalt gestattet. Innenbereiche von Freizeit- und Kultureinrichtungen sind zu schließen. Außengastronomie kann im Kreis Segeberg nicht öffnen.

Die Außengastronomie kann ab Montag in Lübeck wieder öffnen.

Die Außengastronomie kann ab Montag in Lübeck wieder öffnen.


Text-Nummer: 144248   Autor: Stk./red.   vom 07.04.2021 um 17.26 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Lübecker Leben

schrieb am 07.04.2021 um 17.54 Uhr:
Eine gute und richtige Entscheidung das Herr Günther an seinen Versprechen festhält. Draußen, mit den beschriebenen Hygienekonzepten, ist die " sogenannte Gefahr " fast bei Null. Man kann jetzt nur hoffen das er sich genauso erfolgreich bei Merkel und Co. gegen einen erneuten sogenannten Brückenlockdown durchsetzt ( die Zahlen lassen es zu ). Man muss endlich nach vorne schauen und Mut zeigen und das erreicht man nicht durch immer wieder kehrende Lockdowns, allenfalls nur kurzfristig und nicht nachhaltig. Auch ist zu hoffen das unser Bürgermeister sich nicht gegen die Anweisungen von Herrn Günther stellt.

Benjamin

schrieb am 07.04.2021 um 17.59 Uhr:
Kann man nur hoffen das da nicht schnell wieder an den Zahlen gedreht wird damit man sich vor den Öffnungen drücken kann und eine Ausrede vorweisen kann um nicht zu öffnen.

Bürger aus HL

schrieb am 07.04.2021 um 18.50 Uhr:
Egal wie die Vorsichtsmaßnahmen auch sind. Ich bin nicht geimpft. Ich werde mich nicht gefährden für ein Eis oder eine Cola. Da können die Lehrer gerne sitzen.

Maria

schrieb am 07.04.2021 um 18.59 Uhr:
Na, dann mal Prost

HL live Leserin

schrieb am 07.04.2021 um 21.18 Uhr:
Ich persönlich finde es reichlich optimistisch, von guten Zahlen zu sprechen, die weitere Öffnungen zulassen, während
1) auf der Hand liegt, dass man aktuell wegen Ostern keine verlässlichen Zahlen hat.
2) steigende Zahlen, dritte Welle, Impfprobleme und Verschärfungen die Nachrichten dominieren.

Ob den Gastronomen mit ein paar wenigen offenen Tagen geholfen ist, wenn sie befürchten müssen, dass nächste oder übernächste Woche alles wieder geschlossen wird? Würde mich wirklich interessieren...

Frank walter

schrieb am 07.04.2021 um 21.46 Uhr:
Na Bravo,das nennt man dann koordiniertes Vorgehen der Nordländer:
In Lübeck wird die Aussengastronomie geöffnet, auch für die Besucher aus den Risikogebieten in MV und in Selmsdorf steht die Bundespolizei und fängt die Illegalen aus Lübeck ab.

Sven Thebler

schrieb am 07.04.2021 um 21.49 Uhr:
Macht Sinn: MPK und Bundesregierung werden zurecht nächsten Montag einen harten Lockdown beschließen und Günther und Schwesig knicken gleichzeitig vor der DeHoGa ein. Hätten wir nur den EINMAL einen Lockdown konsequent durchgezogen, wären wir das Elend seit einem Jahr los. Aber wenn 30% der Bevölkerung meinen, ihr Grundrecht auf Party, Reisen und Familienfeiern durchsetzen zu müssen, klappt das eben nicht. Dieselbe Fraktion hat dann Schiss vorm Impfen und spricht angesichts von fast 80.000 Toten und dramatischen Spätfolgen immer noch von Panik und Hysterie. Nun können Sie sich ja erstmal endlich wieder in der Außengastro mit Fastfood vollstopfen und sich vollaufen lassen. Brot und Spiele für die Doofen halt, schauen wir mal, wozu das führt......

Zacki

(eMail: tlhl2000@gmx.de) schrieb am 07.04.2021 um 22.14 Uhr:
Mal wieder das falsche Signal.Aussengastro auf.. warum dann nicht ein paar Meter weiter mit seinen Freunden ein paar Dosen Bier wegziehen?Ach,das geht nur ohne Maske?Die dürfen doch auch.Warum dann nur 2 Leute? Unsere Fussballmannschaft hat sich spoo lange nicht mehr getroffen.
Tübingen läst grüssen.
Von 0 auf 100.
Echt gute Idee Herr Günther.
Vielleicht einfach mal einen Besuch in der Coronastation machen und dort mit den wahren Fachleuten reden.
Ich hoffe das es endlich ein Bundesgesetzt gibt um den Landesfürsten endlich mal einhalt zu Gebieten.

Leon

schrieb am 07.04.2021 um 23.26 Uhr:
Freue mich schon auf eine knackenvolle Ciementstr.
Die ja so strengen Hygieneregel mit Kontaktnachverfolgung werden dann Frau Meier und Herr Batman sicher schnell ausfindig machen.
Hat ja in 2020 auch super funktioniert.
Immerhin hat die FDP ihrer Klientel mal ein Stück Zucker gegeben,echt toll.
Und was machen eingentlich die Landesgrünen ?
Ja und Ahmen zu all dem Unsinn?
Von Woche zu Woche,auf zu auf zu, welch ein Konzept.
Immerhin spielt das Wetter mit....ähm oder nicht?
Als Beschäftigter in der Gastro würde ich mir keine allzu großen Hoffnungen machen.

Dennis

schrieb am 08.04.2021 um 08.03 Uhr:
Hier werden doch wieder falsche Hoffnungen geweckt. Spätenstens wenn der Bund die Macht an sich reißt, wird der nächste Lockdown auch Lübeck treffen, egal wie klein die Werte sind. Wir werden dann in Sippenhaft genommen, wenn es Thüringen und Sache nicht auf die Reihe kriegen. Nichts Außengastronomie, eher Ausgangssperren auch tagsüber.

Sebastian Berger

schrieb am 08.04.2021 um 10.47 Uhr:
Was wollt ihr?
Seit langer Zeit unter 100, das wurde so angekündigt.
Niemand zwingt die Gastronomie zu öffnen und niemand zwingt euch da hin.
Leben und leben lassen.
Und nebenbei: es werden nicht nur Menschen krank,sie gesunden auch wieder und sind erstmal immun.
Das Leben muss weiter gehen und man muss nicht vor dem Virus resignieren.

Fiete Senfgeber

schrieb am 08.04.2021 um 11.23 Uhr:
Gute Idee. Abstand und frische Luft! 😎
Dann können endlich auch die zwei, drei Clubs in der Clemensstraße mitmachen. Außengastronomie an der schönen, neu gestalteten, autogeminderten Untertrave, zwischen den neu gepflanzten Bäumen und der innovativ gestalteten Bushalte, um die sich die Einwohner:innen so bemüht haben... ähhhhh. Das war BÖSE...
Kommt, einer geht noch...🤓

Fiete Senfgeber

schrieb am 08.04.2021 um 11.41 Uhr:
Wenn man die Kommentare hier so liest, muss darauf hingewiesen werden, dass GRUNDRECHTE eingeschränkt sind und Fachleute sagen, dass eine Infektion im AUSSENBEREICH bei mehr als einen Meter Abstand sogar OHNE MASKE gegen 99 Prozent unwahrscheinlich ist.
Aber um sicher zu gehen sollte man einen scharfen DAUERLOCKDOWN über viele Jahre machen, bis diese Gesellschaft mit ihren Menschen soweit runter ist, dass sie endlich von den Chinesen und Russen (vielleicht noch Herr Erdogan dabei) übernommen werden kann. Natürlich zu deren Bedingungen! MY DEAR DIFFERENT EUROPE!
Glauben Sie die Stütze wächst an Bäumen??

Fiete Senfgeber

schrieb am 08.04.2021 um 12.32 Uhr:
...und Herr Söder bestellt schon mal im Alleingang für seine Bayerische Nation den russischen Impfstoff... Denk ich an Deutschland in der Nacht... Wo sind wir hier bitte? Ein unglaubliches (Profil-) Theater mitten in einem so strukturierten und (über) geregelten, an scheinbar zuvielen Stellen SEHR HOCH BEZAHLTEN Land...
Ich danke den Mitgliedern der Bürgerschaft ausdrücklich, dass Sie das ehrenamtlich machen!

Sebastian Berger

schrieb am 08.04.2021 um 14.01 Uhr:
@Fiete Senfgeber
Wieso? Wenn die EU meint, wir haben genug Impfstoff und weiter nichts einkauft und man eben anderer Meinung ist, was bleibt übrig, als das selbst in die Hand zu nehmen?

Was die Impflieferungen angeht, können wir das Chaos von Lieferengpässen sehen. Die Lieferung von Johnson & Johnson wird auch nicht zur vollen Zufriedenheit ausfallen.

Und nebenbei können wohl noch die Millionenzahlungen für die LucaApp zurück gefordert werden.

K.-H- Kutschner

schrieb am 08.04.2021 um 15.40 Uhr:
Mir doch egal.
Ich brauche keine Außengastronomie.
Wir fahren schön in unseren Schrebergarten und feiern dort, was das Zeug hält.
Am nächsten Wochenende geht's wieder ab!
Ohne Masken, ohne Abstand, ohne Kontrolle...

Luke Vader

schrieb am 08.04.2021 um 16.15 Uhr:
Während alle Anderen noch an den Symptomen der Krankheit herumdoktern und ihre Patienten sich die Köpfe einschlagen um die Bewertung dieser, organisiert Herr Söder schonmal eine wirkungsvolle Operation um die Ursache zu bekämpfen.
Welcher Lockdown hat denn bisher unser Problem gelöst oder nachhaltig geschmälert? KEINER !
Wer Impfstoff schon vor der Zulassung ordert hat endlich kapiert, wie man es vermeidet, wieder der Letzte zu sein.
Impfstoff vor der Zulassung zu ordern ist wie vor der Öffnung an einem Laden zu stehen, der echte Sonderangebote hat aber nur in begrenzter Menge,
wer bekommt nun das einzig wirklich hilfreiche in ausreichender Menge ??
Söders Landsleute und nicht wir Nordlichter, bei denen das Licht schon lange erloschen ist !

Jörg

schrieb am 08.04.2021 um 19.10 Uhr:
Kommt doch alle mal runter...
Diejenigen die im Keller bleiben wollen können es ja gerne tun.
Die die leben wollen tun es dann auch.
Wenn jeder an sich selber denkt,ist an alle gedacht.
Ich mache es wie K-H-Kutschner😉

Peter

schrieb am 08.04.2021 um 19.36 Uhr:
Auf Spätfolgen von Corona zu verweisen .... Wie das Wort schon sagt ,ist das nach einen Jahr nicht faktisch belegt und ist daher hypothetisch .
Wer kann nachweisen ,dass die Gastronomie unter Einhaltung der Regeln die Pandemie voran treibt ???

Es wird hier häufig mit hohen Zahlen der Toten umsich geworfen. Diese Zahlen sind aber bekanntlich " mit oder an Corona " gestorben. Wieviel sind denn an Corona gestorben???
Und dann wird polemisch gekontert , dass jeder Tote zu viel sei . Das ist richtig. Ein lockdown bzw jede Maßnahme muss auf der tatsächlichen Ursache begründet sein.