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VfB holt nur einen Punkt gegen Kaiserslautern

Lübeck: Archiv - 10.04.2021, 18.14 Uhr: Ein Punkt im Duell der Tabellennachbarn VfB Lübeck und 1. FC Kaiserslautern – auf den ersten Blick schien das für beide Mannschaften zu wenig zu sein. Doch die Serie von nunmehr fünf ungeschlagenen Spielen und eine starke Leistung in der ersten Halbzeit geben dem VfB weiterhin den Mut, den Rückstand zum rettenden 16. Tabellenplatz, der weiterhin vier Punkte beträgt, in den kommenden Wochen doch noch aufholen zu können.

In seiner Mannschaft hatte VfB-Trainer Rolf Landerl im Vergleich zum 3:2-Erfolg bei Bayern München II zwei Veränderungen vorgenommen: Für Thorben Deters und Pascal Steinwender durften Cyrill Akono und Marvin Thiel von Beginn an ran. Die Gäste aus der Pfalz hatten im Vergleich zum 2:2 gegen Zwickau zwei Tage zuvor nur einen Wechsel in der Startelf vorgenommen.

Besser ins Spiel fanden eindeutig die Grün-Weißen. Schon nach dem ersten weiten Einwurf von Ryan Malone kam Tommy Grupe zum Kopfball, doch Hendrick Zuck klärte auf der Linie (3.). Nach einem Fehler von FCK-Keeper Avdo Spahic hätte es zudem einen Elfmeter für den VfB geben müssen, als Cyrill Akono den Ball vor dem Schlussmann wegspitzelte und von diesem zu Fall gebracht wurde – doch die Pfeife von Schiedsrichter Florian Exner blieb stumm (8.).

Von Kaiserslautern waren nur wenige gefährliche Ansätze zu sehen, am besten war noch ein Konter, als Marvin Pourié nach einer Zimmer-Flanke den Ball aber nicht kontrollieren konnte (11.). Der VfB blieb über den gesamten ersten Durchgang die bessere Mannschaft und erarbeitete sich auch weitere Chancen. Nach einem Doppelpass mit Thiel scheiterte Yannick Deichmann am gut reagierenden Spahic (24.). Zudem tauchte Akono nach einem langen Ball von Ersin Zehir bedrängt von einem Verteidiger direkt vor Spahic auf, traf den Ball jedoch nicht optimal und setzte ihn über das Tor (25.). Nach einem weiteren langen Malone-Einwurf köpfte Grupe den Ball knapp am rechten Pfosten vorbei (30.).

Entsprechend war die VfB-Führung in dieser Phase längst hochverdient, als Eli Ramaj sich auf dem linken Flügel stark durchsetzte und zurücklegte, wo Akono vor Deichmann in die Vorlage spritzte, den Ball geschickt mit nahm und ihn an Spahic vorbei zum 1:0 ins Netz spitzelte (31.). Kurz vor der Pause zwang zudem Marvin Thiel mit einem Linksschuss vom rechten Strafraumeck, der noch abgefälscht wurde, Schlussmann Spahic zu einer weiteren Parade (45.).

Zur Pause setzte FCK-Trainer Marco Antwerpen dann alles auf eine Karte und brachte gleich zwei zusätzliche Angreifer. Die Lauterer drängten den VfB so weiter zurück in die eigene Hälfte – allerdings ohne sich aus diesen nun klaren optischen Vorteilen auch größere Torchancen zu erspielen. Die erste Möglichkeit der zweiten Hälfte hatte sogar der VfB durch einen Deichmann-Schuss (47.). So war es nur den Spielanteilen, nicht aber den Chancen nach folgerichtig, dass die Gäste zum Ausgleich kamen. Eine Flanke von der rechten Seite von Pourié köpfte der eingewechselte Daniel Hanslik in der Mitte genau unter die Latte – 1:1 (54.). Anschließend blieben die Gäste noch einige Zeit die Mannschaft mit Feldvorteilen, doch außer einem abgefälschten Ouahim-Schuss (71.) gab es keine Torchancen.

In der Schlussphase, in der beide Mannschaften den Sieg wollten und noch offensiv wechselten, war es dann ein offener Schlagabtausch, wobei die vielversprechenderen Aktionen wieder auf Seiten des VfB lagen. Doch Pascal Steinwender brachte einen Konter aus guter Position nicht zum Abschluss (86.). Und auch in den Schlusssekunden in Überzahl, nachdem Alexander Winkler für ein Foul an Deters die Gelb-Rote Karte gesehen hatte (90./+3), kam nur noch ein Schuss von Steinwender heraus, der knapp am linken Pfosten vorbei strich (90./+5).

So blieb am Ende eine Punkteteilung, die angesichts des Chancenplus der ersten Halbzeit auch durchaus ein Dreier für den VfB hätte sein können. Doch Trainer Rolf Landerl richtete schon direkt nach dem Spiel den Blick wieder nach vorn – schließlich hat unser Team auch weiterhin eine gute Serie laufen und die Chance, am kommenden Sonntag in Mannheim mit einem Dreier den unmittelbaren Anschluss an die Nichtabstiegsplätze herzustellen. Auf diese wichtige Partie richtet sich ab sofort der Fokus.

Der VfB Lübeck bleibt optimistisch, den Klassenerhalt zu schaffen.

Der VfB Lübeck bleibt optimistisch, den Klassenerhalt zu schaffen.


Text-Nummer: 144292   Autor: VfB   vom 10.04.2021 um 18.14 Uhr

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