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Angsträume: Lübeck ist an vielen Stellen zu dunkel

Lübeck: Archiv - 11.04.2021, 18.01 Uhr: Die Stadt hat eine Umfrage zu den "Angsträumen" der Lübecker durchgeführt. Die Resonanz war groß: 454 Personen haben mitgemacht, die 600 Orte genannt haben, die sie meiden. Die Verwaltung hat viele Bereiche bereits kontrolliert und zum Teil die Beleuchtung in Stand gesetzt.

Im wesentlich wurden 26 Angsträume benannt. Dazu gehören die Wege an der Kanalstraße mit der Klughafenbrücke, Unterführungen, die Parkplätze um die MuK, die Wallanlagen, der Hafenbahnhof Travemünde und ganz allgemein der Bereich Innenstadt und ZOB.

In einem ersten Schritt hat die Stadtverwaltung den Hauptkritikpunkt "Beleuchtung" untersucht. So wurde zum Beispiel im Pergamentmachergang in der Innenstadt die Straßenbeleuchtung repariert, in anderen Bereichen wird auf hellere LED-Leuchten umgestellt. Bei der Rehderbrücke an der Kanalstraße wird geprüft, ob sie durchgehend beleuchtet werden kann.

An einigen Stellen muss noch weiter geprüft werden, zum Beispiel an den Wegen entlang des Kanals. Hier kann eine zusätzliche Beleuchtung Probleme beim Umweltschutz bereiten. Angedacht ist eine "Beleuchtung auf Anforderung".

Aber nicht alle Bereiche werden nur wegen der schlechten Beleuchtung als unsicher empfunden. So schreibt die Stadt zum Bereich ZOB und Hauptbahnhof: "Das empfundene Unsicherheitsgefühl wird eher aufgrund der Örtlichkeit und dem damit verbundenen Publikum im Bahnhofsbereich vermutet." Die Beleuchtung sei dort jedenfalls einwandfrei.

Das weitere Vorgehen soll im "Kommunalen Rat für Prävention" besprochen werden.

Der Bericht der Verwaltung ist unter www.luebeck.de einsehbar.

Einer der häufig genannten Angsträume ist der Kanal im Bereich der Innenstadt. Foto: VG

Einer der häufig genannten Angsträume ist der Kanal im Bereich der Innenstadt. Foto: VG


Text-Nummer: 144305   Autor: VG   vom 11.04.2021 um 18.01 Uhr

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