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Exhibitionist im Zug von Hamburg nach Lübeck

Stormarn: Archiv - 12.04.2021, 12.16 Uhr: Über die Zugbegleiterin des Zuges RE 11448 wurde der Bundespolizei in Lübeck am 11. April 2021 mitgeteilt, dass ein 22-jährige Frau im Zug Opfer eines Exhibitionisten geworden war.

Die Frau war gegen 12.25 Uhr in einem oberen Zugabteil unterwegs von Hamburg nach Lübeck, als sich rund zehn Minuten vor der Ankunft in Bad Oldesloe ein Mann auf den Platz neben sie setzte. Unvermittelt griff sich der Unbekannte in seine Jogginghose und fing an sich selbst zu befriedigen.

Sofort als die 22-Jährige begriff was hier passierte, forderte sie den Täter auf die Handlungen zu unterlassen. Sie stand auf und entfernte sich von ihrem Sitzplatz. Unvermittelt suchte sie die Zugbegleiterin auf und teilte ihr das erlebte mit.

Über die Transportleitung der DB AG wurde sofort die Bundespolizei alarmiert und mitgeteilte dass der Täter zwischenzeitlich in Bad Oldesloe ausgestiegen war. Eine Täterbeschreibung wurde zu diesem Zeitpunkt nicht mitgegeben.

Gegen 12.52 Uhr war der Zug in Lübeck und mit der jetzt erlangten Personenbeschreibung ging man in die Fahndung in Bad Oldesloe, leider ohne Erfolg.

Die Bundespolizei sucht auf diesem Wege mögliche Personen, die Angaben zum Täter machen können. Der Mann wird wie folgt beschrieben: vermutlich deutsch, 40 bis 47 Jahre alt, graue Jogginghose, olivfarbene Stoffjacke, Glatze und blaue Augen.

Hinweise bitte an die Bundespolizei, 0431/98071-210 oder jede andere Polizeidienststelle. "Wichtig ist, dass jegliche sexuellen Belästigungen sofort bei der Polizei angezeigt werden", sagt Michael Hiebert, Sprecher der Bundespolizei. "Nur so kann der Täter bestraft und weitere Opfer geschützt werden. Schweigen hilft nur dem Täter!"

Symbolbild.

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Text-Nummer: 144318   Autor: BPOL/red.   vom 12.04.2021 um 12.16 Uhr

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