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Projekt Smart Health startet in Bad Schwartau

Bad Schwartau: Die Digitalisierung ermöglicht ganz neue Konstellationen der Zusammenarbeit. Jetzt fördert die Landesregierung Schleswig-Holstein im Rahmen ihres Digitalisierungsprogramms 2021/22 ein interkommunales Gesundheitsprojekt der Städte Norderstedt und Bad Schwartau – mit Verbindung zu ländlichen Gemeinden.

„Gerade in Pandemiezeiten erfahren wir, wie wichtig die Verknüpfung und Nutzung von Daten für eine optimale Gesundheitsversorgung ist“, sagte Schleswig-Holsteins Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg anlässlich der Vorstellung des Projektes „Smart Health“.

„Ich freue mich, dass Bürgerinnen und Bürger ihre Wünsche und Ansprüche mit in das Smart-Health-Projekt einbringen können. So können praxisorientierte Anwendungen geschaffen werden, um die Lebensqualität der Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner zu sichern“, so Garg.

Eingebunden sind das für die ländlichen Räume zuständige Innenministerium, die Technische Hochschule Lübeck mit ihrem Bereich Gesundheitswirtschaft sowie der LandFrauenVerband Schleswig-Holstein.

Das Smart-Health-Projekt ist als ein bürgerorientiertes Entwicklungsprojekt konzipiert, mit dem gezielt Erfahrungen gesammelt werden sollen. Gemeinsam mit den Akteuren vor Ort sollen die Bedarfe und die Nachfragen ermittelt werden. Dies soll in enger Abstimmung mit lokalen Gesundheitspartnern erfolgen. Eine smarte Anwendung ist nur dann gut, wenn sie die Menschen erreicht. Und genau deshalb werden die Bürger gefragt: ‚Was wünschen Sie sich? Mit welchen Hilfen können wir Sie – einfach und digital – unterstützen?‘.

Ein wichtiger Partner ist Bad Schwartau (Kreis Ostholstein) als anerkannter Gesundheits- und Kurstandort mit 20.000 Einwohnern. Dort ist eine Vielzahl medizinischer und gesundheitsfördernder Einrichtungen seit langem etabliert. „Wir haben bereits heute eine hohe Lebensqualität und eine herausragende gesundheitliche Versorgung“, sagte Bürgermeister Dr. Uwe Brinkmann. „Smart Health ist ein Zukunftsbaustein und wird unsere digitale Transformation beflügeln.“ Er freue sich auf die Zusammenarbeit mit den Projektpartnern – die interkommunale Kooperation als Städte-Tandem erhalte durch die digitalen Austauschformate neue Möglichkeiten, „die wollen wir zum Nutzen unserer Bürgerinnen und Bürger angehen“.

Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt von den beiden Medizinern und Gesundheitswissenschaftlern der TH Lübeck, Prof. Dr. med. Sabine Framke und Prof. Dr. med. Oliver Rentzsch. Sie befassen sich seit 15 Jahren mit den Chancen von E-Health: „In anderen Regionen Europas werden Smart-Health-Anwendungen sehr engagiert vorangetrieben. Dabei wird stark in ganzheitlichen Systemen gedacht, aber auch experimentell vorgegangen. Wir engagieren uns gern mit unserer Expertise und begleiten den Prozess.“ Für Studierende sei das Projekt ein guter Schritt, sich in der Region einzubringen und hier zu verankern.

Das Projekt wurde in Norderstedt und Bad Schwartau gestartet. Foto: Stadt Norderstedt

Das Projekt wurde in Norderstedt und Bad Schwartau gestartet. Foto: Stadt Norderstedt


Text-Nummer: 144393   Autor: ews/red.   vom 16.04.2021 um 16.44 Uhr

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