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TH Lübeck: 395.000 Euro für die 5G-Forschung

Lübeck: Archiv - 17.04.2021, 09.09 Uhr: Mit Künstlicher Intelligenz (KI) zu dynamischeren Anwendungen im 5G-Mobilfunknetz: Ein Projekt der Technischen Hochschule (TH) Lübeck soll das möglich machen. Staatssekretär Dirk Schrödter, Chef der Staatskanzlei, überreichte Professor Dr. Horst Hellbrück von der TH Lübeck einen Förderbescheid über 395.00 Euro. Die Übergabe fand als Videokonferenz statt.

"In Schleswig-Holstein schaffen wir Innovationen im Quadrat, denn wir bringen Schlüsseltechnologien zusammen. Bislang wurden KI-Lösungen noch nicht in Mobilfunknetzen eingesetzt. Genauso wie Künstliche Intelligenz eine Schlüsseltechnologie ist, ist es der Mobilfunkstandard 5G für den digitalen Wandel. Im Bereich der industriellen Produktion, aber auch für die Mobilität, die Landwirtschaft, die Gesundheitsversorgung oder die Energieversorgung eröffnet 5G neue Chancen und Möglichkeiten. Was liegt da näher, als auch hier KI-Technologien zum Einsatz zu bringen", sagte Schrödter. Private 5G-Netze, also lokale Installationen, könnten dank KI zum leistungsstarken Motor für die Industrie werden. Davon würden vor allem die kleinen und mittleren Unternehmen in Schleswig-Holstein profitieren.

Das Kompetenzzentrum CoSA der TH Lübeck untersucht schon seit über zehn Jahren drahtlose Netze und deren Anwendungen. "Die 5G-Technologie stellt einen integrativen Ansatz dar, der hohes Potenzial für einen vielseitigen Einsatz in Unternehmen, Behörden und weiteren Organisationen hat. Im Projekt "KI-5G" werden wir mittels Installationen von 5G im Labor der TH Lübeck und auf Testfeldern in Schleswig-Holstein den Einsatz von KI und 5G aufzeigen und den Klein- und Mittelständischen Unternehmen (KMU) praktisch demonstrieren. Die KI-Lösungen lassen sich auf andere Anwendungsfelder und Branchen übertragen", sagte Professor Hellbrück über die Projektarbeit der nächsten drei Jahre.

Ziel sei die Optimierung von privaten 5G-Netzen mit KI-Lösungen, um das dynamische Systemverhalten durch KI angereicherter Übertragungsprotokolle zu verbessern und die Zuverlässigkeit zu erhöhen. Mit 5G könnten komplett neue Frequenzbänder oberhalb von 24 Gigahertz erschlossen und damit komplexe Aufgaben und dynamische Netzkonfigurationen ermöglicht werden. Sie würden wesentlich erhöhte Anforderungen an die Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Verteilung zur Verfügung stehender Kommunikationsressourcen stellen. Daher sei die Verwendung von KI-Methoden eine Möglichkeit, die Kommunikationsressourcen nicht nur besser zu verteilen, sondern das hochdynamische System zuverlässiger zu gestalten.

Das Kompetenzzentrum CoSA der Technischen Hochschule Lübeck hat 395.000 Euro für die Erforschung zum Einsatz der KI in 5G-Netzen bekommen. Foto: TH/Archiv

Das Kompetenzzentrum CoSA der Technischen Hochschule Lübeck hat 395.000 Euro für die Erforschung zum Einsatz der KI in 5G-Netzen bekommen. Foto: TH/Archiv


Text-Nummer: 144398   Autor: Stk.   vom 17.04.2021 um 09.09 Uhr

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