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Himmelsblicker: Nordkirche lädt zu Konferenz ein

Schleswig-Holstein: Archiv - 20.04.2021, 11.41 Uhr: Wie können religionspädagogische Themen im digitalen Zeitalter vermittelt werden? Diese Frage steht im Fokus der 2. "Himmelsblicker"-Konferenz der Nordkirche, die am Sonnabend, 24. April, stattfindet. Eigentlich als hybrides Format mit Standort Dom zu Lübeck geplant, findet die Konferenz wegen der Corona-Pandemie ausschließlich digital statt.

"Die Teilnehmer der Konferenz kommen aus der gesamten Nordkirche und darüber hinaus, zwischen Flensburg und Ingolstadt, Duisburg und Anklam", sagt Pastorin Raute Martinsen, Referentin im Jugendpfarramt in der Nordkirche. Und es sind drängende Themen, mit denen sich diese Teilnehmer beschäftigen. Sechs Workshops nähern sich exemplarisch dem Thema "Klimaschutz/Bewahrung der Schöpfung" mit digitalen Methoden. Ein Kurs trägt beispielsweise den Titel "Lass uns mal den Garten scannen". Themen eben, die auch Kinder bewegen. "Kinder – Schöpfung – Zukunft" ist der Untertitel der Konferenz. Angemeldet haben sich bereits circa 80 Teilnehmer.

Die Schirmherrschaft für die "Himmelsblicker-Konferenz" hat in diesem Jahr die Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt übernommen. "Digital und analog ist kein Entweder-oder", sagt sie. "Es ist ein Sowohl-als-auch." In diesem Sinne soll in den Worten der Landesbischöfin zusammengeführt werden, was in der Nordkirche nebeneinander in der Arbeit mit Kindern läuft. Die Kraft der Vernetzung solle sich die Nordkirche zunutze machen, Digitales und Analoges miteinander verschränken, sagt Kristina Kühnbaum-Schmidt. Die Landesbischöfin ist auch beim Auftakt der "Himmelsblicker"-Konferenz dabei.

Ab 11 Uhr wird es eine hochkarätig besetzte digitale Podiumsdiskussion geben. Dort diskutieren auch die theologische Referentin für Kindergottesdienst der Evangelischen Kirche Deutschland, Kirsti Greier, Privatdozentin Dr. Anna-Katharina Lienau, die an der Universität Münster Religionspädagogik lehrt, Anika Tobaben, Projektleiterin der SchöpfungsWochen im Landesjugendpfarramt der Nordkirche und Joachim Happel, Leiter der Religionspädagogischen Plattform im Internet beim Comenius-Institut Münster. Die Teilnehmer aus der Nordkirche und ganz Deutschland debattieren digital mit.

Nach der erfolgreichen Premiere 2018 sollte ein Teil der "Himmelsblicker"-Konferenz wieder im Dom zu Lübeck stattfinden. Doch die Corona-Pandemie hat diese Pläne vereitelt. Deswegen ist die Plattform Zoom nun der digitale Konferenzraum. Die Workshops finden in sogenannten Breakout-Rooms statt, in denen die Arbeit in Kleingruppen möglich ist.

Noch bis Freitag, 23. April 2021, sind übrigens Anmeldungen für die "Himmelsblicker"-Konferenz möglich. Sie können erfolgen auf www.himmelsblicker.de. Interessierte erhalten dann eine Anmeldebestätigung und den Zoom-Link per E-Mail. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Konferenz war eigentlich als hybrides Format mit Standort Dom zu Lübeck geplant. Foto: Archiv/TD

Die Konferenz war eigentlich als hybrides Format mit Standort Dom zu Lübeck geplant. Foto: Archiv/TD


Text-Nummer: 144446   Autor: Nordkirche   vom 20.04.2021 um 11.41 Uhr

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