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VfB spielt nur unentschieden gegen Ingolstadt

Lübeck: Der erhoffte und beim Blick auf die Tabelle so wichtige Dreier gelang dem VfB Lübeck am Mittwoch im Duell mit dem Aufstiegsaspiranten FC Ingolstadt 04 nicht. In einem Kampfspiel zweier engagierter Mannschaften, das vom böigen Wind beeinflusst wurde, blieben Torchancen auf beiden Seiten lange Zeit Mangelware, sodass das 1:1 (0:0) letztlich ein durchaus gerechtes Resultat war.

Ohne den gelbgesperrten Marvin Thiel und Elsamed Ramaj hatte VfB-Trainer Rolf Landerl seine Mannschaft zu Beginn formiert. Dafür kehrte neben Kapitän Tommy Grupe, der seine Gelbsperre in Mannheim abgesessen hatte, auch Thorben Deters in die Startformation zurück.

Auf schwierigem Geläuf und durch den vor allem zu Beginn enorm starken Wind entwickelte sich ein Spiel, das für den Betrachter von außen wenig attraktiv war. Ingolstadt setzte auf lange Bälle, mit denen Kapitän Stefan Kutschke gesucht wurde, und störte auf der Gegenseite den Spielaufbau der Grün-Weißen früh, sodass auch der VfB immer wieder Bälle weit nach vorn schlagen musste. Aus den zahlreichen Luft- und Mittelfeldduellen um den ersten und den zweiten Ball entstand eine Partie, die sich überwiegend im Mittelfeld abspielte und wenig spielerische Höhepunkte beinhaltete. Beide Mannschaften hatten vor dem Seitenwechsel keine klare Tormöglichkeit zu verzeichnen. Mit etwas Glück hätte der VfB einen Elfmeter erhalten können, als Thorben Deters von Caniggia Elva kurz am Arm festgehalten wurde, doch Schiedsrichter Florian Heft reichte das für einen Strafstoß nicht aus (8.). Ansonsten blieben Aufreger aus und beide Torhüter nur mit Rückpässen und hohen Hereingaben beschäftigt. Ein Schuss von Mirko Boland, der das Ziel verfehlte (16.), war wohl der einzige Torschuss der ersten Hälfte überhaupt.

Im zweiten Abschnitt änderte sich nur wenig an diesem Bild, auch wenn sich das Geschehen – bedingt durch den Seitenwechsel und die damit veränderten Windverhältnisse – insgesamt etwas mehr in Richtung Lübecker Tor verlagerte. Zwar hatte Elva nach kurzer Zeit den ersten echten Torschuss der Ingolstädter ab, der das Tor jedoch auch um mehrere Meter verfehlte (47.). Ansonsten blieb es ein zähes Ringen, Gefahr für das VfB-Tor entstand nicht, weil der VfB aufmerksam verteidigte. Das Führungstor für die Grün-Weißen fiel eher aus heiterem Himmel – aber wunderschön. Nachdem Thorben Deters sich vor den Strafraum gedribbelt hatte, legte er noch einmal quer auf Sebastian Hertner, der aus 22 Metern abzog und seinen Linksschuss genau in den rechten Winkel des Ingolstädter Tores setzte – ein Traumtor zum 1:0 (64.). Doch zum Sieg reichte das nicht – Ingolstadt kam nun mit Wut im Bauch. Spielerisch gelang es den Gästen auch weiterhin nicht, das Lübecker Tor in Gefahr zu bringen. Doch ein ruhender Ball sorgte für den zu diesem Zeitpunkt ebenso überraschenden Ausgleich. Nach einer Ecke von Marc Stendera wurde der Ball am kurzen Pfosten noch leicht abgelenkt, in der Mitte entwischte Tobias Schröck seinem Gegenspieler und schob aus wenigen Metern zum 1:1 ein (74.).

Die Ingolstädter übten nun Druck aus, indem sie immer wieder Standardsituationen erzwangen und den Ball so in der Lübecker Hälfte hielten. Zwar hatte der VfB durchaus auch ein, zwei gute Kontergelegenheiten, denen jeweils der letzte Pass fehlte, sodass sie ohne Abschluss blieben. Die etwas besseren Torannäherungen entsprangen den ruhenden Bällen der Schanzer. Einen Kopfball von Björn Paulsen (77.) parierte Raeder aber ebenso sicher wie einen Freistoß des dänischen Innenverteidigers (90./+1). Zudem scheiterte auch Schröck im Anschluss dieser Szene noch am Lübecker Schlussmann (90./+2).

Aus den letzten sieben Partien hat die Lübecker Mannschaft nur eine verloren, der Punkt gegen Aufstiegskandidat Ingolstadt wäre in anderen Phasen der Saison ganz sicher als gewonnener Zähler verbucht worden – aufgrund der Tabellenkonstellation fühlte sich dieses 1:1 für die Lübecker aber nicht so an. Zwar hat sich an der Konstellation im Tabellenkeller der 3. Liga nur wenig verändert – allerdings bei nun nur noch fünf ausstehenden Spielen. Das nächste Endspiel mit der Chance auf einen der noch dringend benötigten Siege gibt es am kommenden Sonntag (13 Uhr) beim 1. FC Magdeburg.

Der VfB hat jetzt nur noch fünf Spiele, um den Klassenerhalt zu schaffen.

Der VfB hat jetzt nur noch fünf Spiele, um den Klassenerhalt zu schaffen.


Text-Nummer: 144483   Autor: VfB/red.   vom 21.04.2021 um 23.46 Uhr

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