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Handball: Revanche geglückt - VfL schlägt Ferndorf deutlich

Lübeck: Der VfL Lübeck-Schwartau hat das Rückspiel am Sonntag gegen den TuS Ferndorf mit 29:24 (16:11) gewonnen. Nur 45 Stunden nach dem Hinspiel in Ferndorf präsentierte sich der VfL besonders im Abschluss deutlich verbessert. Julius Lindskog Andersson (6 Tore) und Jasper Bruhn (6) waren die erfolgreichsten Torschützen für die Lübecker.

Die Wurfeffektivität hatte VfL-Trainer Piotr Przybecki nach dem ersten Duell gegen den TuS Ferndorf als Ursache für die Niederlage ausgemacht – und auch 45 Stunden später, zu Beginn des Rückspiels, ließ der VfL beste Chancen liegen. „Da war die Verunsicherung spürbar“, analysierte VfL-Trainer Piotr Przybecki. Und dennoch waren die Lübecker gut im Spiel – Jasper Bruhn nutze einen abgefangenen Pass und traf aus der zweiten Welle zum 5:3 (10.).

Das Spiel blieb wie erwartet eng, die Führung wechselte hin und her. Anders als im Hinspiel hatte der VfL das Angriffsspiel der Ferndorfer über den Kreis besser im Griff, dafür zeigten die Gäste ihre Qualitäten aus dem Rückraum. Auffällig: Immer wieder konnten die Hausherren Pässe abfangen und über Gegenstöße zum Erfolg kommen – Bruhn besorgte nach einem solchen Gegenstoß den 9:9-Ausgleich (20.).

Und so war es wenig später Finn Kretschmer, der mit drei Tempogegenstößen in Folge die erste Drei-Tore-Führung des VfL erarbeitete – zweimal traf der Rechtsaußen selbst, einmal holte er einen Siebenmeter raus, den Lindskog Andersson zum 13:10 verwertete (24.).

Jetzt rollte der VfL-Express: Die Abwehr kompakt, der Angriff treffsicher – Janik Schrader feuerte das Leder aus dem Rückraum zum 16:11 in die Maschen. Nils Conrad parierte kurz vor der Pause dann auch noch einen Siebenmeter und hielt damit die Fünf-Tore-Führung fest. „Wir haben konsequent gespielt und endlich auch unsere Chancen genutzt – wir können Handball spielen, das hat man heute gesehen“, so Przybecki.

Doch schon im Hinspiel hat der TuS gezeigt, dass sie sich von Rückständen nicht irritieren lassen. Zu Beginn des zweiten Durchgangs zeigte das Andersson-Team direkt, dass es diese Partie noch lange nicht aufgegeben hatte. Innerhalb von zehn Minuten verkürzte Ferndorf den Rückstand auf zwei Tore – Schneider traf zum 19:17 (40.).

Der VfL war gefordert – und zeigte eine Reaktion. Conrad parierte den zweiten Siebenmeter gegen Michel und Lindskog Andersson stellte mit dem Treffer zum 23:18 den Fünf-Tore-Vorsprung wieder her (46.). Körpersprache, Selbstvertrauen und der Glaube an den Sieg, das alles war beim VfL deutlich zu spüren. Kretschmer netzte von Rechtsaußen zum 26:20 und traf gleich im folgenden Angriff zum 27:20 (53.) – die Vorentscheidung. „Natürlich war ich heute noch etwas motivierter als sonst“, sagte Julius Lindskog Andersson nach dem Spiel. „Gegen die alten Kollegen und gegen meinen Vater wollte ich unbedingt gewinnen.“

Robert Andersson versuchte sein Team mit einer Auszeit noch einmal für die Schlussphase einzuschwören, doch gleich den ersten Angriff fingen die Lübecker ab und Fynn Ranke traf per Gegenstoß zum 28:20 (54.). Am Ende feierte der VfL einen deutlichen 29:24-Erfolg gegen den TuS Ferndorf. „Das ist ein ganz wichtiger Sieg für den Kopf“, wusste Przybecki nach dem Spiel. „Wir haben wieder Selbstvertrauen getankt und nehmen das jetzt mit in die Trainingswoche und auf die Reise nach Konstanz.“

Der VfL konnte das Rückspiel in der heimischen Hansehalle gewinnen. Foto: Oliver Klink, O-Ton: VfL

Der VfL konnte das Rückspiel in der heimischen Hansehalle gewinnen. Foto: Oliver Klink, O-Ton: VfL


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Text-Nummer: 144677   Autor: VfL   vom 02.05.2021 um 18.34 Uhr

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