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Polizei kontrolliert Rennräder und Mountainbikes

Lübeck: Im Rahmen der bundesweiten Verkehrssicherheitsaktion "Sicher.Mobil.Leben" stehen in diesem Jahr besonders Radfahrer im Blick. Im Zuge des Konzeptes zur Reduzierung von Radfahrunfällen in Lübeck konzentriert sich die Polizei in Lübeck in den laufenden Wochen auch auf die Überprüfung der regelkonformen Ausrüstung der Fahrräder. Im Fokus stehen dabei insbesondere Rennräder und Mountainbikes, bei denen ab Werk nicht immer die erforderlichen Teile verbaut werden.

"Die Straßenverkehrszulassungsordnung unterscheidet nicht zwischen normalen Fahrrädern, Rennrädern oder Mountainbikes: Für die Drahtesel gelten die gleichen Vorschriften, sowohl in Punkto Ausstattung als auch für das Fahren im öffentlichen Verkehrsraum", so Ulli Fritz Gerlach, Sprecher der Polizeidirektion Lübeck. "Eine funktionierende Beleuchtung, Reflektoren und eine Klingel - zusammengefasst sind dieses die wesentlichen Elemente, die auch an Rennrädern und Mountainbikes vorhanden sein beziehungsweise mitgeführt werden müssen, wenn sie auf öffentlichen Straßen genutzt werden. Von § 63 bis § 67a der Straßenverkehrszulassungsordnung finden Sie alles, was die gesetzliche Ausrüstung von Fahrrädern und deren Anhänger betrifft, damit die Räder und deren Anhänger für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen sind." Passende Bauteile, auch für schnelle Rennräder, biete der Fachhandel an.

Neben der technischen Ausrüstung kontrollieren die Beamten auch weiterhin die korrekte Nutzung der Radwege durch Radfahrer. "Durch regelkonformes Verhalten können Unfälle verhindert und besonders unsere jüngsten Fußgängerinnen und Fußgänger geschützt werden", so der Sprecher. "Bei vorhandenem Radwegschild ist der Radweg auch zu benutzen, gegebenenfalls mit angepasster Geschwindigkeit. Ausnahmen gibt es entgegengesetzt vieler Meinungen auch für Rennradfahrende nicht. Sie müssen bei vorhandenem Radweg und passender Beschilderung den Radweg nutzen, dieses gilt auch für Trainingsfahrten."

Die Polizei wird in den kommenden Tagen verstärkt auf Rennräder und Mountainbikes kontrollieren. Foto: Archiv

Die Polizei wird in den kommenden Tagen verstärkt auf Rennräder und Mountainbikes kontrollieren. Foto: Archiv


Text-Nummer: 144722   Autor: PD Lübeck/red.   vom 04.05.2021 um 15.42 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Magnus

(eMail: MagnusHL@vollbio.de) schrieb am 04.05.2021 um 16.28 Uhr:
Ich finde, es ist an der Zeit, dass das Augenmerk wieder mehr Richtung Autofahrer gehen darf.
Radwege werden wieder zunehmend zugeparkt / in Kücknitz an einer Stelle gleich 6 PKW auf dem Fahrradweg.
In der Beckergrube wurde ich heute mit ca. 45-50km/h dicht überholt.
Meinen Hinweis auf die geltende Geschwindigkeitsbegrenzung hat die Dame nicht wirklich dankend aufgenommen.
Rotlichtsünden bei den Autofahrern nehmen gefühlt immer mehr zu.

ja, auch Radfahrer fahren nicht immer alle wie die Engel .....

Radler

schrieb am 04.05.2021 um 17.00 Uhr:
Vielleicht sollte die Polizei mal den ganzen Autofahrern in den Geldbeutel greifen. Da ist bestimmt um einiges mehr zu holen. Mein Tipp! Nicht immer vorher die Autofahrer warnen und nicht immer dir gleiche Uhrzeit zum kontrollieren aussuchen. Was hier in der Stadt an möchtegern Rambos fährt,da kann man hunderte von Euros einfahren. Also nicht die schwächeren sondern die weitaus schlimmeren zur Kasse bitten.

Dirk Albers

schrieb am 04.05.2021 um 17.40 Uhr:
Einfach lächerlich die Aktion, 70% aller Unfälle zwischen Fahrradfahrern und Autofahrern werden ausschließlich von Autofahrern verursacht. Warum werden also nicht die Verursacher kontrolliert? Unangepasste Geschwindigkeit, kein eingehaltener Sicherheitsabstand, Zuparken der Radwege, bei Rot über die Ampel rasen, an Ausfahrten Fahrradfahrern die Vorfahrt nehmen usw. usw., das erlebe ich als Radfahrer im Minutentakt und wo ist da die Polizei?
Das ist nichts anderes als Schikane oder glauben sie, das ein Strahler mehr oder weniger am Fahrrad auch nur einen Unfall verhindert? Ich bin immer hell gekleidet und habe das Beste an Licht am Fahrrad was es für Geld zu kaufen gibt und trotzdem wird mir am laufenden Band die Vorfahrt genommen. SUVs sind die Evolutionsstufe zwischen PKW und Panzer und genau so benehmen sich leider auch die meisten Fahrer dieser Ungetüme, als wenn sie in einem Panzer sitzen. Ich staune echt, dass die Polizei für so einen Unsinn Zeit hat aber wenn man sie wirklich mal braucht wartet man ewig.

Rainer Otte

schrieb am 04.05.2021 um 17.57 Uhr:
Meines Erachtens ist das Konzept vorgeschoben und gehört gänzlich in die Tonne, da es gewollt einseitig zu Ungunsten der Radfahrer konzipiert und ansonsten untauglich ist. Verkehrsgefährdendes Verhalten der übrigen Verkehrsteilnehmer spielt in Lübeck gefühlt offenbar keine große Rolle. Dabei bedarf es im Lübecker Straßenverkehr zur Unfall-Vermeidung gar keines großartigen Regelwissens, denn
für den unfallfreien Verkehrsablauf würde schon Paragraph 1 der StVO vollkommen ausreichen. Gegenseitige Vor- und Rücksicht ist eigentlich entscheidend, nur wird dies von den Verkehrsverantwortlichen bei der notwendigen Verkehrsüberwachung leider oft ignoriert, folgerichtig prägen Egoismus und Aggression immer noch den gefährlichen Verkehrsalltag hier bei uns. Eine ganzheitliche Betrachtung des Lübecker Verkehrsgeschehens wäre dringend einzufordern. Dazu gehören auch das genaue Hinsehen der Verantwortlichen bei verkehrswidrigen Planungen, z.B. zu schmal konzipierte Radwege, übertriebene und unfallträchtig falsch montierte Beschilderung mit groben Fehlern wie grün zeigende Ampeln vor einem vorfahrtberechtigten Kreisverkehr (Lindenplatz), aberwitzige Fahrrad - Einfädelungsmarkierungen auf der Puppenbrücke oder die vielen Baumängel auf den Radwegen, die einen regelmäßig straucheln lassen...

margit H.

schrieb am 04.05.2021 um 18.21 Uhr:
Derartige Kontrollen müssten viel öfter erfolgen , da immer mehr Radfahrer -
vermutl. aufgrund der wenigen Kontrollen - die Verkehrsregeln mißachten
und dadurch Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer gefährden .

Der von Hier

schrieb am 04.05.2021 um 19.12 Uhr:
Ich bin Rad sowie Autofahrer. Mein "Mountainbike" besitzt alle erforderlichen anbauteile, das mal vorweg. Aber ich sehe eben auf beiden Seiten ständig irgendwelche Pfosten die denke die Verkehrsregeln sind nicht für sie.
Ob Zu Fuß, zu Rad, im Auto, oder wie auch immer. Rot scheint eine Empfehlung, Ampel zum überqueren der Fahrbahn werden nur zur allgemeinen Belustigung angebracht und Schilder aufgestellt damit man die KFZ Steuer begründen kann.

Ganz ehrlich, die Polizei muss nicht nur Radfahrer oder Autofahrer kontrollieren, sie müssen schlichtweg viel mehr alle kontrollieren. Denn in jeder Form wird Scheiße gebaut.

Wie oft musste ich im Auto vollbremsen weil auf dem Kaufhof wieder jemand einfach über die Fahrbahn flitzt im fließenden Verkehr, oder weil der Radfahrer meint das für in die Regel Rechts vor Links nicht gilt.
Das selbe auf dem Rad, Autofahrer sind ja die stärkeren , der Blöde Radler wird schon anhalten. so kann man das endlos weiterführen.

Also hört auf rumzuheulen weil mal mehr Radfahrer und dann mal mehr Autofahrer kontrolliert werden. Freut euch einfach darüber das die , die sich daneben benehmen einen mal auf den Sack bekommen.

Danke!

Powerklaus

schrieb am 04.05.2021 um 19.16 Uhr:
@ Rainer Otte
All die Maßnahmen wie Radarkontrollen, Blitzampeln, Alkoholkontrollen, Parküberwachung, Gurt- und Handykontrollen und letztlich auch TÜV-Untersuchungen sind alles nichts?

vitus

schrieb am 04.05.2021 um 19.37 Uhr:
Das macht Sinn. Alle im lezten Jahr tödlich verunglückten Radfahrer in Lübeck, würden heute noch leben, hätten sie doch nur eine Klingel am Rad gehabt.

Wenn ihr wollt dass ich diese Asphalt gewordenen Demütigungen (hier als Radweg bezeichnet) benutzen soll, dann sorgt endlich mal dafür dass diese nicht dauernd verblecht sind, statt immer beide Augen feste zuzudrücken.
Und wieso werden Radfahrer in der Königstraße mit zu geringen Abstand (

andre klar

schrieb am 04.05.2021 um 19.38 Uhr:
Die Verkehrssicherheit nimmt ja auch deutlich zu, wenn MTB und Rennradfahrer bei ihren 2 Stunden Sport-Touren im hellen Tageslicht noch die Beleuchtung und Speichenreflektoren mitschleppen müssen.

Mathias Büttner

schrieb am 04.05.2021 um 19.45 Uhr:
Ich bin ja sowas von Stolz auf unsere Polizei, dass sie sich so engagiert um so ein wichtiges Problem kümmert. Das werden sicherlich gleich viel weniger Radfahrer beim Abbiegen umgefahren, wenn sie nur genug Strahler am Fahrrad haben. Wenn ich dann mal wieder mit meinem Rennrad auf der Landstraße unterwegs bin und mit 30cm Abstand von einem LKW oder SUV mit hoher Geschwindigkeit überholt werde, kann ich mit meiner, nun Dank der Polizei vorhandene Klingel, kräftig klingeln und die lebensgefährliche Situation sofort entschärfen. So eine tolle Aktion hat uns Radfahrer echt gefehlt, damit wir uns sicherer im Verkehr fühlen. Vielen Dank!

Zacki

schrieb am 04.05.2021 um 20.15 Uhr:
Wenn man hier einge Kommentare liest fragt man sich was das soll.
Fahräder sind Verkehrsmittel wie alle anderen auch.
Also, wer nun meckert das es Krontrollen und Strafen gibt gehört eigentlich nicht auf die Strasse. Räder ohne Licht sind Gefahrenquellen.

Cyril

schrieb am 04.05.2021 um 20.35 Uhr:
Gut waere, €lektro-Bikes verstaerkt zu knotrollieren, die sind motorisiert, sind keine Fahrraeder und gehoeren nicht auf Radwege!

€skooters auch.

Malte Jensen

schrieb am 04.05.2021 um 20.41 Uhr:
Fahrradfahrer und Autofahrer, zwei Welten prallen aufeineander. Jeder, der nicht beide Verkehrsmittel benutzt, kann meiner Meinung nach nicht an einer ernsthaften Debatte teilnehmen.

Ich bin der Ansicht, dass solche Kontrollen größtenteils sinnfrei sind. Insbesondere wenn Mountainbikes und Rennräder und deren "Sicherheitseinrichtungen" im Fokus stehen, geht es gefühlt Richtung Schikane. Wer am hellichten Tag mit einem der beiden Verkehrsmittel unterwegs ist, dem hilft kein Katzenauge in den Speichen oder an den Pedalen,... Hier sollten die Prioritäten definitiv anders gesetzt werden. Z.B. im Dunkeln die kontrollieren, die wirklich kein Licht haben?

Denn das sei zum Schutz der Autofahrer auch gesagt: Fahrradfahrer in HL fahren teilweise wie die Idioten und nachts und/oder bei Regen einen Fahrradfahrer sehen, der im schlimmsten Fall kein Licht hat, ist quasi unmöglich.

Piet

schrieb am 04.05.2021 um 21.08 Uhr:
Die Radfahrer-Lobby heult sich aus..😭🤧

Lothar Mende

schrieb am 04.05.2021 um 23.26 Uhr:
Was für ein Quatsch! Ich fahre mein Rennrad nur bei Tageslicht. Wo bitte bringen Licht und Reflektoren mehr Sicherheit?
Radwegbenutzungspflicht ohne Ausnahme auch für Rennräder, das ist eine Zumutung! Ohne Federung mit schmalen Reifen und mindestens 8 bar Druck sind manche Radwege für Rennradfahrer lebensgefährlich. Angepasste Geschwindigkeit würde bei den Wellen und Wurzelaufbrüchen auf vielen Radwegen an Landstraßen 10 km/h bedeuten. Eine Frechheit! Die Polizei soll sich mal lieber um wichtigere Sachen kümmern, als Rennradfahrer zu schikanieren!

Ganghaus Gangsta

schrieb am 05.05.2021 um 06.51 Uhr:
@ Lothar Mende;

Ob Sie bei Tageslicht fahren oder nicht, ist für die Rechtslage irrelevant. Entsprechende Ausrüstung ist vorgeschrieben – Punkt. Sie haben sich dran zu halten, solange Sie im Geltungsbereich der StVO unterwegs sind. Alternativ können Sie natürlich auf Privatstraßen ausweichen, dort mit dem Eigentümer alle Freiheiten verhandeln.

Um Übrigen behandelt der Gesetzgeber die Rennräder in dem Sinne schon immer (viel zu) liberal. Aber wer einem schon eine leichte moderne LED-Leuchte zu viel ist, der deutet StVO wohl als „Strampeln vorwärts“.

Und wenn Ihnen öffentliche Wege nicht gut genug sind, liegt es vielleicht an der nicht angepassten Fahrweise oder an der falschen Fahrzeugwahl. Rennräder gehören, nomen omen, auf die Rennstrecke. Sportgeräte haben auf öffentlichen Geländen nichts zu melden. Ich würde auch gern mit meinem Gleitschirm am Brodtener Ufer entlang soaren. Geht leider nicht, weil man es eben nich darf. (..) …

Jörn S.

schrieb am 05.05.2021 um 08.05 Uhr:
Bezüglich L. Mende:
(..)
Gerade Rennräder fahren häufig definitionsgemäß viel schneller als andere, sodass man als Rennradfahrer über jede passive Signalwirkung durch Licht und Reflexionsflächen am eigenen Rad sehr interessiert sein sollte... Das kann das eigene Leben retten.
Als Radfahrer fahre ich zu jeder Tageszeit mit Licht, um im dümmsten Moment überhaupt eine Chance zu haben, bemerkt werden.
Denn in HL herrscht in der Tat vielerorts eine katastrophale Verkehrsführung, ebenso sind Fahrbahnen und Radwege in armseligem Zustand.
Um so wichtiger sollte die gegenseitige Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer aufeinander sein.
Wenn jemand meint, nicht mit angepasster Geschwindigkeit fahren zu wollen und zu müssen (das gilt für Radler und Autofahrer), dann ist er schlicht ein rücksichtsloser Egomane, der seine Fähigkeiten i. d. R. schlicht weit überschätzt, billigend seine und die Gesundheit anderer gefährdet und nichts im Straßenverkehr zu suchen hat.
Meine lieben Rallye-Radfahrer-Kameraden, wenn das blaue Radwegschild steht, dann ist das keine Empfehlung, sondern Pflicht, den Radwege zu nutzen. Ja, manchmal sind die echt zum kotzen... Aber es sind Verkehrswege für alle (d.h. auch für Euch) und keine Rennstrecke!!!
Dann fährt man da eben mit der erforderlichen angepassten reduzierten Geschwindigkeit.
Genauso ist die Fahrbahn auch keine Rennstrecke. Wenn ihr trainieren wollt, dann packt die Räder ein und sucht euch eine abgeschlossene Rennstrecke ala NÜRBURGRING o. ä. Da gefährdet ihr niemanden.
Denn die hohen Geschwindigkeiten in der Stadt können viele ältere Menschen und Kinder nicht einschätzen.
Durfte vorletztes Wochenende erst bewundern, wie ein Trupp Rennradfahrer auf der Fahrbahn der Roonstraße fuhr (entgegen der dortigen Radwegpflicht), zu Höchstleistungen auflief, an der Kreuzung Hövelnstr gepflegt die rote Ampel ignorierte und dabei fast ein querendes Kind (das hatte Fußgänger-Grün) umgefahren hat. Ein naher Fußgänger hat die Radler versucht zurück zu rufen, erhielt aber nur den dummen Rückruf, man sei im Training...
Mein Auto stand leider zwei Straßen weiter, sonst wäre ich hinter den Rüpeln her gefahren. Hätte die Dashcam dann zufällig noch mal so ne Aktion wahrgenommen, hätte die Freisprechanlage Kontakt mit dem Notruf der Polizei aufgenommen.
Noch mal: nutzt die Wege, die Euch gegeben sind, angemessen und mit Rücksicht. Der Straßenverkehr ist weder für Autos, noch für Radfahrer eine Rennstrecke.
Benutzt gut und korrekt ausgerüstete und funktionierende Fahrzeuge, alle euren Verstand und denkt für die anderen Verkehrsteilnehmer mit.
Dann kommt man hoffentlich ziemlich sicher durch den Verkehr.

Maren

schrieb am 05.05.2021 um 08.13 Uhr:
...dann brauchen die Autofahrer, die auch nur tagsüber fahren, ja auch kein Licht?!
Was für ein Schwachsinn wird hier von sich gegeben?!
Es gibt Gesetze an die sich jeder Verkehrsteilnahmer, egal ob Fußgänger, Rad- oder Autofahrer, zu halten hat. Egal zu welcher Tageszeit.

Carsten

schrieb am 05.05.2021 um 09.16 Uhr:
@Cyril: Elektro-Bikes sind wie der Name schon sagt Bikes = Räder.... Aber es gibt die Unterscheidung in Pedelecs = Radwege-Pflicht, wenn angeordneter Radweg, da eben eine unterstützender E-Motor bis 25km/h sowie die S-Pedelecs = Radwege-Verbot, da unterstützender E-Motor bis 45km/h und Versicherungskennzeichenpflicht. Die S-Pedelecs sind jedoch leider nur über das Kennzeichen von den Pedelecs zu unterscheiden.

Insofern sind aber Radwege für die meisten Pedelecs der richtige Ort.

Und zu den E-Scootern einfach mal beim ADAC schauen:

Wo dürfen Elektro-Scooter fahren?
E-Scooter sind auf Radwegen, Radfahrstreifen und in Fahrradstraßen erlaubt. Nur wenn diese fehlen, darf auf die Fahrbahn ausgewichen werden. ........

Mark mit c

schrieb am 05.05.2021 um 09.31 Uhr:
Seid ihr alle im Kindergarten stehengeblieben? Schön mit Schippe im Sandkasten dem anderen einen draufkloppen? Dieses ewige "die bösen Radfahrer" "die bösen Autofahrer" Mimimi. Jammerlappen.

Werdet Erwachsen und lernt endlich das sich nicht die Welt nur um euch dreht!

Macht eure Fahrräder Verkehrssicher und schon geht ihr jeder Diskussion aus dem Weg. Wer es nicht schafft und den kleinen Rebell spielt, der muss halt zahlen.

H.-J. Grün

schrieb am 05.05.2021 um 09.46 Uhr:
Es ist mir ein Rätsel, wieso Fahrradhändler und sonstige Geschäfte überhaupt Zweiräder verkaufen dürfen, die nicht in allen Punkten der Straßenverkehrszulassungsordnung entsprechen?! Weshalb wird diese Regelung durch den Gesetzgeber nicht endlich verschärft? Das wäre doch zum Schutz aller nur von Vorteil.

Andi

schrieb am 05.05.2021 um 10.05 Uhr:
Weil es im letzten Absatz des Artikels thematisiert wird und es oft beobachtet werden kann, entstehen auch Fragen:

Wenn sich entlang einer gut befahrenen Straße (z.B. auch "An den Schießständen") ein gut ausgebauter sowie ausgeschilderter Geh- u. Radweg befindet, warum fahren dort so viele Radler (zu 90% keine Rennräder) auf der Straße?
Es lässt sich schwer verleugnen, dass sie sich und andere Verkehrsteilnehmer in vermeidbare Situationen bzw. Gefahren bringen. Zumal die Straße im Waldstück noch immer sehr schmal ist.

Ist es nur schlechtes Sehvermögen bezügl. der Beschilderung oder gibt es tatsächlich Leute, die sich als Verkehrsberuhigungspoller in Menschenform sehen?
Weil auf dieser Straße oft viel zu schnell gefahren wird, spräche aus meiner Sicht natürlich nichts dagegen - ich persönlich wäre mir dafür jedoch zu schade :)

Hagen W.

schrieb am 05.05.2021 um 10.31 Uhr:
Wenn man das hier so liest, hat man das Gefühl, das Autofahrer schuld sind,
wenn einige Radfahrer falsch fahren. Bei rot fahren, auf dem Fussweg, auf der falschen Seite ist doch ganz alleine die Schuld der Radfahrer. Das kann man doch nicht den Autofahrern zuschreiben. Auch die werden kontrolliert und geahndet.
Täglich geht das Ordnungsamt rum und verwarnt Falschparker. Blitzer kontrollieren den Verkehr.
Als Fussgänger fühle ich mich durch falsch fahrende Radfahrer auch belästigt.
Die kommen teilweise mit einem Tempo daher und wenn man was sagt, kann man viele tolle Worte kennen lernen.

Lothar Mende

schrieb am 05.05.2021 um 10.56 Uhr:
@ Ganghaus Gangsta und Jörn S.

Ich verwahre mich in aller Form dagegen, mit Verkehrs-Rowdys, egal ob Radfahrer , in Sippenhaft genommen zu werden. Ich beachte die Verkehrsregeln, nehme Rücksicht und ärgere mich jedesmal, wenn Radfahrer andere Verkehrsteilnehmer*Innen regelwidrig behindern. Im Falle der Beleuchtung bei Helligkeit gilt es jedoch die Verhältnismäßigkeit zu wahren. Die StVZO bietet hierfür im Fall von Rennrädern durchaus Spielraum (s. https://www.rennrad-news.de/ news/licht-am-rennrad-stvzo-2017/ ). Die Lübecker Polizei scheint hier offensichtlich etwas kleinlich zu sein.

Was die Benutzungspflicht von schadhaften Radwegen betrifft, so sitzen hier manche Autofahrer auf einem ziemlich hohen Ross. Ich möchte Euch mal mit Eurem tiefergelegten 5er BMW auf einer 10 km langen Strecke mit 10 cm hohen Wurzelaufbrüchen sehen. Da fliegt Euch nur das Chassis weg, mit dem Rennrad breche ich mir auch bei moderater Geschwindigkeit (warum muss ich mich eigentlich als Radfahrer für meine Geschwindigkeit rechtfertigen?).die Knochen, zumal diese Hindernisse gerne unvermutet auftauchen. Wenn ich dann die Landstraße benutze, ohne dabei den Autoverkehr zu behindern, werde ich von selbsternannten Hilfssheriffs „niedergehupt“ und gemeingefährlich genötigt. So letzte Woche von einer Autofahrerin, die mit 70 km/h mit 40 cm an mir vorbeiraste und mir dann noch Iden Stinkefinger zeigte.

HaJo

schrieb am 05.05.2021 um 13.50 Uhr:
@ Ganghaus Gangsta, @ Maren
Es gibt keine gesetzliche Pflicht, die Beleuchtung fest zu montieren oder mitzuführen!
§ 67 Abs. 2 Satz 4 Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO): Scheinwerfer, Leuchten und deren Energiequelle dürfen abnehmbar sein, müssen jedoch während der Dämmerung, bei Dunkelheit oder wenn die Sichtverhältnisse es sonst erfordern, angebracht werden.
https://www.gesetze-im-internet.de/ stvzo_2012/__67.html

Ganghaus Gangsta

schrieb am 06.05.2021 um 11.06 Uhr:
@ L. Mende: ich wollte keineswegs den wunden Punkt bei Ihnen treffen. Dass es mit offensichtlich dennoch gelang, mögen Sie mir nachsehen. ;)

Zu dem liberalen Umgang mit Rennrädern und anderen Sportgeräten habe ich selbst schon zuvor was geschrieben.

Zu den an die Bedingungen angepassten Fahrzeugen und Fahrkünsten übrigens auch. Sie scheinen mich persönlich zu kennen, woher wissen Sie, dass ich einen tiefergelegten BMW fahre… war ein Scherz. Seit ich mit einem Touareg (luftgefedertes, regelbares Geländefahrwerk) unterwegs bin, können mich alle Schlaglochpisten gern mal sehen. Im Gelände fährt man normalerweise mit Getriebereduktor (für Sie: mit vieeeeel Drehmoment, dafür seeeehr langsam) und mit weniger Luftdruck in den Reifen, sonst gehen sogar die Portalachsen eines Unimog irgendwann doch stiften. Das nennt man „angepasste Fahrweise“. Auf Ihr Sportspielzeug übertragen ein kleiner Tipp: sechs statt acht bar fährt sich schon besser, jedenfalls gut für den verlängerten Rücken.

Passen Sie auf sich auf und fahren Sie stets unfallfrei!

Ganghaus Gangsta

schrieb am 06.05.2021 um 11.26 Uhr:
@ H. Grün: „Es ist mir ein Rätsel, wieso Fahrradhändler und sonstige Geschäfte überhaupt Zweiräder verkaufen dürfen, die nicht in allen Punkten der Straßenverkehrszulassungsordnung entsprechen?!“

Des Rätsels Lösung: diese Gerätschaften dürfen verkauft werden, weil ihr Verkauf, Kauf und Besitz nicht verboten sind. Mit einem Fahrzeug ohne Straßenzulassung nach StVO dürfen Sie durchaus fahren. Nur nicht auf öffentlichen Wegen. Wenn Sie ein entsprechendes Privatgrundstück besitzen (bzw. Benutzen dürfen), können Sie dort mit allem, was nicht ausdrücklich verboten ist, herumfahren, wie Sie wollen. Möglicherweise verlieren Sie dabei unter Umständen den Versicherungsschutz, aber das ist dann Ihre Sache.

Es gibt übrigens inD doch noch ganz viele Sachen, die man zwar kaufen und besitzen, nicht aber betreiben darf. Früher gab es sogar viel mehr davon: Telefone ohne Postzulasung, ebensolche Anrufbeantworter, Faxgeräte und Modems (erinnert sich noch jemand?) gab es im Handel, der Betrieb war aber strafbar. Theoretisch jedenfalls. Ferner: Weltempfänger (anyone?) mit bestimmten empfangbaren Frequenzen (auf den, noch nicht so lange her, der Behörden-Funk unverschlüsselt lief) waren frei verkäuflich, ihr Betrieb strafbar. Noch heute sind die meisten frei erhältlichen Funkgeräte lizenzpflichtig – da fällt man freilich noch am schnellsten auf und es wird teuer. Ein Auto oder Motorrad mit unzulässigen Umbauten – eine nicht zugelassene LED-Birne im Scheinwerfer reicht! – verliert völlig automatisch die Allgemeine Betriebserlaubnis, da braucht noch nicht mal jemand drauf zu schauen. Sie dürfen bestimmte Werkzeuge problemlos kaufen und besitzen, beim Mitführen verstoßen Sie aber gegen das Waffengesetz, selbst wenn Sie mit einem normalen Leatherman, von Einhandmesern ganz zu schweigen, angehalten werden.

(..)