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2:0 in Meppen: Die Hoffnung beim VfB lebt noch!

Lübeck: Archiv - 09.05.2021, 17.03 Uhr: Die Hoffnung des VfB Lübeck auf den Klassenerhalt in der 3. Liga lebt noch. Am 36. Spieltag gewannen die Lübecker nach einer rundum guten Gesamtleistung verdient mit 2:0 (1:0) beim SV Meppen, der zurzeit noch den ersten Nichtabstiegsplatz belegt. Um am Ende wirklich noch drin zu bleiben, sind aber gegen Zwickau und in Rostock weitere Siege nötig und zudem auch die „richtigen“ Ergebnisse der Konkurrenz an beiden Spieltagen.

Trainer Rolf Landerl hatte auf das enttäuschende 0:3 gegen Wiesbaden mit drei Veränderungen in der Mannschaft reagiert: Neben dem verletzten Cyrill Akono (Muskelfaserriss) blieben auch Osarenren Okungbowa und Elsamed Ramaj zunächst auf der Bank. Soufian Benyamina, Thorben Deters (an alter Wirkungsstätte bei seinem Jugendverein) und Sven Mende standen dafür von Beginn an auf dem traumhaft saftigen Rasen der Hänsch-Arena.

Zu spüren war, dass die Grün-Weißen von Beginn an gewillt waren, ein anderes Gesicht zu zeigen als noch am Dienstag. Unsere Mannschaft hatte nicht nur mehr Ballbesitz, sondern auch spielerisch klare Vorteile und trat zudem engagiert auf. Allerdings waren auch die Meppener im ersten Durchgang griffig und erarbeiteten sich aus Ballgewinnen und Standards ein paar Torchancen. So scheiterte Luka Tankulic mit der größten Möglichkeit nach einer Krüger-Flanke an Lukas Raeder, der einen sehr sicheren Eindruck hinterließ, den Abpraller beförderte Marvin Thiel vor Christoph Hemlein aus der Gefahrenzone (10.). Gute Paraden waren von Raeder auch gefragt, als Dejan Bozic (9.) und Marcus Piossek (37.) aus der Distanz stramme und platzierte Schüsse abgegeben hatten.

Doch auch wenn die Emsländer in der ersten Hälfte vielleicht sogar ein, zwei Abschlüsse mehr verbuchten – der VfB war nach vorne ebenfalls gefährlich. Angefangen bereits bei einem Kopfball von Soufian Benyamina nach einem Malone-Einwurf, als Erik Domaschke die Kugel noch aus dem kurzen Eck kratzte (4.). Der Meppener Schlussmann lenkte zudem einen Malone-Kopfball über die Latte (33.) und hatte Glück, als nach einem guten schnellen Angriff über Yannick Deichmann der Schuss von Sebastian Hertner nur den linken Außenpfosten traf (42.). Kurz vor der Pause wurde Deichmann zudem nach einer guten Kombination gerade noch abgeblockt (45.).

Im zweiten Abschnitt waren die Grün-Weißen nach einer kurzen Schrecksekunde zu Beginn vor allem defensiv durchgehend hellwach. Klare Chancen der Meppener blieben nun fast völlig Mangelware. Die Emsländer schafften es kaum, sich gefährliche Situationen zu erspielen, fußballerisch war der VfB weiterhin das bessere Team. Und auch wenn spielerische Höhepunkte in der zunehmend umkämpften Partie seltener wurden, ging der VfB in dieser Phase verdient in Führung. Hertner setzte mit einem schönen Steilpass den Ex-Meppener Deters in Szene, der von einem Fehler des Meppeners Lars Bünning profitierte und frei vor Domaschke die Übersicht behielt und überlegt zum 0:1 verwandelte (55.). Wichtig war anschließend ein starkes Tackling von Hertner gegen Piossek, das einen möglichen schnellen Ausgleich verhinderte (57.).

Der VfB war insgesamt aber nun deutlich gefährlicher und spielte klar und schnörkellos nach vorne. Nach einer schöne Kombination über Ramaj und Marvin Thiel wurde der Ball auf Deters zurückgelegt. Dessen Schuss lenkte Domaschke mit einer Klasseparade an die Latte (67.). Sechs Minuten vor der Pause fiel die Vorentscheidung dennoch: Der eingewechselte Tim Kircher drang in den Strafraum ein, Willi Evseev ließ das Bein stehen. Den berechtigten Elfmeter verwandelte Martin Röser sicher zum 0:2 (84.). Weitere Möglichkeiten bei Kontern ließen die Lübecker im Anschluss aber liegen, bei einer weiteren Aktion von Ballmert gegen Ramaj (89.) hätte es sogar noch einen weiteren Elfmeter geben können.

Mit dem 2:0-Sieg im Gepäck lebt die Chance auf die 3. Liga auch auf der Rückfahrt noch weiter. In den nächsten Tagen muss zwar erst einmal wieder auf die Konkurrenz geschaut werden, damit das bis zum kommenden Montag gegen Zwickau so bleibt. Doch die Mannschaft sollte weiterhin nur auf sich selbst schauen – die Akteure haben heute gezeigt, dass der schwache Auftritt gegen Wiesbaden nur ein Ausrutscher war.

Der VfB Lübeck hat die Chance zum Klassenerhalt.

Der VfB Lübeck hat die Chance zum Klassenerhalt.


Text-Nummer: 144820   Autor: VfB   vom 09.05.2021 um 17.03 Uhr

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