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Prüfer kritisieren Lübecks Verkehrspolitik

Lübeck: Archiv - 11.05.2021, 11.55 Uhr: Viel geplant, wenig umgesetzt: So lässt sich kurz die Kritik des Landesrechnungshofes an der Lübecker Verkehrspolitik zusammen fassen. Und wenn etwas geändert wird, seien es Projekte, die kaum zur Erhöhung der Verkehrssichert beitragen.

So stammt der aktuelle Verkehrsentwicklungsplan aus dem Jahr 2000. Zentraler Punkt war eine Stadtbahn für Lübeck. Der Plan wurde inzwischen gänzlich verworfen, stellte der Landesrechnungshof fest. Aus "Lübeck - staufrei bis 2015" seien nur einige Maßnahmen realisiert worden. Aus dem Konzept „Fahrradfreundliches Lübeck“ 2013 konnten von geplanten 144 Maßnahmen bisher 29 ausgeführt werden. "Der Umsetzungsgrad der meisten Planungen ist minimal und so bleibt der Erfolg aus", schreibt der Landesrechnungshof in seinem Kommunalbericht.

"Keinen Erfolg in punkto Unfallvermeidung" kann die Landesbehörde beim Umbau des Lindenplatzes auf nur noch zwei Fahrspuren erkennen. Die Unfallzahlen hätten nicht abgenommen.

In Lübeck hat die letzte reguläre Auswertung für das Unfallgeschehen im Rahmen der Unfallkommission 2014 stattgefunden, berichtet die Landesbehörde. Es gibt aber offenbar Hoffnung: Die Stadt Lübeck hat dem Land mitgeteilt, dass die Unfallkommission seit 2018 wieder tage.

Außerdem setze Lübeck die falschen Prioritäten bei der Verkehrssicherheit. Als Beispiel nennt der Landesrechnungshof die Asphaltierung der Fahrbahn auf dem Koberg.

Der Landesrechnungshof kritisiert, dass Lübeck die falschen Prioritäten bei Baumaßnahmen im Straßenverkehr setzt. Foto: JW/Archiv

Der Landesrechnungshof kritisiert, dass Lübeck die falschen Prioritäten bei Baumaßnahmen im Straßenverkehr setzt. Foto: JW/Archiv


Text-Nummer: 144856   Autor: VG   vom 11.05.2021 um 11.55 Uhr

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