Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.

Lübecker SPD fordert Impfteams vor Ort

Lübeck: Archiv - 12.05.2021, 09.54 Uhr: Die beiden gesundheitspolitischen Sprecher der SPD Sandra Odendahl (Fraktion) und Michael Tietz (Kreisvorstand) sowie Wolfgang Baasch (MdL) erreichen, laut eigenen Aussagen, viele Mails von frustrierten Bürgern, die seit Monaten versuchten einen Impftermin zu bekommen. Andere wären mit dem Anmeldeverfahren schlicht überfordert. Die Lübecker SPD fordert eine Ausweitung der Impfkapazitäten sowie den Einsatz von Impfteams vor Ort.

"Dass nun findige Computercracks gegen Geld Impftermine verschachern ist ein Skandal und ein Schlag ins Gesicht aller, die seit Monaten versuchen einen Termin zu ergattern. Dieses Verhalten ist für mich kriminell", sagt Sandra Odendahl.

Wolfgang Baasch berichtet, dass die meisten Hausärzte keinen Mangel an Impfstoffen beklagten, sondern an ihrer Kapazitätsgrenze angekommen wären. Sie hätten dafür gesorgt, dass das Impfen an Fahrt aufgenommen habe. Trotzdem seien Wartelisten von über 300 Patienten keine Seltenheit.

Die 55.000 Dosen von Astrazeneca aus Dänemark sollten Impfwilligen zur Verfügung gestellt werden, die Hausärzte bekämen diese derzeit nicht verimpft.

Die SPD Lübeck schließe sich der Forderung von Sönke Lintzen vom Sozialverband SoVD an, man solle dort impfen, wo die Menschen leben. Herr Lintzen habe recht, wenn er sage: "Es muss Impf-Angebote auf den Marktplätzen, in den Kirchen, in kritischen Stadtteilen geben, da, wo die Menschen leben und sich begegnen".

"Dort sollten wir die Impfteams hinschicken. Es gibt genug Astrazeneca Impfstoff, wer will, soll sich damit impfen lassen. ", fordert auch Wolfgang Baasch. Zusätzlich solle man schon jetzt die Betriebsärzte einbeziehen. Viele würden schon jetzt in den Startlöchern stehen. Auch die nicht genutzten Kapazitäten der Impfzentren müssten jetzt mobilisiert werden.

In Lübeck könnten täglich 1000 Menschen geimpft werden, anstelle von derzeit 800. "Macht eine Linie für Menschen auf, die sich mit Astrazeneca impfen lassen wollen" so Michael Tietz. Dies würde helfen den Impfstau abzubauen.

Wolfgang Baasch will schnellstmöglich die Betriebsärzte einbeziehen.

Wolfgang Baasch will schnellstmöglich die Betriebsärzte einbeziehen.


Text-Nummer: 144872   Autor: SPD KV Lübeck/Red.   vom 12.05.2021 um 09.54 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.