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Ferienhausverband kritisiert Öffnungs-Hickhack

Nordwestmecklenburg: Archiv - 19.05.2021, 10.31 Uhr: Übernachtungen in touristischen Unterkünften in Mecklenburg-Vorpommern sollen erst einmal bis zum 13. Juni verboten bleiben. Damit liegt Mecklenburg-Vorpommern, anders als Schleswig-Holstein, im Öffnungskalender weit hinten. Nur Landeskindern will man das Reisen bereits eine Woche früher erlauben. Unter günstigen Bedingungen könne aber, so die neusten Äußerungen, wohl eine Woche früher für alle geöffnet werden. "Viel zu spät und völlig chaotisch" kritisiert der Deutsche Ferienhausverband.

"Die geplanten Öffnungen im Juni kommen viel zu spät. Der Branche gehen damit wichtige Einnahmen aus dem Pfingstgeschäft verloren", sagt Michelle Schwefel, Geschäftsstellenleiterin beim Deutschen Ferienhausverband. Kürzlich erst habe der Deutsche Ferienhausverband in einem offenen Brief an die Politik erläutert, wie kontaktarmer Ferienhausurlaub funktioniert. Die Landesregierung bleibe die Erklärung schuldig, warum man dennoch an einem Verbot festhalte.

"Es gibt keinen Grund, Ferienhäuser und Ferienwohnungen weiterhin geschlossen zu halten. Schleswig-Holstein hat gezeigt, dass es auch anders geht: Dort dürfen Beherbergungsbetriebe unter Auflagen wieder Gäste empfangen. Hygienekonzepte, Testregimes und Nachverfolgung haben sich bereits in den Modellregionen als wirksame Garanten für einen sicheren Urlaub erwiesen. Nun hat man die Regeln auf das ganze Land ausgedehnt. Gastgeber und Gäste haben klare Regeln und einen klaren Öffnungsplan", erklärt Schwefel.

Die zögerlichen Beschlüsse der Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern würden hingegen für zunehmende Verärgerung aufseiten von Urlaubern und Gästen sorgen. "Urlauber orientieren sich mittlerweile um und buchen da, wo Verlässlichkeit herrscht", so Schwefel.

Schleswig-Holstein zeige, dass es auch anders gehe, so die Kritik. Symbolbild: Karl Erhard Vögele

Schleswig-Holstein zeige, dass es auch anders gehe, so die Kritik. Symbolbild: Karl Erhard Vögele


Text-Nummer: 144998   Autor: D. FHV/Red.   vom 19.05.2021 um 10.31 Uhr

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