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Grüne: Bruno Hönel
Grüne: Bruno Hönel

Grüne: Kürzung bei Frauenhäusern wäre nicht zumutbar

Lübeck: Archiv - 27.05.2021, 09.39 Uhr: Die Lübecker Grünen möchten Kürzungen bei den Zuschüssen für die Lübecker Frauenhäuser abwenden. Sie sehen angesichts der Gefahr einer Zunahme häuslicher Gewalt infolge der Corona-Pandemie weiterhin hohen Schutzbedarf in Lübeck. Zufluchtsorte wie Frauenhäuser müssten in der gegenwärtigen Lage gestärkt und nicht geschwächt werden, so die Grünen.

Anka Grädner, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und gleichstellungspolitische Sprecherin erklärt gemeinsam mit den Sozialausschussmitgliedern Michelle Akyurt und Mara Zeplin:

(")Eine Kürzung bei den Lübecker Frauenhäusern ist aus unserer Sicht nicht zumutbar. Auch wenn die Landesregierung bei den Verhandlungen über den Kommunalen Finanzausgleich zuletzt nachgebessert hat, bleibt für die Frauenhäuser in Lübeck noch immer ein Minus in fünfstelliger Höhe. Wir sehen, dass aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie Gewalt gegen Frauen, insbesondere in Form von häuslicher Gewalt, ein immenses gesellschaftliches Problem ist. Zufluchtsorte müssen deshalb in der gegenwärtigen Lage gestärkt und nicht geschwächt werden. Deshalb setzen wir darauf, dass bei den anstehenden Haushaltsentscheidungen alles getan wird, damit finanzielle Lücken bei den Lübecker Frauenhäusern vermieden werden. Die Frauen hier vor Ort brauchen die Aufrechterhaltung des Schutzangebots. Kürzungen bei den Finanzmitteln würden unweigerlich zu einem Abbau führen müssen. Wir appellieren daher an die Landesregierung, Unwuchten bei der Neuverteilung der Finanzmittel zu vermeiden.(")

	
Michelle Akyurt ist Bürgerschaftsmitglied der Grünen Fraktion und sozialpolitische Sprecherin.

Michelle Akyurt ist Bürgerschaftsmitglied der Grünen Fraktion und sozialpolitische Sprecherin.


Text-Nummer: 145149   Autor: Grüne Fraktion/Red.   vom 27.05.2021 um 09.39 Uhr

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