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Eltern: Erhöhung der Kita-Beiträge vom Tisch

Lübeck: Die Kreis- und Stadtelternvertretung Lübecks (KEV/SEV) berichten, dass Bürgermeister Jan Lindenau nach Intervention der KEV/SEV Lübeck die angekündigte Gebührenerhöhung in den städtischen Kitas zum kommenden Kitajahr zurückgenommen hat.

Juleka Schulte-Ostermann, 1. Vorsitzende der SEV und Delegierte im Jugendhilfeausschuss: „Wir sind sehr froh, dass Bürgermeister Jan Lindenau unsere Einwände gegen die geplante Gebührenerhöhung ernst genommen und die angekündigte Erhöhung zum kommenden Kitajahr nun zurückgenommen hat. Denn wir waren natürlich nicht erfreut, als wir Anfang Mai 2021 von der Verwaltung völlig unerwartet um eine Stellungnahme zu einer geplanten Gebührenerhöhung gebeten wurden.“

In ihrer Stellungnahme, die die KEV/SEV der Verwaltung, den Mitgliedern des Jugendhilfeausschusses und dem Bürgermeister zusendete, legte die Elternvertretung dar, dass die von der Stadt für die Gebührenanhebung genannten Gründe - Haushaltskonsolidierung und neues Kitagesetzes - nicht zutreffen würden. Dies wurde auch seitens der Landesverwaltung im Rahmen des Kitareformprozesses mehrfach öffentlich mitgeteilt. Zudem stuften die KEV/SEV den gewählten Zeitpunkt der Gebührenerhebung nach mehr als einem Jahr elterlicher Dauerbelastung durch die Pandemie mit Kitaschließungen, Kurzarbeit und Arbeitsplatzverlust als "äußerst unglücklich" ein.

Nicole Lindenberg, 1. Vorsitzende der KEV Lübeck erklärt: „Bürgermeister Lindenau teilte mit, dass das Thema Erhöhung der Kitaentgelte im kommenden Kitajahr erneut in die Beratung gehen wird. Uns ist klar, dass die Stadt Lübeck schauen muss, wie sie die Finanzierung der städtischen Kitas stemmt. Finanzierungsprobleme der Kitas aber sollten mit dem Land und Bund verhandelt werden und nicht zu Lasten der Eltern gehen und dies völlig unabhängig davon, ob die Gründe für höhere finanzielle Belastungen allgemein steigende Kosten, tarifliche Gehaltserhöhungen der Kita- Mitarbeitenden oder gar vielleicht Einnahmeverluste durch die Kitaschließungen in der Pandemie sein sollten.“

Mascha Benecke-Benbouabdellah, 2. Vorsitzende der SEV und ebenfalls Delegierte Elternvertreterin im Jugendhilfeausschuss, ergänzt abschließend: „Als KEV/SEV vertrauen wir darauf, dass sowohl unser Bürgermeister als auch unsere neue Senatorin für den Kitabetrieb zukünftig Land und Bund und nicht die Eltern in die Verantwortung nehmen. Dies auch vor dem Hintergrund, dass politisch in Schleswig-Holstein das grundsätzliche Ziel der beitragsfreien Kita gesetzt ist: Die SPD fordert seit Jahren die beitragsfreie Kita und auch die Landesregierung hat die beitragsfreie Kita zum perspektivischen Ziel für alle Eltern in Schleswig-Holstein im Rahmen der Kitareform erklärt.“

Die Kita-Beiträge steigen in Lübeck nicht, berichten Kreis- und Stadtelternvertretung.

Die Kita-Beiträge steigen in Lübeck nicht, berichten Kreis- und Stadtelternvertretung.


Text-Nummer: 145172   Autor: KEV/SEV   vom 27.05.2021 um 22.07 Uhr

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